Die Talfahrt der Lakers geht weiter

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Die Lakers kommen einfach nicht in die Gänge.

Die Kalifornier kassieren mit dem 105:108 in San Antonio die bereits fünfte Niederlage ensuite. Mit einer Bilanz von 15:20 sind die Lakers nur noch die Nummer elf im Westen.

Den Rest dürfte der erfolgsverwöhnten Franchise wohl die Tatsache geben, dass ausgerechnet Stadtrivale Clippers, der Dallas 99:93 schlägt, an der Spitze der NBA thront.

Die Statistik macht Hoffnung

"Wir haben fünf nacheinander verloren, das ist selbsterklärend", kommentiert Kobe Bryant, der mit 27 Punkten bester Werfer der Partie ist, knapp.

Lakers-Coach Mike D'Antoni versucht nach die positiven Aspekte zu betonen: "Ich bin stolz auf ihr Bemühen. Sie haben gekämpft. Man kann sehen, dass das Team allmählich Zugkraft entwickelt, aber von einem Lächeln bei mir sind wir noch weit weg."

Neben Kobe liefern auch Metta World Peace (23) und Earl Clark (22) beeindruckende Scores ab. Bei den Spurs, die den elften Heimsieg in Serie feiern, ist Tony Parker mit 24 Zählern der tonangebende Mann.

Die 15:20-Siegbilanz ist die viertschlechteste in der Franchise-Geschichte. Zuletzt waren die Lakers vor zehn Jahren so schlecht. Damals erreichten sie aber dennoch die Playoffs.

Mavs geben Führung aus der Hand

Die Mavericks führen zwei Minuten vor dem Ende des dritten Viertels mit stolzen zehn Punkten. Dann dreht die Truppe von Head Coach Vinny Del Negro aber gehörig auf und geht noch mit 99:93 als Sieger vom Parkett.

Während es für die Clippers der 13. Heimsieg ensuite ist, sind die Mavericks nun schon seit vier Partien sieglos. Dass die Mavs einen Vorsprung noch aus der Hand geben, ist nicht neu. Dass sich so etwas auf die Stimmung der Spieler niederschlägt, liegt auf der Hand.

"Es ist frustrierend, kein anderes Wort kann unsere Situation besser beschreiben", erklärt etwa Dirk Nowitzki, der es auf 15 Punkte bringt. Bester Mann bei den Texanern ist Darren Collison mit deren 22. Bei den Clippers ist Chris Paul federführend. Der Point Guard kommt wie Teamkollege Matt Barnes auf 19 Zähler, steuert obendrein aber auch noch 16 Assists bei.

Ganz zufrieden ist Paul aber trotzdem nicht. "Wir haben zwar gewonnen, aber wir wissen, dass wir besser spielen können. Wir haben etwas matt begonnen, aber es kann nicht jeden Abend wundervoll laufen."

Bucks siegen in Chicago

Angeführt von Kevin Durant (26 Punkte) und Russell Westbrook (23) fertigen Oklahoma City Thunder die Minnesota Timberwolves, die weiterhin ohne Kevin Love (gebrochene Hand) auskommen müssen, mit 106:84 ab. Damit rehablilitiert sich der Vorjahresfinalist erfolgreich für die 99:101-Pleite gegen die Wizards.

Die Milwaukee Bucks gewinnen mit einem 104:96 bei den Chicago Bulls auch das zweite Match unter Interims-Coach Jim Boylan. Mann des Abends ist Brandon Jennings, der es auf 35 Punkte bringt. Weiters schlagen die Boston Celtics zu Hause die Phoenix Suns mit 87:79.

Die Houston Rockets verlieren hingegen in New Orleans 79:88. Denver behält gegen Orlando mit 108:105 die Oberhand und Memphis siegt bei den Golden State Warriors 94:87.

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