LeBron und Harden führen ihre Teams zum 1:1

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Déjà-vu.

Wie in der vergangenen Nacht die Grizzlies und Hawks stellen nun auch die Cleveland Cavaliers und die Houston Rockets in den Eastern Conference Semifinals ("best of seven") auf 1:1.

Beim überzeugenden 106:91-Sieg Clevelands über die Chicago Bulls geht Superstar LeBron James - der erstmals seit Wochen wieder sein charatkeristisches Stirnband trägt - mit 33 Punkten vorne weg.

James Harden führt Houston mit 16 Punkten im Schlussabschnitt zum 115:109 über die Los Angeles Clippers.

LAOLA1 fasst die beiden Spiele zusammen:

CLEVELAND CAVALIERS (2) vs. CHICAGO BULLS (3) - 1:1

SPIEL 2: Cavaliers - Bulls 106:91 (64:45)

Seit März spielte Cavaliers-Superstar LeBron James nun schon ohne sein charakteristisches Stirnband. "Ich nahm es ab, um wie meine Teamkollegen auszusehen, um einer von ihnen zu sein", sagte der zweifache NBA-Champion kürzlich.

Doch nach der Auftaktpleite in den Eastern Conference Semifinals gegen die Chicago Bulls wusste LeBron, dass er sich in Spiel zwei wieder von seinen Teamkollegen abheben muss - nicht optisch, sondern sportlich. Und der "King" lieferte.

Unerwarteter Dreier-Regen

James präsentiert sich im zweiten Heimspiel - einem "must win" für die Cavaliers von Beginn an angriffslustig und attackiert die Zone. "Aufgrund der Ausfälle musste ich einfach aggressiv sein. Noch mehr als sonst", erklärt der Forward später. 

Angeführt vom Superstar, der 33 Punkte, acht Rebounds und fünf Assists verbucht, baut sich Cleveland  rasch ein Polster auf, dass zur Halbzeit auf 64:45 und im dritten Viertel sogar auf einen 25-Punkte-Vorsprung anwächst. Warum er sein Stirnband ausgerechnet heute wieder trug, kommentierte die Nummer 23 später so: "Es lag in meinem Spind herum, also wagte ich den Versuch."

Neben James sorgt auch James Jones von der Bank für Produktivität. Der 34-Jährige versenkt in 22 Minuten Spielzeit fünf Dreier und steuert 17 Punkte bei. Dazu ein effizienter Kyrie Irving, der mit nur neun Würfen (5 Field Goals) 21 Zähler markiert, dessen Backup Matthew Dellavedova (9; 9 Assists) und Iman Shumpert (15), sind für die Bulls an diesem Abend zu viel.

Bulls chancenlos

Der zuletzt so starke Backcourt, Derrick Rose (14; 10 Assists) und Jimmy Butler (18), trifft nur elf seiner 34 Würfe aus dem Feld. Pau Gasol (11), Mike Dunleavy (8) und Joakim Noah (4) sind jeweils kein Faktor. Solide Bank-Performances von Taj Gibson (11), Nikola Mirotic und Kirk Heinrich (je 8) genügen nicht.

Dazu haben die Bulls in puncto Wurfquote (40,5:44,6%), sowie bei der Dreierquote (31,8:46,2%) und am Rebound (37:45) klar das Nachsehen.

"They smashed us." Die Worte von Bulls-Coach Tom Thibodeau bedürfen keiner Übersetzung. 

Am Freitag wechselt die Serie nach Chicago und es würde schon sehr überraschen, wenn LeBron James sein Stirnband wieder im Schrank lassen würde. Obwohl: "Er ist ein großer Spieler, mit oder ohne Stirnband", weiß Bulls-Forward Butler.

HOUSTON ROCKETS (2) vs. L.A. CLIPPERS (3) - 1:1

SPIEL 2: Rockets - Clippers 115:109 (56:65)

Auch die Houston Rockets melden sich zurück! Die Texaner schaffen als viertes und letztes Team ebenfalls den 1:1-Ausgleich in den Conference Semifinals gegen die Los Angeles Clippers.

Danach sieht es zur Pause aber ganz und gar nicht aus. Die Rockets, die wie Cleveland nach der Heimpleite zum Auftakt schon mächtig unter Druck stehen, erwischen zwar einen Traumstart, werden zur Pause aber von den Clippers übertrumpft (56:65).

Erneut angeführt von einem starken Blake Griffin, der mit 34 Punkten und 15 Rebounds ein Double Double verbucht, steuert LA auch im zweiten Spiel ohne den verletzten Superstar Chris Paul auf einen Sieg zu.

Harden dominiert Schlussviertel

Dwight Howard (24; 16 Rebounds, 4 Blocks) hält zwar dagegen, am Ende braucht es aber MVP-Runner-Up James Harden, um das 0:2 zu verhindern. Der "Bärtige" erzielt 16 seiner 32 Punkte (15/15 Freiwürfe) im Schlussviertel und ermöglicht seinen Farben somit das Comeback und das 1:1 in der "best-of-seven"-Serie.

Auch von einer siebenminütigen Unterbrechung zu Beginn des vierten Viertels - die Shotclock gibt den Geist auf und wird durch Aufsteller an der Grundlinie ersetzt - lassen sich die Rockets nicht aus der Bahn werfen. Schlussendlich scoren auch die Starter Trevor Ariza (15), Jason Terry und Terrence Jones (je 10) zweistellig. Von der Bank überzeugen einmal mehr Corey Brewer (11) und J.R. Smith (8; 6 Rebounds).

Die Clippers haben in puncto Wurf- und Dreierquote klar die Nase vorne, verzeichen auch weniger Turnover (11:14). Allerdings haben DeAndre Jordan (16 und 12) am Rebound klar das Nachsehen (40:54).

Spiel 3 steigt am Freitag im Staples Center zu Los Angeles.

Spiel Datum Heim Gast Ergebnis
1 Mo. 4. Mai Cavaliers BULLS 92:99
2 Mi. 6. Mai CAVALIERS Bulls 106:91
3 Fr. 8. Mai Bulls Cavaliers
4 So. 10. Mai Bulls Cavaliers
5 Di. 12. Mai Cavaliers Bulls
*6 Do. 14. Mai Bulls Cavaliers
*7 So. 17. Mai Cavaliers Bulls
Spiel Datum Heim Gast Ergebnis
1 Mo. 4. Mai Rockets CLIPPERS 101:117
2 Mi. 6. Mai ROCKETS Clippers 115:109
3 Fr. 8. Mai Clippers Rockets
4 So. 10. Mai Clippers Rockets
5 Di. 12. Mai Rockets Clippers
*6 Do. 14. Mai Clippers Rockets
*7 So. 17. Mai Rockets Clippers
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