"Weiter mit Rücken zur Wand"

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Heat sind weiter, Grizzlies verkürzen

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Es war zuletzt nur noch eine Frage der Zeit, bis die Erstrunden-Serie der NBA-Playoffs zwischen den Miami Heat und den New York Knicks mit dem Sieger Miami zu Ende gehen würde.

In der Nacht auf Donnerstag war es im fünften Spiel so weit: Die Heat gewannen ihr Heimspiel mit 106:94, die Serie mit 4:1 und treffen nun in den Conference Semifinals ab Sonntag auf die Indiana Pacers.

Das Aus abwenden konnten vorerst die Memphis Grizzlies, die gegen die Los Angeles Clippers mit einem 92:80-Heimerfolg auf 2:3 stellten.

James zu stark

Zu dezimiert waren die Knicks in Miami: Mit Jeremy Lin, Iman Shumpert und Baron Davis fehlten drei der vier besten Guards, Amare Stoudemire spielte erneut angeschlagen.

Carmelo Anthony zeigte mit 35 Punkten und 15/31 aus dem Feld zwar erneut eine starke Leistung, doch New York hatte vor allem in der Defense Probleme und keine wirkliche Sieg-Chance. In der zweiten Hälfte war die Differenz nur für 90 Sekunden einstellig.

LeBron James konnte nicht gehalten werden und schaffte es 15 Mal an die Freiwurflinie. 29 Punkte von ihm und je 19 von Dwyane Wade und Chris Bosh besiegelten den Aufstieg in die nächste Runde.

Ausgeglichen in der Serie war nur das Scoring-Duell zwischen James und Anthony, es endete 139:139.

Knicks weiter seit 2000 nicht in Runde 2

"Wir sehen das nicht als selbstverständlich. Es war eine harte Serie", streute Heat-Coach Erik Spoelstra dem Gegner Rosen.

Für die Knicks bleibt am Ende die Tatsache, seit 2000 keine Playoff-Serie mehr gewonnen zu haben.

Grizzlies-Große dominieren

Von den einzelnen Ergebnissen her war das Duell Clippers gegen Grizzlies wie erwartet eng, nun ist es das auch bezüglich des Gesamtstandes.

Memphis, das sich in den ersten Partien unterdurchschnittlich präsentiert hatte, blieb im fünften Spiel souverän und konnte endlich auf seine beiden Big Men setzen.

Marc Gasol erzielte 23 Punkte, Zach Randolph kam auf 19 und zehn Rebounds.

Die Clippers-Stars Chris Paul (19 und nur vier Assists) und Blake Griffin (15 und elf Rebounds) konnten nicht wie zuletzt glänzen und verletzten sich leicht an Hüfte bzw. Knie. Mo Williams war mit 20 Zählern Topscorer.

Weiter mit dem Rücken zur Wand

Zur Pause führten die Grizzlies mit 57:42, in der zweiten Hälfte wuchs der Vorsprung auf 24 Zähler an.

 "Wir standen mit dem Rücken zur Wand. Das ist noch immer der Fall", resümierte Gasol.

Die Clippers wollen den Sack nun im sechsten Spiel vor eigenem Publikum zumachen. "Unser Spiel 7 ist am Freitag", brachte es Mo Williams auf den Punkt.

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