Spurs souverän, Thunder machen es spannend

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Seit der Nacht auf Donnerstag sind in allen Erstrundenserien der NBA-Playoffs zwei Spiele absolviert.

Die Los Angeles Lakers sehen sich im Best-of-seven gegen die San Antonio Spurs mit einem 0:2 konfrontiert.

West-Favorit Oklahoma City hatte mit den Houston Rockets in einem kuriosen Schlussviertel große Mühe.

Souverän stellten die Indiana Pacers gegen die Atlanta Hawks auf 2:0.

OKLAHOMA CITY THUNDER - HOUSTON ROCKETS 105:102

Eigentlich sah die Partie zwischen der Nummer 1 und der Nummer 8 im Westen 9:23 Minuten vor Schluss wie eine erneut klare Sache aus, gerade hatte Kevin Martin mit einem Dreier auf 89:74 für die Thunder gestellt.

Sechs Minuten und einen nicht für möglich gehaltenen 21:2-Run später lagen die Rockets plötzlich mit 95:91 voran! Patrick Beverley, James Harden, Ömer Asik und Carlos Delfino geigten für die Gäste, die sich auch einer Zonenverteidigung bedienten. Jeremy Lin saß in der zweiten Hälfte wegen einer Muskelprellung im Brustbereich auf der Bank.

Danach besannen sich Serge Ibaka, Kevin Durant und Russell Westbrook eines Besseren und holten die Führung für die Hausherren zurück. Den wohl wichtigsten Korb erzielte Thabo Sefolosha mit einem Dreipunkter zum 101:97 genau eine Minute vor Ende.

"Es ist frustrierend und tut gerade sehr weh", war Houstons Chandler Parsons nach der vergebenen Chance auf einen "Steal" schwer enttäuscht. Die Rockets starteten mit drei Guards, Beverley rückte in die Starting Five und bedankte sich mit 16 Punkten, zwölf Rebounds und sechs Assists.

Harden legte 36 Punkte, elf Rebounds und sechs Assists auf, Parsons steuerte 17 Zähler bei.

Durant und Westbrook führten OKC mit je 29 Punkten an, Serge Ibaka trumpfte mit zwölf Punkten (5/6), elf Rebounds und sechs Blocks auf.

INDIANA PACERS - ATLANTA HAWKS 113:98

Most Improved Player Paul George zeigt sich auch in den Playoffs von Tag zu Tag verbessert: Mit 27 Punkten stellte der Small Forward zum zweiten Mal hintereinander eine neue Playoff-Karrierebestleistung auf.

Die Hawks waren wie schon im ersten Spiel praktisch chancenlos. Nach einer frühen 5:0-Führung vergrößerte sich der Rückstand kontinuierlich.

Neben George scorten für Indiana George Hill (22), Roy Hibbert und Gerald Green (je 15) zweistellig.

Devin Harris (17), Josh Smith, Jeff Teague (je 16) und Al Horford (13 und 10 Rebounds) führten Atlanta an.

SAN ANTONIO SPURS - LOS ANGELES LAKERS 102:91

In der ersten Partie hatten die Spurs noch dank ihrer starken Defense gesiegt, in Spiel 2 zeigten die Texaner ihre Wurfstärke: Sieben von 14 Dreipunkte-Versuchen landeten im Korb. Die Feldwurfquote wurde von 38 Prozent in Spiel 1 auf 51 Prozent in Spiel 2 nach oben geschraubt.

Zudem spielten die Spurs ihre Überlegenheit auf den Außenpositionen aus. Vor allem Tony Parker war mit 28 Punkten und sieben Assists von den Lakers nicht zu stoppen. 15 Zähler erzielte der Franzose allein im dritten Viertel, in dem die Gastgeber einen Zehn-Punkte-Vorsprung herauswarfen. Danach wurde L.A. nicht mehr gefährlich.

Bei den Lakers überraschte Jordan Hill mit einem sechsminütigen Comeback. Dwight Howard und Steve Blake erzielten je 16 Punkte, Pau Gasol (13, 5/14 aus dem Feld) erwischte einen schwachen Tag. Metta World Peace kam ebenfalls auf 13 Zähler.

Für die Spurs steuerten Tim Duncan und Kawhi Leonard je 16 Punkte bei. Stark präsentierten sich Manu Ginobili (13-5-7 in 19 Minuten) und Matt Bonner (10, 4/5) von der Bank.

"Sie sind einfach viel effizienter als wir. Sie spielen derzeit besser als wir", fand Lakers-Coach Mike D'Antoni klare Worte.

Serie Stand Aktuell Topscorer
Heat (1) - Bucks (8) 2:0
Nets (4) - Bulls (5) 1:1
Pacers (3) - Hawks (6) 2:0 113:98 George 27; Harris 17
Knicks (2) - Celtics (7) 2:0
Serie Stand Aktuell Topscorer
Thunder (1) - Rockets (8) 2:0 105:102 Durant, Westbrook 29; Harden 36
Clippers (4) - Grizzlies (5) 2:0
Nuggets (3) - Warriors (6) 1:1
Spurs (2) - Lakers (7) 2:0 102:91 Parker 28; Blake, Howard 16
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