Heat und Spurs im Eiltempo

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King James und Co. stehen im Conference Finale

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Die Miami Heat stehen im Conference Finale.

Das Team um Superstar LeBron James wirft die Brooklyn Nets mit dem Gesamtscore von 4:1 aus den Playoffs, hat in Spiel 5 aber mehr zu kämpfen, als ihm lieb ist.

Die Gastgeber liegen fast die gesamte Spielzeit zurück, eine Aufholjagd in den Schlussminuten und ein Dreier von Ray Allen 32 Sekunden vor dem Ende besieglen schließlich den knappen 96:94-Erfolg des Titelverteidigers.

Auch San Antonio ist eine Runde weiter. Die Spurs lassen den Portland Trail Blazers bei 104:82 praktisch keine Chance und stehen zum dritten Mal hintereinander im Conference Finale.


Miami Heat (2) - Brooklyn Nets (6) ... 4:1

SPIEL 5: Heat - Nets 96:94 (42:49)

Mit nur 4:49 Minuten auf der Uhr lagen die Heat 83:91 zurück, am Ende setzte sich der Titelverteidiger dennoch durch.

Zu Verdanken hatte das Miami vor allem Ray Allen. Der Veteran versenkte 32 Sekunden vor dem Ende einen Dreier zur 93:91-Führung, danach spielte der Gastgeber die Partie souverän nach Hause.

"Wir wussten von Beginn an, dass der Schlüssel in dieser Serie Mentale Stärke sein wird", so Heat-Coach Erik Spoelstra.

Diese Psychische Überlegenheit zeigte Miami vor allem in der Defense, als sie die Nets zu neun Fehlwürfen in Folge zwangen und so einen 12:0-Run hinlegten, an dessen Ende der Dreier von Allen stand.

Aber auch LeBron James war natürlich nicht untätig. Der Superstar kam auf 29 Punkte, Dwayne Wade steuerte 28 Zähler bei.

Kid zollt Heat Respekt

"Man muss den Heat gratulieren. Sie haben im letzten Viertel attackiert. Wir haben zwar auch nach vorne gespielt, aber sie haben im gegensatz zu uns ihre Würfe gemacht", zollte Brooklyn-Trainer Jason Kidd seinem Gegner Respekt.

Joe Johnson, der 34 Punkte verbuchte, trauerte den vergebenen Möglichkeiten nach: "Dieses Spiel hätten wir offensichtlich gewinnen können."

Vor allem in der ersten Halbzeit sah es gut für die Nets aus, was auch daran lag, dass Miami nur einen einzigen von 16 Dreiern versenkte.

Doch am Ende strahlte wie zuletzt eigentlich immer Miami. Die Heat ziehen zum vierten Mal in Folge ins Conference Finale ein und haben nun bereits die zehnte Playoff-Serie in Folge gewonnen.

Der nächste Gegner auf dem Weg ins Finale ist der Sieger des Duells zwischen Indiana und Washington.

 


San Antonio Spurs (1) - Portland Trail Blazers (5) ... 4:1

SPIEL 5: Spurs - Blazers 104:82 (51:44)

Auch ohne den verletzten Tony Parker hatten die San Antonio Spurs keine größeren Probleme mit den Portland Trail Blazers.

Der Guard musste das Parkett in der ersten Halbzeit mit einer Oberschenkelzerrung verlassen, was die Gastgeber nicht daran hinderte, die Partie zu beherrschen.

Danny Green und Kawhi Leonard kamen auf je 22 Punkte, Tim Duncan steuerte 16 Zähler und acht Rebounds bei. Für Portland war LaMarcus Aldridge mit 21 Punkten der erfolgreichste Werfer.

Bank macht den Unterschied

Es waren jedoch nicht die Starting Five, die den Unterschied ausmachten.

Die Bank der Trail Blazers steuerte gerade einmal siebe Punkte bei, während die Ersatzspieler der Spurs für deren 40 verantwortlich zeichneten.

San Antonio trifft nun auf den Sieger des Duells zwischen den Los Angeles Clippers und den Oklahoma City Thunder.

Spiel Datum Heim Gast Ergebnis
1 Di. 6. Mai HEAT Nets 107:86
2 Do. 8. Mai HEAT Nets 94:82
3 Sa. 10. Mai NETS Heat 104:90
4 Mo. 12. Mai Nets HEAT 96:102
5 Mi. 14. Mai HEAT Nets 96:94
Spiel Datum Heim Gast Ergebnis
1 Di. 6. Mai SPURS Blazers 116:92
2 Do. 8. Mai SPURS Blazers 114:97
3 Sa. 10. Mai Blazers SPURS 103:118
4 Mo. 12. Mai BLAZERS Spurs 103:92
5 Mi. 14. Mai SPURS Blazers 104:82
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