Verletzungssorgen bei den Heat

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Die Miami Heat haben in der NBA gemeinsam mit den Chicago Bulls die beste Bilanz inne (6:1), werden aber dennoch von Sorgen geplagt.

In der Nacht auf Donnerstag gewannen die Heat im Spitzenspiel der Eastern Conference gegen die Indiana Pacers ohne den angeschlagenen Dwyane Wade (Prellung am Fuß) 118:83.

Mit LeBron James verletzte sich nämlich auch der zweite Superstar: Der 27-Jährige verstauchte sich im dritten Viertel den Knöchel und ist für das Donnerstag-Spiel in Atlanta wie Wade fraglich.

James, der nach seinem Missgeschick sieben Minuten weiterspielte, überragte mit 33 Punkten, 13 Assists und acht Rebounds.

Clippers-Stars überzeugen

Chicago ließ beim 99:83 in Detroit nichts anbrennen. Carlos Boozer bzw. Greg Monroe waren mit je 19 Zählern Topscorer.

Die L.A. Clippers feierten mit einem 117:89 gegen die Houston Rockets den dritten Sieg im fünften Spiel. Die Stars Blake Griffin (22 Punkte) und Chris Paul (20, zehn Assists) spielten stark auf.

Timberwolves verlieren knapp

Die zwei Spiele andauernde "Siegesserie" der Minnesota Timberwolves wurde von Memphis gestoppt. 27 Punkte und 14 Rebounds von Kevin Love sowie zwölf Punkte und zehn Assists von Ricky Rubio waren beim 86:90 zu wenig. Nach einer sehenswerten Aufholjagd von -15 auf +8 konnten die Wölfe im Schlussviertel nicht mehr zusetzen.

Bei den Grizzlies, die sechs bis acht Wochen auf Zach Randolph verzichten müssen. stach Tony Allen mit 20 Zählern ohne Fehlwurf hervor.

Mavs schlagen Suns

Als einziges Team sieglos blieben die Washington Wizards. Beim 85:103 in Orlando hatten die Magic-Big-Men Dwight Howard (28 Punkte, 20 Rebounds) und Ryan Anderson (23 und 15) ihren Spaß.

Andrea Bargnani führte die Toronto Raptors mit 31 Zählern zu einem 92:77 gegen die Cleveland Cavaliers.

Wieder in der Spur scheinen die Dallas Mavericks zu sein: Beim 98:89 gegen die Phoenix Suns wusste erstmals auch Lamar Odom (15 Punkte) zu gefallen.

Knicks verlieren, Spurs siegen

Die bereits vierte Niederlage im sechsten Spiel setzte es für die New York Knicks. Zwar scorte Carmelo Anthony beim 110:118 gegen die Charlotte Bobcats 32 Punkte ein, doch der Franzose Boris Diaw beeindruckte mit 27 Zählern bei 12/15 Treffern aus dem Feld noch mehr.

Die San Antonio Spurs bezwangen die Golden State Warriors im ersten Spiel ohne Manu Ginobili (zwei Monate Pause) 101:95. Tony Parker (21) bzw. Monta Ellis (38) waren beste Werfer.

Die Celtics besiegten die Nets 89:70, New Orleans unterlag Philadelphia 93:101, Denver fertigte Sacramento 110:83 ab.


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