Rockets schreiben Geschichte

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Harden führt Rockets ins Western Conference Finale

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Die Houston Rockets gewinnen das alles entscheidende siebente Spiel der "Best-of-seven"-Serie gegen die Los Angeles Clippers mit 113:100 und stehen erstmals seit 1997 im Western Conference Finale, wo die Golden State Warriors warten.

Die Texaner sind zudem erst das neunte Team der NBA-Historie, das in den Playoffs einen 1:3-Rückstand in einen 4:3-Sieg drehen kann.

LAOLA1 fasst das Spiel zusammen:

HOUSTON ROCKETS (2) vs. L.A. CLIPPERS (3) - 4:3

SPIEL 7: Rockets - Clippers 113:100 (56:46)

18 Jahre ist es her, dass die Houston Rockets zum bislang letzten Mal im Western Conference Finale standen. Nach einem klaren 113:100-Heimsieg am Sonntagabend im siebenten Spiel gegen die Los Angeles Clippers ziehen die Texaner nun erstmals wieder unter die letzten Vier der NBA-Playoffs ein.

Maßgeblichen Anteil am Sieg hat Superstar James Harden, der seinem Team mit 31 Punkten, sieben Rebounds und acht Assists hilft, Geschichte zu schreiben. Denn die Rockets schaffen es als erst neuntes Team der NBA-Historie einen 1:3-Rückstand in der "Best-of-seven"-Serie noch zu drehen.

"Das ist der ultimative Selbstvertrauens-Schub. Es gibt nur eine Hand voll Teams, die Ähnliches geschafft haben wie wir", freut sich der Zweite der MVP-Abstimmung nach dem äußerst souveränen Auftritt.

Eine klare Angelegenheit

Die Rockets liegen im gesamten Spiel nicht zurück. Dwight Howard gibt mit 16 Zählern und 15 Rebounds einen produktiven Co-Star, Josh Smith (15; 2/4) und Trevor Ariza (22; 6/12), treffen jeweils die Häfte ihrer Dreier, Corey Brewer (11) und Terrence Jones (8) helfen von der Bank.

Auf Seiten der LA Clippers, die mit einer 19-Punkte-Führung im Spiel 6 schon wie der sichere Conference-Finalist aussahen, macht sich nach der deutlichen Abfuhr Frust breit. "Es ist enttäuschend. Wir waren nahe dran, aber nahe dran zählt eben nicht. Wir waren 3:1 vorne und haben es nicht zu Ende gebracht. Wir haben es uns selbst zuzuschreiben", findet Blake Griffin (27; 11 Rebounds, 6 Assists) deutliche Worte.

Auch 26 Zähler und zehn Assists von Point Guard Chris Paul und 16 Punkte sowie 17 Rebounds von Center DeAndre Jordan sind für die Clippers zu wenig.

"Ich liebe mein Team"

Clippers-Head-Coach Doc Rivers ist die Enttäuschung zwar ebenfalls anzumerken, der ehemalige NBA-Champion spricht seinem Team aber auch Lob aus. "Ich liebe mein Team. Ich liebe es, wie sie gekämpft haben und dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Wir haben es eben einfach nicht geschafft, das müssen wir ausbessern", so Rivers, der weiß, wo der Hund begraben liegt. "Es erfordert mehr gegenseitiges Vertrauen. Jeder hat versucht, auf seine eigene Weise zu gewinnen."

Trotz einer 3:1-Führung müssen die Los Angeles Clippers weiterhin auf das erste Conference Finale der Franchise-Geschichte warten. Auch Chris Paul wartet weiter auf einen tiefen Playoff-Run.

Die Rockets hingegen beweisen einmal mehr, warum sie sich "Clutch City" auf ihre T-Shirts drucken lassen. Und obwohl es nun gegen die scheinbar übermächtigen Golden State Warriors geht, spricht das Omen für Houston. Die "Raketen" drehten 1995 (Conference Semifinals gegen Phoenix) bereits einmal einen 1:3-Rückstand. Am Ende gewannen die Texaner den Titel.

Spiel 1 zwischen Golden State und Houston steigt am Dienstag.

Spiel Datum Heim Gast Ergebnis
1 Mo. 4. Mai Rockets CLIPPERS 101:117
2 Mi. 6. Mai ROCKETS Clippers 115:109
3 Fr. 8. Mai CLIPPERS Rockets 124:99
4 So. 10. Mai CLIPPERS Rockets 128:95
5 Di. 12. Mai ROCKETS Clippers 124:103
6 Do. 14. Mai Clippers ROCKETS 107:119
7 So. 17. Mai ROCKETS Clippers 113:100
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