Drittes NBA-Spiel auf europäischem Boden

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London calling“ hieß es am Donnerstagabend für die Detroit Pistons und die New York Knicks.

Die NBA-Teams trafen in der restlos ausverkauften O2-Arena an der Themse aufeinander. Es war das erst dritte Spiel überhaupt auf europäischem Boden in der regulären Saison der nordamerikanischen Basketball-Profiliga. Die favorisierten „Knickerbockers“ setzten sich 102:87 durch.

Anthony Liebling der Massen

Star des Abends und Liebling der klaren Mehrheit unter den 18.689 Fans bei „NBA London Live 2013“ war wenig überraschend Carmelo Anthony.

Er hatte im vergangenen Sommer gemeinsam mit seinem Clubkollegen Tyson Chandler (30) an selber Stelle auch olympisches Gold mit dem Team USA geholt.

Der 28-jährige Forward – aktuell zweitbester NBA-Scorer – steuerte am Donnerstag einmal mehr als bester Werfer der Knicks 26 Punkte (18 bis zur Halbzeit) bei. Schon vor der Pause wurden ihm vereinzelt „MVP“-Rufe zuteil.

Aufholjagd unbelohnt

Das „gastgebende“ Team aus Michigan, angeführt von Will Bynum (22 Zähler), wirkte in dem Duell an der Themse von Beginn an chancenlos.

New York schien die Weichen schon mit einem 16:2-Start auf Sieg zu stellen und lag zwischenzeitlich um 20 Punkte voran.

Nach einer Aufholjagd der Pistons auf 63:67 machte der Favorit wieder ernst und fuhr letztlich ungefährdet den 25. Saisonerfolg ein.

Premiere im März 2011

Im März 2011 hatten die Toronto Raptors und die (damaligen) New Jersey Nets NBA-Geschichte geschrieben. Sie trugen vor knapp zwei Jahren erstmals - und ebenfalls in London - Begegnungen der regulären Saison auf europäischem Boden aus.

Die Nets gewannen 116:103 und am folgenden Tag nach drei Verlängerungen 137:136.

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