Frustration bei den Lakers

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Bei den Los Angeles Lakers macht sich schön langsam Frustration breit.

Die Kalifornier mussten in der Nacht auf Donnerstag mit einem 86:95 in Utah die vierte Niederlage im fünften Spiel der neuen NBA-Saison hinnehmen.

Kobe Bryant erzielte zwar 29 Punkte, musste aber gegen die starke Defense von Randy Foye und Co. für jeden Korb hart arbeiten.

Ohne Steve Nash spielten Dwight Howard (19) und Metta World Peace (15) die zweite und dritte Geige. Pau Gasol enttäuschte mit nur fünf Zählern hingegen schwer.

Al Jefferson führte die Jazz mit 18 Zählern an, Foye steuerte 17 bei und erzielte alle fünf Dreier Utahs.

Coach Mike Brown war nach der Partie sichtlich niedergeschlagen: "Wir sind alle frustriert. Ich bin sehr frustriert - aus dem einfachen Grund, dass wir nicht das Spiel gespielt haben, das wir vorher besprochen hatten. Wir wollten die ersten sein, die zuschlagen, waren wir aber nicht."

Die Lake-Show ist Schlusslicht der Western Conference - alle anderen West-Teams haben bereits mindestens zwei Siege auf dem Konto.

Celtics ohne Glanz

Auch die Boston Celtics konnten nicht glänzen, rangen die weiter sieglosen Washington Wizards aber immerhin 100:94 nach Verlängerung nieder.

Kevin Garnett (20, 13 Rebounds) und Rajon Rondo (18, 14 Assists) sowie Brandon Bass mit fünf Punkten in Serie in der Overtime waren Matchwinner. Rondo vergab die Chance, das Spiel in der regulären Spielzeit zu entscheiden.

Nets in Miami chancenlos

Die Miami Heat zeigten mit Brooklyn keine Gnade und fertigen die Nets mit 103:73 ab. Der NBA-Champ bleibt somit auch im vierten Heimspiel makellos und ist hinter den als einziges Team weiter ungeschlagenen Knicks Zweiter im Osten.

LeBron James war mit 20 Punkten, zwölf Rebounds und acht Assists bester Mann, Dwyane Wade mit 22 Zählern Topscorer.

"Sie sind schwer zu schlagen, wenn du denn Ball verlierst", war Nets-Coach Avery Johnson mit den 19 Turnovers seines Teams unzufrieden.

Erste Niederlage für Spurs

Die San Antonio Spurs mussten mit einem 84:106 bei den L.A. Clippers die erste Niederlage hinnehmen.

Das Inside-Duo der Kalifornier trumpfte bei der Revanche für die letzten Playoffs auf: Blake Griffin kam auf 22 Punkte und zehn Rebounds, DeAndre Jordan auf 20 und elf.

Mavs weiter in Fahrt

Den Dallas Mavericks scheint der Ausfall von Dirk Nowitzki weiterhin nichts anzuhaben: Die Texaner feierten mit einem 109:104 gegen Toronto den vierten Sieg.

Chris Kaman und O.J. Mayo waren mit je 22 Punkten Topscorer. Die Mavs liegen gleichauf mit den führenden Spurs im Westen auf Rang zwei.

Milwaukee unterlag Memphis 90:108 und verlor im dritten Spiel erstmals.

Weiters: Charlotte-Phoenix 110:117, Atlanta-Indiana 89:86, New Orleans-Philadelphia 62:77, Houston-Denver 87:93, Minnesota-Orlando 90:75, Sacramento-Detroit 105:103, Golden State-Cleveland 106:96.

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