Eine Serie endet, eine andere geht weiter

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LeBron James war drauf und dran, seine Serie von Spielen mit mindestens 30 Punkten und einer Wurfquote von mindestens 60 Prozent auf sieben aufzubauen.

Dass der derzeit beste Basketballer beim 110:100-Erfolg seiner Miami Heat bei den Oklahoma City Thunder in der Nacht auf Freitag zwar auf 39 Punkte, zwölf Rebounds und sieben Assists, aber auf "nur" 58 Prozent (14/24) kam, wird dem "King" herzlich egal sein.

Miami gewann sein siebentes Spiel in Serie und gegen Vorjahres-Finalgegner Thunder zum sechsten Mal in Folge.

Die Heat führen den NBA-Osten mit 36:14 Siegen an, OKC (39:14) bleibt im Westen hinter Leader San Antonio (42:12).

Für James zählt nur das Gewinnen

"Sechzig Prozent ist nicht wichtig. Gewinnen ist alles, was zählt", machte James nach dem beeindruckenden Ende seiner historischen Serie klar, aus welchem Holz er geschnitzt ist.

Chris Bosh war mit 20 Punkten und zwölf Rebounds zweitbester Heat-Akteur.

Kevin Durant kam zwar auf starke 40 Punkte bei Quoten von 12/24 aus dem Feld und 15/15 vom Freiwurf. Doch der Thunder-Superstar vergab seine ersten sieben Würfe und sein Team rannte von Beginn an hinterher.

Bis zu 23 Punkte Differenz

Der höchste Rückstand betrug 23 Punkte. Richtig knapp wurde es am Ende nicht, auch wenn Durant heiß lief und die ersten 47:32 Minuten durchspielte, ehe er ausfoulte.

Neben Russell Westbrook (26 und zehn Assists) scorte kein weiterer OKC-Spieler zweistellig. Für die Heat schafften das noch Dwyane Wade und Ray Allen (je 13).

"Das erste Viertel brachte schon die Vorentscheidung", meint Durant über das frühe 13:28-Hintertreffen.

Clippers fertigen Lakers ab

Das zweite Spiel des Abends brachte mit dem Los-Angeles-Derby einen weiteren Kracher.

Auch diese Partie verlief einseitig, die Clippers setzten sich klar mit 125:101 durch. Auch hier wurden bereits im ersten Viertel (31:17) die Weichen gestellt.

Chris Paul (24 Punkte, 13 Assists) und Blake Griffin (22 Punkte, zehn Rebounds) führten sechs zweistellige Clips an. Chauncey Billups trumpfte mit 21 Zählern in nur 16 Minuten auf.

Für die Lakers waren Kobe Bryant (20 und elf Assists) und Dwight Howard (18) am erfolgreichsten.

Bryant: "Keine Defense"

Mit dem dritten Sieg im dritten Saisonduell entschieden die Clippers das Stadt-Duell erstmals seit 20 Jahren für sich.

"Unsere Defense war nicht existent", war Bryant über 16 Dreier des Gegners sauer.

Die Lakers (25:29) liegen im Westen dreieinhalb Spiele hinter den achtplatzierten Rockets (29:26), die Clippers (39:17) sind Dritte.

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