James sorgt für Heat-Sieg

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James sichert die erneute Heat-Führung

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Die Miami Heat konnten im fünften Spiel des Eastern Conference Finals mit einem 90:79-Sieg gegen die Indiana Pacers in der "Best of 7"-Serie wieder mit 3:2 in Führung gehen.

Allerdings konnte Chris Boshs Ansage vor dem Spiel: "Das komplette Team muss mehr tun" nicht umgesetzt werden.

Wieder einmal war es Superstar LeBronJames, der mit 30 Punkten, acht Rebounds und vier Assists als bester Spieler der Partie dafür sorgte, dass sein Team trotz einer schwachen ersten Halbzeit einen Heimsieg einfahren konnte.

"Auf Talent verlassen"

"Die erste Halbzeit war nicht Miami-Basketball. Wir haben uns nur auf unser Talent verlassen. Das ist nicht, worum es bei uns geht", so James nach dem Spiel. "Ich selbst war einfach nur aggressiv, habe meine Würfe gesucht. Und wenn die nicht da waren, habe ich meine Jungs in Szene gesetzt. Das war Playoff-Basketball. Genau so muss man spielen, jede Minute alles geben."

Dwyane Wade mit zehn Zähleren sowie Chris Bosh mit sieben konnten kaum etwas zum Sieg beisteuern. Udonis Haslem hingegen erwischte einen sehr guten Abend und kam auf 16 Zähler.

"LeBron hat seine Größe gezeigt. Und dann hat er es auch noch leicht aussehen lassen. Seine Energie, seine Power, sein Motor - das war einfach unglaublich. Er war nicht müde zu kriegen und hat immer wieder auf beiden Seiten des Courts großartige Plays abgeliefert. Das ist LeBron: Big Plays wenn man sie braucht", lobte Heat-Coach Eric Spoelstra seinen Superstar.

Schweres Foul

Auf Seiten der Pacers waren Paul George (27) und Roy Hibbert (22) die besten Spieler.

Lance Stephenson und George Hingegen enttäuschten auf ganzer Linie.

Aufreger des Spiels war ein Flagrant Foul von Chris Andersen an Tyler Hansbrough. Der "Birdmann" rammte seinen Gegenspieler aus vollem Lauf und geriet anschließend mit diesem aneinander.

Eingeschüchtert

"Wir hatten einfach nicht genug Feuer, um ihnen entgegenzutreten. Wir haben nicht verteidigt. So wird es extrem schwierig, noch irgendein Spiel zu gewinnen. Wir haben uns von der Umgebung, von den Fans einschüchtern lassen und haben nicht reagiert. Das dritte Viertel hat uns hier wirklich das Genick gebrochen", analysierte David West.

Spiel sechs der Serie wird in der Nacht auf Sonntag ausgetragen. Miami genügt ein Sieg, um ins Finale der NBA einzuziehen.

Dort warten ab 6. Juni die San Antonio Spurs, die sich im Finale der Western Conference mit 4:0 gegen die Memphis Grizzlies durchsetzen konnten.

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