Niederlagen für Dallas, Miami und Chicago

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In der NBA setzt es für Miami Heat, die Chicago Bulls und die Dallas Mavericks bittere Niederlagen.

Dallas hat beim 86:95 gegen Oklahoma City Thunder dem Duo Russell Westbrook (33) und Kevin Durant (23 Punkte/13 Rebounds) nichts entgegenzusetzen.

Vor allem das dritte Viertel entscheidet Oklahoma mit 22:14 für sich und legt damit den Grundstein für den Auswärtserfolg im American Airlines Center.

Tatkräftig unterstützt wird das Duo von Serge Ibaka, der die Mavericks mit seiner überirdischen Defensivleistung entnervt.

Defensiv-Leistung von Ibaka "fantastisch"

Der Power Forward erreicht seine Karriere-Bestleistung von zehn Blocks und macht es möglich, dass Dallas nur acht von 38 Würfen in der zweiten Hälfte verwerten kann. Zudem angelt er sich elf Rebounds.

"Er war fantastisch. Er hat in acht der letzten neun Spiele hervorragende Defense gespielt", lobt Coach Scott Brooks.

Der MVP in Reihen der Mavericks, Dirk Nowitzki, ist nach seiner Verletzungspause noch lange nicht der alte. Wie schon bei seinem Comeback kommt der Deutsche auf zehn Punkte.

Das Knie sei in einem besseren Zustand als vor zwei Wochen, "allerdings fehlt manchmal das Vertrauen in die Bewegungen".

Miami noch nicht konstant genug

Ebenfalls nicht gut davon kommen die Miami Heat beim Gastspiel in Milwaukee.

An der 97:105-Pleite kann auch LeBron James' Saisonbestleistung von 40 Punkten nichts ändern. Auch Dwyane Wade steuert 24 Zähler bei.

Bei den Bucks avanciert Brandon Jennings mit 31 Zähler und acht Assists zum Matchwinner, von denen er drei Dreier in der kritischen Phase des Schlussviertels trifft.

"Die zweite Hälfte hat gezeigt, dass wir noch einen weiten Weg vor uns haben was konstantes Spiel betrifft", war Erik Spoelstra nicht gerade "amused".

Iguodala stellt Rose in den Schatten

Chicago muss sich Philadelphia überraschend mit 82:98 geschlagen geben.

Vor allem Andre Iguodala stellt Bulls-Point-Guard Derrick Rose in den Schatten. Der Small Forward kommt auf 19 Punkte und pflückt zusätzlich neun Rebounds vom Brett.

Rose steuert gegen die 76ers 18 Punkte und sechs Assists bei. Die Sixers gewinnen bereits ihr viertes Spiel in Folge und bauen ihre Heim-Statistik auf 12-2 aus.

"Sie sind ein sehr gutes Team", zeigte sich Rose vom Gegner beeindruckt. Mit Siegen gegen Orlando und nun Chicago lassen sie auch die Kritiker verstummen.

Paul und Griffin nicht zu stoppen

Weiters auf einem guten Weg sind die Los Angeles Clippers, die sich in Utah hauchdünn mit 107:105 durchsetzen.

Dafür dürfen die Gäste ihren ersten Sieg bei den Jazz seit 2003 bejubeln, nachdem die letzten 16 Duelle in Folge verloren gingen.

Chris Paul kommt auf eine Saison-Bestleistung von 34 Punkten, Blake Griffin unterstützt ihn mit 31 Zählern.

Orlando beendet mit einem 109:103 gegen Washington die vier Spiele andauernde Niederlagenserie. Boston  überrollt Toronto mit 100:64, während sich die Spurs 99:91 gegen die Rockets durchsetzen.

Alle Spiele im Überblick:

Orlando Magic - Washington Wizards 109:103
Philadelphia 76ers - Chicago Bulls 98:82
Boston Celtics - Toronto Raptors 100:64
New Jersey Nets - Detroit Pistons 99:96
New Orleans Hornets - Phoenix Suns 103:120
Dallas Mavericks - Oklahoma City Thunder 86:95
Milwaukee Bucks - Miami Heat 105:97
Minnesota Timberwolves - Indiana Pacers 99:109
San Antonio Spurs - Houston Rockets 99:91
Portland Trail Blazers - Charlotte Bobcats 112:68
Utah Jazz - Los Angeles Clippers 105:107

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