LAOLA1-NBA-Vorschau: Western Conference

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In der Nacht auf Mittwoch wird die NBA-Saison 2015/16 mit drei Spielen eröffnet.

Das vergangene Spieljahr brachte mit den Golden State Warriors einen Dominator, mit dem man vor der Saison nicht in dieser Form gerechnet hatte.

Stephen Curry und Co. gelten auch heuer als Mitfavorit, doch als erste Titelanwärter gehen für viele die Cleveland Cavaliers und die San Antonio Spurs ins Rennen.

Während sich die Texaner mit LaMarcus Aldridge einen Superstar geangelt haben, hat auch das zuletzt von Verletzungen gebeutelte Team um LeBron James Verstärkung bekommen.

LAOLA1 schätzt die Chancen aller 30 Teams ein. In der Western Conference ist erneut ein dichtes Feld an Spitzenteams zu erwarten.

Neben den erwähnten Warriors und Spurs, gehen auch Clippers, Rockets, Thunder, Pelicans und Grizzlies mit hohen Ansprüchen in die neue Saison.

GOLDEN STATE WARRIORS (67-15): Repeat oder Reality-Check?

Die Warriors spielten 2014/15 eine unglaubliche Saison: Dominatoren der Regular Season, Durchmarsch in den Playoffs. Kein Wunder, dass Tim Duncan seinem ehemaligen Teamkollegen Steve Kerr, Rookie-Coach bei den Warriors, nach dem Titelgewinn die Nachricht schrieb: "So leicht ist es also, hm?"

Das Team aus der Bay Area gehört auch im neuen Spieljahr zu den großen Favoriten. Defensiv wie offensiv sind die Warriors extrem vielseitig und talentiert. MVP Stephen Curry, Klay Thompson, Draymond Green usw. haben eine überragende Saison hinter sich. Mit dem Tausch Jason Thompson - der von den Anlagen her besser ins Team passt - gegen David Lee hat man sich sogar noch verstärkt. Steve Nash wurde als Teilzeit-Individualtrainer ins Boot geholt.

Ob es noch einmal zu einem so großen Wurf reichen kann, bleibt allerdings abzuwarten. In der letzten Saison lief alles perfekt zusammen, viel hing mit der mannschaftlichen Chemie zusammen. Auch wenn ein Spieler wie Green sich einen neuen Monster-Vertrag verdient hat, muss er seine Klasse gegenüber anderen Liga-Stars dennoch erneut beweisen. Coach Kerr fällt mit Rückenproblemen für unbestimmte Zeit aus, was sicher eine Herausforderung darstellt.

LAOLA1-Tipp (Position im Westen):

HOUSTON ROCKETS (56-26): Gesund in die Finals?

Die Rockets haben eine ausgezeichnete Saison hinter sich und zogen erstmals seit 18 Jahren in die Conference Finals ein, was angesichts der zahlreichen Ausfälle eine bemerkenswerte Leistung war. MVP-Kandidat James Harden und Dwight Howard als "zweite Geige" ist wahrlich nicht das schlechteste Duo, um das man einen Titelanwärter formen kann.

Sollten die Raketen in der neuen Saison verletzungsfrei bleiben, ist ihnen sehr viel zuzutrauen. Die Tiefe des Kaders ist jedenfalls gegeben, Jason Terry wird in der Depth Chart beispielsweise als dritter Point Guard aufgelistet. Die Verpflichtung von Ty Lawson ein echter Steal, der den Backcourt noch gefährlicher macht. Der Abgang von Forward Josh Smith tut sicher weh, auf Terrence Jones kommt mehr Verantwortung zu.

Im so starken Westen ist es selbst für Top-Teams schwierig, ein Aus in der ersten Playoff-Runde kann auch Clubs wie den Spurs passieren. Wie weit es für die Rockets tatsächlich gehen wird, ist schwer zu sagen, doch wir sagen: Alles ist möglich!

LAOLA1-Tipp:

Preusser Schauhuber Schmidt
1. 2. 2.

LOS ANGELES CLIPPERS (56-26): Nächster Anlauf - mit Jordan

In den abgelaufenen Playoffs galten die Clippers zu Recht als Mitfavorit, was sich auch mit dem Erstrunden-Sieg gegen San Antonio zeigte. Das bittere Aus gegen die Rockets, als man sich praktisch schon in den Conference Finals wähnte, ließ die Truppe von Doc Rivers deprimiert zurück.

In der Offseason schien man mit DeAndre Jordan einen der besten Center der Liga an Dallas verloren zu haben, ehe die skurille Überredungsaktion folgte. Ein Hergang, der den Clippers neuen Mut für den Anlauf auf die Meisterschaft eingeflößt hat. Der Kader liest sich jedenfalls beeindruckend: Neben dem Trio Chris Paul, Blake Griffin und Jordan, laufen nun auch Paul Pierce, Josh Smith und Lance Stephenson für die Clippers auf. Die Bank, im Vorjahr noch eklatante Schwachstelle, dürfte heuer mit Jamal Crawford, Wes Johnson, Pablo Prigioni und Co. keine mehr sein.

Kommen die Clips also endlich über die zweite Runde hinaus? Viel wird von der Defense abhängen, die durch den Abgang von Matt Barnes nicht unbedingt gestärkt wurde.

LAOLA1-Tipp:

Preusser Schauhuber Schmidt
4. 3. 3.

