Bryants 40 Punkte reichen Lakers nicht

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So richtig in Tritt kommen die Los Angeles Lakers auch nach dem Coach-Wechsel noch nicht.

In der Nacht auf Mittwoch mussten die Kalifornier eine 77:79-Heimniederlage gegen die Indiana Pacers hinnehmen.

Und das, obwohl der von einer Grippe geplagte Kobe Bryant zum 114. Mal in seiner Karriere 40 Punkte erzielte (12/28 aus dem Feld) und zehn Rebounds pflückte.

Der Superstar glich 24 Sekunden vor Ende mit einem Dreier auf 77:77 aus, ehe George Hill mit einem hohen Wurf über Dwight Howard eine Zehntelsekunde vor dem Buzzer den dritten Auswärtssieg der Pacers gegen die Lakers in Folge fixierte.

Schwache Wurfquoten

Die Gastgeber trafen nur 31,6 Prozent aus dem Feld. Außer Bryant scorten nur Howard (17) und Pau Gasol (10) mehr als vier Punkte. Bryant bilanzierte aber nicht nur mit mehr Punkten als der Rest seines Teams, sondern auch mit mehr Turnovers (10 bzw. 9).

Die Lakers trafen nur 23 von 43 Freiwurf-Versuchen, Howard ragte mit 3/12 wieder einmal heraus.

David West führte die ausgeglichenen Gäste mit 16 Zählern, zehn Rebounds und acht Assists an. Hill war mit 19 Punkten Topscorer, auch Paul George (12) und Ian Mahinmi (11) punkteten zweistellig.

Beide Teams liegen mit einer 8:9-Bilanz jeweils auf Rang neun ihrer Conference.

Spannung in Philly

Spannung bis in die Schlusssekunden gab es auch in Philadelphia bei der Heimkehr von Elton Brand: Die 76ers behielten gegen Dallas mit 100:98 die Oberhand.

Der Inside-Spieler steht noch immer auf der Gehaltsliste der Gastgeber, schenkte ihnen aber trotzdem 17 Punkte und acht Rebounds ein.

Die Mavericks kämpften sich im Schlussviertel von einem 81:90-Rückstand zurück. Beim Stand von 98:100 2,7 Sekunden vor Schluss verwarf O.J. Mayo zwei Freiwürfe. Jae Crowder holte sich den Offensiv-Rebound, vergab aber einen Dreier-Versuch vor dem Buzzer.

Neben Brand scorten Chris Kaman (20), Shawn Marion (17) und Vince Carter (15) für die Mavs. Evan Turner (22), Thaddeus Young (20) und Jrue Holiday (18) punkteten für die 76ers.

Philly (9:6) liegt im Osten auf Rang sechs, Dallas (7:8) im Westen auf Rang zehn.

Harden führt Rockets an

James Harden führte die Houston Rockets (7:7) mit 24 Punkten und zwölf Assists zu einem 117:101 gegen Toronto (3:12), dem dritten Sieg in Folge.

Auch Patrick Patterson (22), Ömer Asik (13, 18 Rebounds), Jeremy Lin (16, 10 Assists) und Chandler Parsons (18) setzten sich in Szene.

Andrea Bargnani (21) war der erfolgreichste von sechs zweistelligen Raptors.

Suns und Timberwolves siegen

Dank 19 Punkten von Goran Dragic fuhren die Phoenix Suns (7:8) einen 91:78-Erfolg bei den Cleveland Cavaliers (3:12) ein.

Anderson Varejao kam für die Cavs auf 20 Punkte und 18 Rebounds.

Kevin Love führte die Minnesota Timberwolves (6:7) mit 23 Punkten und 24 Rebounds zu einem 97:89 bei den Sacramento Kings (4:10).

Die Wolves beendeten damit ihre fünf Spiele andauernde Niederlagenserie. DeMarcus Cousins und Tyreke Evans scorten für Sacramento je 20 Punkte.

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