Clippers an der West-Spitze

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Clippers an der West-Spitze

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Der Kampf um die Spitzenposition in der Western Conference der NBA verläuft schon zu Beginn der Saison äußerst spannend.

Nachdem sich die San Antonio Spurs ganz oben festgesetzt und zwischenzeitlich die Memphis Grizzlies den Lead - auch in der gesamten Liga - übernommen hatten, machten sich nun die L.A. Clippers zum neuen Spitzenreiter.

Chris Paul und Co. setzten sich in der Nacht auf Dienstag 92:87 bei den San Antonio Spurs durch.

Die Clips halten dank des sechsten Sieges in Folge wie der bisherige Führende Memphis bei einer 8:2-Bilanz.

Die Grizzlies verloren mit einem 92:97 gegen Denver zum ersten Mal nach acht Siegen in Folge - und damit auch die beste Bilanz der Liga an die New York Knicks (7:1).

Paul Matchwinner

In San Antonio sorgte Paul 24 Sekunden vor Schluss mit einem Zweipunkter zum 91:87 für die Vorentscheidung. Der Point Guard war mit 19 Punkten und acht Assists bester Mann der Clippers.

Nach einem 28:18 der Spurs im ersten Viertel sorgten die Gäste mit einem 29:14 im zweiten Abschnitt für die Wende.

Spur Stephen Jackson brach sich im ersten Viertel den kleinen Finger der rechten Hand und wird vier bis sechs Wochen ausfallen.

Im zweiten Sieg gegen San Antonio in dieser Saison kam Blake Griffin auf 16 Punkte und zwölf Rebounds, Matt Barnes steuerte 14 Zähler bei.

Tim Duncan (20 und 14) und Manu Ginobili (15) führten die Texaner, die nun wie Oklahoma City bei 8:3 halten, an.

Gallinari erleichtert

Danilo Gallinari führte die Denver Nuggets mit 26 Zählern, darunter der entscheidende Dreipunkter 13 Sekunden vor Schluss, zu einem überraschenden Erfolg in Memphis.

Der Italiener hatte bislang mit miserablen Wurfquoten zu kämpfen.

Die Grizzlies gaben sich nach dem Ende ihrer Siegesserie selbstkritisch: "Wir können nur Spiele gewinnen, wenn wir hart spielen", so Marc Gasol.

Rudy Gay erzielte 22 Punkte.

Wizards verlieren weiter

Die Washington Wizards verloren gegen die Indiana Pacers 89:96 und legten mit der neunten Niederlage im neunten Spiel den schlechtesten Saisonstart ihrer Geschichte hin.

Bereits im Vorjahr war der Hauptstadt-Klub mit 0:8 gestartet. David West war mit 30 Punkten Topscorer der Pacers.

Mavs-Niederlage nach Verlängerung

Dallas unterlag den Golden State Warriors 101:105 nach Overtime, Stephen Curry erzielte 31 Punkte.

Charlotte fügte Milwaukee mit einem 102:98 die dritte Niederlage zu. Atlanta bezwang Orlando mit 82:71.

Die Houston Rockets standen mit einem kranken James Harden (17 Minuten) bei den Utah Jazz auf verlorenem Posten (91:102).

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