Heat und Spurs im Gleichschritt

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Heat und Spurs bauen Vorsprung aus

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Miami und San Antonio marschieren im Gleichschritt.

Beide Franchises gewinnen Spiel zwei ihrer Conference-Halbfinal-Serie und stellen damit auf 2:0.

Während die Heat mit Brooklyn etwas mehr Mühe als in Spiel eins haben, sich aber schlussendlich klar durchsetzen, lassen die Spurs den Trail Blazers erneut keine Chance.

LAOLA1 fasst die Begegnungen für dich zusammen:


Miami Heat (2) - Brooklyn Nets (6) ... 2:0

SPIEL 2: Heat - Nets 94:82 (45:46)

Die Miami Heat entscheiden auch Spiel zwei der Playoff-Serie gegen die Brooklyn Nets für sich. Das Team aus South-Beach behält in der heimischen American Airlines Arena mit 94:82 die Oberhand.

Wie schon im ersten Aufeinandertreffen, gelingt es den Brooklyn Nets das Spiel zunächst offen zu gestalten. Was auch damit zu tun hat, dass beide Teams zunächst Probleme haben den Spalding durch den Ring fliegen zu lassen.

Die Hausherren setzen die ersten fünf Würfe aus dem Feld daneben und treffen im ersten Viertel nur einen von acht Versuchen aus dem Dreierland.

Teletovic mit Franchise-Rekord

Dann zeigt Nets-Youngster Mirza Teletovic wie es geht. Der Bosnier verwandelt in der ersten Halbzeit fünf seiner sieben Dreier und bringt es vor dem Seitenwechsel auf 15 Punkte. In der zweiten Halbzeit legt der 28-Jährige noch einen Treffer von "Downtown" drauf und stellt damit einen neuen Franchise-Rekord auf. 

Bevor Brooklyn mit einer sicheren Führung in die Kabinen geht, erbarmt sich Heat-Superstar LeBron James und sorgt höchst selbst für die letzten acht Miami-Zähler vor der Pausensirene. Er bringt sein Team somit auf 45:46 heran.

Anfang der zweiten Halbzeit bietet sich den 19.639 Zuschauern in der Arena zunächst ein seltener Anblick. Brooklyns Big Man Kevin Garnett (4 Punkte, 12 Rebounds) verzeichnet seinen ersten Korberfolg der Serie. Sein Team hält das Spiel zu diesem Zeitpunkt nach wie vor offen.

3:04 Minuten vor Ende des dritten Viertels bringt Garnetts Ex-Teamkollege und nunmehriger Miami-Shooter Ray Allen die Heat per Dreier mit 61:58 in Führung. Mitte des Schlussabschnitts zieht der Titelverteidiger den Nets mit einem 18:0-Lauf endgültig den Zahn.

Balance

Miami zeigt einmal mehr, dass es mehr ist als die "Big Three". Neben James (22), schreiben auch Chris Bosh (18), Dwyane Wade (14), Allen (13) und Mario Chalmers (11) zweistellig an.

"Das macht unser Team so stark, uns ist egal, wer punktet", sagt Topscorer James.

Auf Seiten der Nets scoren Teletovic (20), Shaun Livingston (15), sowie Joe Johnson und Paul Pierce (je 13) zweistellig.

Head-Coach Jason Kidd hadert mit den beiden Niederlagen. "Das tut weh. Wir waren nah dran. Wir haben uns eine gute Möglichkeit erarbeitet - auswärts, gegen den Titelverteidiger. Aber wir haben uns das Spiel durch die Finger sausen lassen."

Die Serie wechselt nun für Spiel drei und vier nach Brooklyn, wo die Fans in der Nacht zum Sonntag (bzw. Dienstag) zeigen müssen, dass das Barclays Center zu unrecht als leiseste Arena der Liga gilt, denn ihr Team steht bereits gehörig unter Druck.

 


San Antonio Spurs (1) - Portland Trail Blazers (5) ... 2:0

SPIEL 2: Spurs - Blazers 114:97 (70:51)

Die San Antonio Spurs gewinnen Spiel zwei des Conference-Halbfinales gegen die Portland Trail Blazers mit 114:97 und bauen ihre Führung in der "best-of-seven"-Serie damit auf 2:0 aus.

Schon vor dem Spiel haben die Hausherren etwas zu feiern und die Blazers allen Grund sich zu fürchten.

Vor Tip-Off erhält Spurs-General-Manager R.C. Buford den "Executive-of-the-Year"-Award. Er folgt damit dem nunmehrigen Raptors-GM Masai Ujuri, der im Vorjahr als bester Manager der Liga ausgezeichnet wurde.

Den Portland Trail Blazers stattet hingegen eine Klapperschlange einen Kabinenbesuch ab. Forward Thomas Robinson entdeckt das Tier in seinem Spind. Team-Kollege Mo Williams hält den Vorfall per Instagram für die Nachwelt fest.

Bei den Portland Trail Blazers war bereits vor dem Spiel der "Wurm" drin'

Zweites Viertel als Vorentscheidung

Auch nach dem Sprungball, spätestens aber ab dem zweiten Viertel, läuft alles für die San Antonio Spurs. Beträgt der Vorsprung nach zwölf Minuten nur drei Punkte (29:26), bauen die Texaner die Führung bis zur Pausen-Sirene auf 70:51 aus.

Der Schlüssel zur Spurs-Dominanz ist wie so oft Team-Basketball. Zwei Indizien dafür: 19 Assists spielen Tony Parker und Kollegen in den ersten beiden Vierteln. 27 Punkte erzielt im selben Zeitraum alleine die Bank.

Nach dem Seitenwechsel kommt Portland zwar kontinuierlich heran, ein Neun-Punkte-Rückstand ist aber das höchste der Gefühle. In den Schlussminuten sorgen die Spurs dafür, dass die Überlegenheit sich auch im Ergebnis wiederspiegelt.

Am Ende stehen 27 Spurs-Assists den nur 15 Vorlagen der Blazers gegenüber. San Antonios Reservisten scoren 50 Punkte, Die Portland-Bank bringt es lediglich auf 19 Punkte.

Popovich: "Ich habe keine Ahnung"

Blazers-Superstar LaMarcus Aldridge (16 Zähler, 10 Rebounds) ist zudem überhaupt kein Faktor und trifft nur sechs seiner 23 Würfe aus dem Feld.

Der Schlüssel dazu? "Ich habe keine Ahnung", erklärt Coach Gregg Popovich ESPN-Reporterin Heather Cox in gewohnt sympathisch-mürrischer Manier.

Topscorer bei den Gästen ist Nicolas Batum (21), Damiam Lillard scort 19 Zähler. Die Ausgeglichenheit der Spurs zeigt sich auch auf dem Stat-Sheet. Nicht weniger als sieben (!) Akteure verzeichnen zweistellige Punktzahlen: Kawhi Leonard (20) Tony Parker (16, 10 Asssits), Manu Ginobili (16), Marco Belinelli (13), Boris Diaw (12), Tim Duncan (10), Thiago Splitter (10).

"Die ganze Mannschaft hat großartig gespielt. Wir haben den Ball gut laufen lassen. Wir haben unseren Job gemacht und die ersten beiden Spiele zu Hause gewonnen", zeigt sich Parker hochzufrieden.

Die Serie zieht nun für Spiel drei (Nacht zum Sonntag) und vier ins Moda Center nach Portland, Origon, um.

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