Lakers erobern noch Rang sieben

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Die Los Angeles Lakers stehen in den in der Nacht auf Sonntag beginnenden NBA-Playoffs.

Nach einem enttäuschenden Saisonbeginn, als die Startruppe um Kobe Bryant, Dwight Howard, Pau Gasol und Steve Nash nicht in Fahrt gekommen war, und nach dem Achillessehnenriss von Bryant gab es in der Nacht auf Donnerstag doch noch ein (vorläufiges) Happy End.

Da Konkurrent Utah in Memphis mit 70:86 verlor, stand der Postseason-Einzug der Lakers schon zum Beginn des Spieles gegen Houston fest.

Nach Overtime-Sieg gegen Spurs

Dort lieferten die Lakers wieder einmal Drama: Ohne Bryant und Nash lag man im dritten Viertel schon mit elf Punkten zurück und musste zum Ende der regulären Spielzeit einen Dreier von Chandler Parsons zum 90:90 hinnehmen.

Gegen Ende der Overtime fanden der überragende Gasol (17 Punkte, 20 Rebounds, 11 Assists) und Co. schließlich wieder ihren Rhythmus und siegten 99:95.

Die Lakers verdrängten damit die Rockets noch von Rang sieben im Westen und treffen in der ersten Runde auf die San Antonio Spurs. Houston bekommt es mit den Oklahoma City Thunder zu tun.

Neben Gasol stachen auch Steve Blake (24 Punkte) und Dwight Howard (16 und 18 Rebounds) hervor. Für Houston geigten James Harden (30) und Parsons (23).

Clippers mit Heimvorteil

Utah lag in Memphis zur Pause nur zwei Punkte zurück, hatte danach gegen Zach Randolph (25 Punkte, 19 Rebounds) und Kollegen aber keine Chance.

Mit Al Jefferson (22 und 16 Rebounds) scorte gar nur ein Jazz-Akteur im wichtigsten Saisonspiel zweistellig.

Den Grizzlies half der Erfolg schlussendlich nicht, denn die L.A. Clippers setzten sich danach in Sacramento - trotz 36 Punkten und 22 Rebounds von DeMarcus Cousins -  mit 112:108 durch und sicherten sich für die Erstrundenserie gegen Memphis Heimvorteil.

Rang drei in der Western Conference ging an die Denver Nuggets, die gegen Phoenix mit 118:98 erfolgreich blieben und nun auf die Golden State Warriors treffen.

Bulls erobern Rang fünf

Die Erstrunden-Duelle im Osten lauten Miami Heat (1) gegen Milwaukee Bucks (8), New York Knicks (2) gegen Boston Celtics (7), Indiana Pacers (3) gegen Atlanta Hawks (6) und Brooklyn Nets (4) gegen Chicago Bulls (5).

Die Bulls sicherten sich Rang fünf mit einem 95:92-Erfolg gegen Washington. Carlos Boozer überzeugte mit 19 Zählern und 15 Rebounds.

Atlanta (92:98 in New York) hätte somit auch ein Sieg nicht gereicht, um von Platz sechs wegzukommen.

Miami besiegte Orlando ohne LeBron James, Chris Bosh und Mario Chalmers 105:93 und beendete die Regular Season mit einer 66:16-Bilanz.

Dreier-Rekord durch Curry

Stephen Curry schrieb NBA-Geschichte: Der Guard traf beim 99:88-Sieg seiner Golden State Warriors gegen Portland vier Dreipunkter und stellte mit 272 Dreiern einen neuen Saisonrekord auf.

Ray Allen hielt die alte Bestmarke mit 269 Treffern (Saison 2005/06).

Gemeinsam mit Klay Thompson erreichte Curry einen fabelhaften Rekord für das beste Dreier-Duo (474). Den alten Top-Wert hatten Dennis Scott und Nick Anderson inne (435).

Knicks-Star Carmelo Anthony ist mit 28,7 Punkten Scoring-Champ der aktuellen Saison.

Da Konkurrent Kevin Durant (28,1) beim 89:95 der Oklahoma City Thunder gegen Milwaukee aussetzte, hätte Anthony gegen Atlanta bei einem Einsatz gar nicht scoren müssen. Doch auch er lief nicht auf.

Osten Westen
Heat (1) Bucks (8) * Thunder (1) Rockets (8)
Nets (4) Bulls (5) * Clippers (4) Grizzlies (5)
Pacers (3) Hawks (6) * Nuggets (3) Warriors (6)
Knicks (2) Celtics (7) * Spurs (2) Lakers (7)
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