Miami legt im Conference-Final gegen Boston vor

Aufmacherbild
 

Die Miami Heat starten mit einem Heimsieg in die Conference-Finals im NBA-Osten.

Gegen die Boston Celtics gibt es zum Auftakt der Best-of-seven-Serie einen 93:79-Erfolg in der AmericanAirlines Arena.

Bester Mann am Parkett: LeBron James. Der „Most Valuable Player“ der Saison wirft 32 Punkte und pflückt 13 Rebounds.

Viel Unterstützung für LeBron

Unterstützung bekommt „King LeBron“ von Dwyane Wade, der 22 Punkte und sieben Assists anschreibt.

Und von einer starken Heat-Bank: Shane Battier, Maro Chalmers und Mike Miller scoren gemeinsam 27 Punkte.

Auf Seiten der Gäste aus Boston stemmen sich Kevin Garnett mit 23 Punkten und 10 Rebounds und Rajon Rondo mit 16 Punkten und neun Rebounds erfolglos dagegen.

Viele Versuche, wenig Treffer

Auch weil Miami die Partie über weite Strecken kontrolliert, nur im zweiten Viertel reißt der Faden kurz und Boston, das in den ersten 12 Minuten nur 11 Punkte erzielt, gleicht bis zur Halbzeit auf 46:46 aus.

Aber der Mix aus treffsicherer Offense und beinharter Defense macht an diesem Abend den Unterschied zugunsten der Heat, wie auch ein Blick in die Statistik belegt: die Celtics treffen nur 39 Prozent aus dem Feld.

Paul Pierce, Ray Allen und Rondo werfen insgesamt 45 Mal auf den Korb, treffen aber nur 14 Versuche.

Dazu kommen 11 Blocks der Heat – ein Playoff-High in dieser Saison, das unterstreicht, wie dominant James und Kollegen in der eigenen Hälfte waren.

"Haben guten Weg gefunden"

„Es war ein komisches Match, eigentlich hätten wir besser spielen können und müssen, wie Boston auch. Aber wir haben zum Glück einen für uns guten Weg gefunden“, so Heat-Coach Erik Spoelstra.

Sein Gegenüber Doc Rivers hat den Rhythmus bei seinen Celtics vermisst.

„Wir haben nicht wirklich ins Spiel gefunden, weder auf der einen noch auf der anderen Seite. Und mit zwei schwachen Vierteln kannst du hier nicht gewinnen!“

Spiel zwei findet in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag erneut in Miami statt.

Bosh zurück auf der Bank

Dann vielleicht schon mit Chris Bosh, der am Montag sein zweites Workout absolviert hat und beim Match erstmals wieder auf der Bank Platz genommen hat.

Coach Spoelstra möchte sich aber noch nicht festlegen, wann der Forward wieder voll belastbar und einsatzbereit ist.

Nur so viel: „Ich bin zufrieden mit seiner Entwicklung und hoffe, dass wir schon bald wieder auf ihn bauen können.“

Im Conference-Finale im Westen führen die San Antonio Spurs gegen die Oklahoma City Thunder mit 1:0.

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen