Wenn das Zuschauen weh tut

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Wenn nicht das nächste Spiel das Wichtigste ist

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Die Miami Heat sind weiterhin die Nummer eins in der NBA. Das Starensemble besiegte Sacramento mit 120:108 und baute seine Bilanz auf 26 Siege (bei sieben Niederlagen) aus.

Wade war mit 30 Punkten und zehn Assists der überragende Mann.

San Antonio, immerhin Zweiter im Westen, kassierte bei den Portland Trail Blazers ein 97:137-Debakel. Allerdings schonten die Spurs mit Tony Parker und Tim Duncan ihre Stars.

Weiters behielt Cleveland gegen Detroit mit 101:100 knapp die Oberhand. Noch enger ging es bei Indiana gegen New Orleans zu, wo erst die Overtime mit 117:108 den Ausschlag zugunsten der Hausherren gab. Memphis schlug Philadelphia 89:76.

Zu dichtes Programm

"Das passiert, wenn du etwas Geld für später auf die Bank gibst", seufzte Spurs-Coach Gregg Popovich nach der Schlusssirene, welche die vernichtende Niederlage Gewissheit werden ließ.

Das Schonen der Stars sowie die verletzungsbedingten Ausfällte von Manu Ginobili und Tiago Splitter stellte sich für eine Mannschaft, welche zuletzt elf Spiele sowie acht Auswärtspartien ensuite gewann, als nicht verkraftbar heraus.

Parker und Duncan draußen gelassen zu haben, bereute Popovich aber keineswegs. Angesichts des Mammutprogramms von drei absolvierten Partien in vier Tagen sei dies dringend notwendig gewesen.

"Eine Niederlage bedeutet gar nichts, wir müssen einfach weitermachen", beruhigte auch Kawhi Leonard, der mit 24 Punkten sogar Topscorer der Partie wurde. Bei den siegreichen Trail Blazers kamen gleich sieben Akteure auf mindestens 16 Zähler.

Warmschießen für Lin

Das Werkl läuft. Zwar sind die Sacramento Kings, welche in der aktuellen Spielzeit erst drei Auswärtssiege feierten, nicht als Gradmesser für die Heat zu bezeichnen, dennoch ließ sich Miami nicht lumpen und gewann mit zwölf Punkten Unterschied.

Das gab es zuletzt öfters. Genauer gesagt, sieben Mal siegte die Franchise aus dem Sonnenstaat mit mindestens einem Dutzend Zähler Unterschied. Die Form passt also, das muss sie auch, wenn am Donnerstag die New York Knicks rund um Shooting-Star Jeremy Lin kommen.

Bei LeBron James kommt beim Gedanken an das Duell bereits Vorfreude auf. "Das wird elektrisierend. Es könnte eines der meistgesehenen Spiele werden, die wir seit langer Zeit hatten", so der Superstar, der gegen die Kings 18 Punkte beisteuerte.

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