Warmschießen für Showdown

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Mavs finden neuerlich ihren Meister, Lin wird geschont

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Deja-vu für die Dallas Mavericks. Zum zweiten Mal musste sich der regierende NBA-Champion zu Hause den Los Angeles Lakers geschlagen geben. Im letzten Spiel der Texaner vor dem Allstar-Wochenende setzte es ein 91:96.

Die New York Knicks konnten sich beim ungefährdeten 99:82-Heimsieg über die Atlanta Hawks sogar den Luxus leisten, Jungstar Jeremy Lin, der auf 17 Punkte und neun Assists kam, im Schlussviertel größtenteils für den bevorstehenden Schlager gegen die Miami Heat zu schonen.

Für Boston setzt es die fünfte Niederlage in Serie. In Oklahoma City verloren die Celtics 104:119. Beim klaren 110:91 der Chicago Bulls über die Milwaukee Bucks gelang Joakim Noah ein Triple-Double (13 Punkte, 13 Rebounds, zehn Assists).

Angst vor dem Infarkt

Mannschaftlich geschlossen präsentierten sich die Lakers in Dallas. In einem umkämpften Match (zehn Führungswechsel) punkteten gleich alle fünf Starter zweistellig. Richtig herausstach Andrew Bynum, der neben seinen 19 Zählern auch noch 14 Assists beisteuerte.

"Letztes Jahr wurden wir von ihnen gesweept, das hatten wir noch in unseren Köpfen", fand "Bynumite" nach der Partie den Grund für die gute Darbietung seiner Mannschaft.

In der Schlussminute, als sie sechs Freiwürfe in Serie vergaben, wackelten die Gäste aber noch einmal gehörig. Ganz zum Leidwesen von Trainer Mike Brown. "Ich bin etwas übergewichtig und aber noch zu jung, um eine Herzattacke zu haben", pustete der Head Coach durch.

Bei den Mavericks war einmal mehr Dirk Nowitzki mit 25 Punkten und zwölf Rebounds federführend.

Abhol-Service für Lin?

Nach der Niederlage in New Jersey rehabilitierten sich die Knicks mit einem lockeren Sieg zu Hause gegen die Hawks. Zu wenig Gegenwehr bieteten die Gastgeber dem Team aus dem "Big Apple", bei welchem Carmelo Anthony in seinem zweiten Spiel nach seiner Verletzung 15 Punkte scorte.

Mit einem Halbzeitstand von 60:35 war der Käse praktisch gegessen, die Luft in Folge draußen.

Nach neun Siegen aus elf Spielen ist die Brust bei den New Yorkern mächtig angeschwollen. Da kann selbst das bevorstehende Gastspiel in Miami nicht schrecken.

"Wir fahren dorthin, um zu gewinnen", freute sich Anthony. "Miami spielt gerade großartiges Basketball. Sie sind eines der heißesten Teams der NBA, wenn nicht sogar das heißeste. Es wird ein großartiges Spiel."

Knicks-Coach Mike D'Antoni reagierte auf den Hype um den Schlager auf seine ganze eigene Art. Als ihn Journalisten damit konfrontierten, dass LeBron James und Co. gemeint hätten, sie würden bereits auf Lin warten, scherzte der Coach nur: "Wo? Auf dem Flughafen?"

Hadernde Celtics

Für Oklahoma City war der Erfolg über die Celtics der bereits elfte Heimsieg in Serie. Hauptverantwortlich dafür waren Kevin Durant (28 Punkte, neun Rebounds) und Russell Westbrook (31 Punkte).

Bei Boston, das nach der fünften Pleite en suite bei einer Bilanz von 15:17 hält, regiert der Frust. "Wir müssen uns als Gruppe finden, wir können das packen", appellierte Kevin Garnett, der mit 23 Zählern der Topscorer der Grünen war.

Die Celtics haben derzeit mit den zahlreichen Ausfällen zu kämpfen. "Wir wissen, dass wir es drauf haben, wenn alle gesund sind." Gelegenheit, das zu beweisen, gibt es für Boston allerdings erst wieder am kommenden Dienstag, dann mit dem Gastspiel in Cleveland.

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