"Linsanity" ist zurück in New York

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Jeremy Lin feiert eine glanzvolle Rückkehr in den Madison Square Garden. An jenem Ort, wo im Februar sein Stern aufging, führt Lin die Houston Rockets zum 109:96-Sieg bei den New York Knicks.

Der Point Guard sammelt gegen sein altes Team 22 Punkte sowie acht Assists und fügt den Knicks im elften Spiel die erste Heimniederlage der Saison zu.

Der zweite neue Rockets-Star, James Harden, bringt es auf 28 Zähler und zehn Rebounds. Carmelo Anthony (Knöchel) fehlt den Knicks an allen Ecken und Enden.

Buhrufe für Lin

"Es hat sehr viel Spaß gemacht, hier zu spielen", glaubt Lin, dass sein Team einen Schritt in die richtige Richtung gemacht hat. "Und für mich war es großartig, zurück zu sein."

Sehr viel Spaß dürfte ihm der 15:0-Lauf im dritten Quarter gemacht haben, der für eine Vorentscheidung sorgt. Lin ist an fünf der sechs Körbe direkt beteiligt.

Die Fans in New York empfangen den Shooting-Star der vergangenen Saison allerdings mit wenig Gegenliebe. Viele Buhrufe machen deutlich, wie schmerzhaft sein Abgang nach wie vor ist. Und die ehemaligen Kollegen? Denen bleibt nach der Schlusssirene nicht viel über, als die gute Performance des Rückkehrers anzuerkennen.

"Er hatte ein gutes Spiel. Ohne Zweifel",meint etwa Raymond Harden. "Ich habe nie Schlechtes über Jeremy Lin gesagt. Er verdient alles, was er jetzt hat."

Zwei Streithähne ganz friedlich

Im Topspiel des Westens besiegt Oklahoma City Thunder die San Antonio Spurs 107:93 (53:48) und bleibt damit bestes Team der NBA.

Im Rematch der Halbfinal-Serie von 2012 stellt Serge Ibaka mit 25 Punkten seine persönliche Bestleistung ein und sammelt zusätzlich 17 Rebounds sowie drei Blocks. Zu Thunders elftem Sieg (Klubrekord) in Folge steuern auch Russell Westbrook (22) und Kevin Durant (19) ordentliche Scores bei.

Dabei kommt es zum ersten Wiedersehen zwischen Ibaka und Stephen Jackson. Letzterer hatte für einen anstößigen Tweet über Ibaka eine 25.000-Dollar-Strafe von der Liga aufgebrummt bekommen.

Zwar foult Jackson Ibaka bei einem Alley-oop-Versuch in der ersten Halbzeit, zu einer Eskalation kommt es jedoch nicht. Auch vor den Journalisten-Mikros sind beide im Anschluss sehr bedacht, das Thema nicht wieder aufzuwärmen.

Clippers-Serie geht weiter

Memphis schlägt nach einem eher mühevollen Start die Chicago Bulls 80:71 und hält damit bei einer 16:6-Bilanz.

Den bereits zehnten Erfolg in Serie feieren die L.A. Clippers, die bei den Detroit Pistons 88:76 siegen.

Glen Davis (28 Punkte) und die Orlando Magic stoppen die Minnesota Timberwolves mit 102:93, bei denen es Kevin Love auf 23 Zähler und 15 Rebounds bringt.

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