Souveräne Warriors folgen Cavs in die Finals

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Der Gegner der Cleveland Cavaliers in den NBA Finals (ab 4. Juni) heißt erwartungsgemäß Golden State. Die Warriors behalten im fünften Spiel der Western Conference Finals gegen die Houston Rockets mit 104:90 die Oberhand und stehen spielen nun erstmals seit 40 Jahren um die Championship.

LAOLA1 fasst das Spiel zusammen:

GOLDEN STATE W. (1) - HOUSTON ROCKETS (2) 4:1

SPIEL 5: Warriors - Rockets 104:90 (52:46)

Golden State lässt nichts anbrennen.

Nach der Niederlage in Spiel 4 in Houston macht das Team aus Oakland die Finalserie der Western Conference in der Nacht zum Donnerstag auf eigenem Parkett zu. Spiel 5 geht mit 104:99 an die Warriors, die damit zum ersten Mal seit 1975 in den NBA Finals stehen, wo die Cleveland Cavaliers um Superstar LeBron James warten.

"Wir haben es uns verdient, heute Nacht zu feiern, aber wir haben noch etwas vor und die Bay Area wartet schon so lange darauf", bleibt "Splash Brother" Klay Thompson (20 Punkte; 4/6 Dreier) bei aller Emotion fokussiert.

Harden mit schwacher Vorstellung

Fokussiert ist zuvor auch sein Team, nach dem es die Anfangsphase etwas verschläft und einem 17:22-Rückstand aus dem ersten Viertel hinterherläuft. Doch die Warriors antworten mit einer Offensiv-Explosion, erzielen alleine im zweiten Abschnitt 35 Punkte zur 52:46-Halbzeitführung.

Dass die Rockets in der Folge langsam aber sicher den Anschluss verlieren liegt auch an James Harden, der sein bislang schlechtestes Spiel der bisherigen Postseason macht und lediglich zwei seiner elf Würfe aus dem Feld trifft, inakzeptable 13 Turnovers begeht und mit 14 Punkten seinem Team keine Hilfe ist.

"Ich habe es zu sehr versucht, den Ball oft verloren und ihnen leichte Punkte ermöglicht. Wir wollten nicht, dass es so endet", sagt der enttäuschte Bartträger.

Keine Antwort auf Curry und Barnes

Topscorer Houstons ist Co-Star Dwight Howard (18), der wirft auch in Spiel 5 noch einamal alles aufs Parkett wirft und 16 Rebounds und vier Blocks sammelt.

Überhaupt scoren sämtliche Rockets-Starter zweistellig. Josh Smith benötigt für elf Zähler jedoch 14 Würfe. Jason Terry verbucht wie Bank-Spieler Corey Brewer 16 Punkte, Trevor Ariza steuert 15 bei.

Die Texaner sind zwar immer auf Tuchfühlung, können den Sieg der Gastgeber, die sich mit Fortdauer des Schlussviertels mehr und mehr absetzen, aber nicht verhindern. So finden sie bespielsweise gegen Topscorer Stephen Curry (26) und Harrison Barnes (25), der mit einem krachenden Dunking sieben Minuten vor Schluss die letzten Zweifel aus der Oracle Arena pustet.

Langes Warten auf "Curry vs. LeBron"

Die einzige Schrecksekunden bei 104:90-Erfolg erlebt Thompson, der Trevor Ariza mit einer Wurffinte durch die Luft fliegen lässt, dabei aber dessen Knie ans Ohr bekommt.

Für die NBA-Finals besteht aber mit Sicherheit keine Gefahr, denn die "best-of-seven"-Serie startet erst am nächsten Donnerstag (4. Juni) in Oakland. Noch nie lagen zwischen den Conference Finals und den Finals für beide Teams zumindest sieben freie Tage.

Die Cavaliers, die sich bereits am Mittwoch für die Finals qualifizierten erholen sich sogar ganze acht Tage. Die 2013er San Antonio Spurs pausierten einmal neun Tage, verloren aber danach jene Serie gegen Miami (3:4), die - Stichwort: Ray Allen - heute als eine der legendärsten überhaupt in den NBA-Geschichtsbüchern steht.

Vier Siege bis zur Larry-O'Brien-Trophy

Für die Rockets beginnt somit der Sommerurlaub. "Es war eine sehr gute Saison für uns. Nächstes Jahr wollen wir besser sein und das werden wir auch", verspricht Harden den Fans in "Clutch City" einen weiteren tiefen Playoff-Run.

So lange wollen Curry und die Warriors nicht mehr warten, wie der "MVP" versichert. "Noch vier Siege bis zum Ziel..."

 

Spiel

Datum

Heim

Gast

Ergebnis

1

Di. 19. Mai

WARRIORS

Rockets

110:106

2

Do. 21. Mai

WARRIORS

Rockets

99:98

3

Sa. 23. Mai

Rockets

WARRIORS

80:115

4

Mo. 25. Mai

ROCKETS

Warriors

128:115

5

Mi. 27. Mai

WARRIORS

Rockets

104:90

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