"Zauberer" David siegt gegen Goliath

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Die Washington Wizards mögen das schlechteste Team der NBA sein.

Für die Favoriten der NBA ist ein Spiel in der Hauptstadt dennoch nicht automatisch ein fix einplanbarer Sieg.

In der Nacht auf Dienstag feierten die Wizards ihren fünften Erfolg im 33. Saisonspiel ausgerechnet gegen Oklahoma City.

Die Thunder waren mit der besten Bilanz der Liga in die Partie gegangen.

Mit Miami hatte auch der andere Vorjahresfinalist bereits Federn in Washington lassen müssen.

Rookie springt für drei Verletzte ein

Bradley Beal wurde zum Helden: Der Rookie versenkte 0,3 Sekunden vor dem Ende einen Mitteldistanzwurf zur Entscheidung.

Mit 22 Punkten war der Shooting Guard gemeinsam mit Martell Webster Topscorer seiner Mannschaft.

Kevin Seraphin (19), Emeka Okafor (12 und 12 Rebounds) und Jan Vesely (10) punkteten ebenfalls zweistellig.

Was den Sieg noch süßer macht: Die Wizards mussten auf ihre drei vermeintlich besten Spieler John Wall, Nene und Jordan Crawford verzichten.

16 Fehlwürfe in Serie

Bei der achten Niederlage der Gäste war Kevin Durant mit 29 Zählern bester Scorer. Serge Ibaka kam auf 26 und elf Rebounds, Russell Westbrook auf 17 Punkte bei einer Feldwurf-Quote von 4/17.

In einer Phase des Spiels vergaben die Thunder 16 Würfe in Serie. "Das bessere Team hat gewonnen", musste OKC-Coach Scott Brooks zugeben.

Anthony und Garnett geraten aneinander

Ein heißes Duell entwickelte sich auch in New York, wo die Knicks erstmals in dieser Saison auf Boston trafen. Die Celtics setzten sich mit 102:96 durch.

Paul Pierce (23 Punkte), Kevin Garnett (19) und Jeff Green (16) ließen das Fehlen des gesperrten Rajon Rondo vergessen.

J.R. Smith führte Boston mit 24 Zählern an. Carmelo Anthony kam zwar auf 20, traf aber nur sechs von 26 Würfen aus dem Feld.

Anthony und Garnett lieferten sich ein hitziges Wortgefecht. Der Knicks-Forward war auch nach der Partie nicht zu beruhigen und bahnte sich seinen Weg in die Celtics-Garderobe, was eine Sperre zur Folge haben könnte.

Hornets überraschen Spurs

Die zweite große Überraschung des Tages lieferten die New Orleans Hornets mit einem 95:88 gegen die San Antonio Spurs.

Der wieder genesene Eric Gordon führte die Hornissen mit 24 Punkten an, Manu Ginobili erzielte 21 für die Texaner.

"Sie haben nun einen Closer", meinte San Antonios Stephen Jackson über Gordon, der vor allem in der Schlussphase übernahm.

Mavs verlieren erneut

Die Chicago Bulls lagen gegen Cleveland nach dem ersten Viertel zwar mit 22:30 zurück, siegten aber noch deutlich mit 118:92. Carlos Boozer war mit 24 Punkten und elf Rebounds überragender Mann.

Dirk Nowitzki kommt schön langsam in Form, konnte aber auch mit 20 Zählern die 94:100-Niederlage der Dallas Mavericks in Utah nicht verhindern. Gordon Hayward erzielte 27 Punkte für die Jazz.

Ellington mit heißer Hand

Wayne Ellington traf zehn von elf Würfen, darunter sechs von sieben Dreiern, und führte die Memphis Grizzlies mit 26 Punkten zu einem 113:81 in Sacramento.

Portland rang Orlando mit 125:119 nach Overtime nieder. LaMarcus Aldridge (27) bzw. J.J. Redick (29) trafen am häufigsten.

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