PORTLAND TRAIL BLAZERS (51-31): Ungewollter Neustart

Dank der mittlerweile abgeschafften Bevorzugung der Division-Sieger ging Portland 2015 als Nummer vier in die West-Playoffs (wo man stark geschwächt an Memphis scheiterte). Ein Szenario, das in der neuen Saison undenkbar ist. Trotz der recht erfolgreichen jüngeren Vergangenheit müssen die Blazers neu beginnen. LaMarcus Aldridge, einer der besten Big Men der NBA, entschied sich für einen Wechsel nach San Antonio. Mit Wes Matthews, Nicolas Batum und Robin Lopez sind drei weitere Starter weg.

Ein kompletter Neustart ist es für die Blazers zum Glück nicht: Mit Damian Lillard verbleibt der beste Spieler in Rip City. Gerald Henderson, Al-Farouq Aminu, Ed Davis und Mason Plumlee sollen an der Seite des All-Star-Guards glänzen. Mit Meyers Leonard, Chris Kaman, Noah Vonleh oder C.J. McCollum sieht auch die Tiefe des Kaders besser aus, als man vielleicht vermuten würde.

Offensiv wird eine One-Man-Show von Lillard erwartet, was diesen nicht stören wird. Das Potenzial ist begrenzt, die Blazers werden wohl im Mittelfeld der Nicht-Playoff-Teams landen.

LAOLA1-Tipp:

Preusser Schauhuber Schmidt
3. 1. 4.

MEMPHIS GRIZZLIES (55-27): Defense wins championships?

Die Memphis Grizzlies brachten die Golden State Warriors im Frühjahr in grobe Probleme. Die harte Defense der Bären zeigte seine Wirkung, das Rezept gegen Steph Curry und Co. schien gefunden. Doch dann entschieden sich die Warriors, Verteidigungs-Ass Tony Allen frei stehen zu lassen, und drehten damit die Serie.

Diese Geschichte spiegelt den Charakter der Grizzlies gut wider: Defensiv gefürchtet, offensiv mit Defiziten. Diese konnten auch im Sommer nicht behoben werden. Mit Brandan Wright kam immerhin ein talentierter Großer als Ersatz für den abgewanderten Kosta Koufos, mit Matt Barnes ein "Bad Boy" auf dem Flügel. Nach entscheidenden Verstärkungen klingen diese Verpflichtungen nicht.

Memphis kann aber mit guter Laune in die Saison gehen: Free Agent Marc Gasol nahm andere Optionen gar nicht wahr, verlängerte und bildet mit Zach Randolph und Mike Conley weiter das Dreigestirn. Die Playoffs sollten die Grizzlies erneut schaffen, weiterhin von mehr zu träumen, ist auch (noch) erlaubt. Die Grizzlies gehören zu den ältesten Teams der Liga.

LAOLA1-Tipp:

Preusser Schauhuber Schmidt
12. 11. 11.

SAN ANTONIO SPURS (55-27): Altmeister mit Frischzellenkur

Ganz schön lange muss man scrollen, um bis zum vermeintlichen Nummer-eins-Favoriten im Westen zu gelangen: Ja, die Spurs gingen tatsächlich nur als Number-six-Seed in den vergangenen Playoffs. Die Texaner haben trotz des Erstrunden-Aus gegen die Clippers allen Grund zum Optimismus, schließlich konnten sie mit Power Forward LaMarcus Aldridge einen der begehrtesten Free Agents an Land ziehen und mit David West einen weiteren gestandenen Big Man.

Die Spurs mussten dafür zwar einige wichtige Rollenspieler wie Tiago Splitter, Marco Belinelli, Aron Baynes oder Cory Joseph abgeben, verfügen aber weiterhin über einen Roster mit vielen Stars. Tony Parker, Danny Green, Kawhi Leonard, Tim Duncan, Manu Ginobili, Boris Diaw, Patty Mills - ein geballter Mix aus Erfahrung und jungem Talent gilt als Titelanwärter.

Eine "g'mahte Wiesn" ist eine Top-Platzierung für die Spurs aber keineswegs, wie man ja auch in der Vorsaison sehen konnte. Das Alter ist nicht immer ein Vorteil: Tony Parker scheint auf dem absteigenden Ast zu sein und die Verletzungsgefahr wird größer.

LAOLA1-Tipp:

Preusser Schauhuber Schmidt
7. 7. 7.

DALLAS MAVERICKS (50-32): Noch immer an der Spitze dran

Das Desaster um die Verpflichtung von DeAndre Jordan, der seine mündliche Zusage nicht in einen Unterschrift umwandelte, war ein schmerzhafter Dämpfer. Schließlich verloren die Mavs im Zuge des Werbens um den Hoffnungsträger auch ihren bisherigen Center Tyson Chandler. Dirk Nowitzki (37) kommt auch in die Jahre, wie man bei der EM deutlich sehen konnte.

Und dennoch: Die Mavs sind noch immer ein Player und haben einen Roster beisammen, mit dem man auch im Westen die Playoffs erreichen kann. Mit Zaza Pachulia konnte man einen starken Mitteldistanzwerfer und respektierten Kämpfer als Jordan-Ersatz holen, auch Samuel Dalembert und JaVale McGee haben ihre Qualitäten. Die Verpflichtungen von Deron Williams und Wes Matthews sind grundsätzlich positiv zu bewerten. Doch beide sind noch verletzt, ebenso wie Small Forward Chandler Parsons.

Wenn die Mavs rechtzeitig fit sind, ist der Playoff-Einzug realistisch, es könnte aber auch eine frustrierende Saison warten.

LAOLA1-Tipp:

Preusser Schauhuber Schmidt
2. 5. 1.

NEW ORLEANS PELICANS (45-37): Traue der Braue

Anthony Davis ist derjenige Spieler in der NBA, um den die General Manager am ehesten ein neues Team aufbauen würden. Kein Wunder, ist "die Braue" mit erst 22 Jahren schon der effizienteste Spieler der Liga. Neo-Coach Alvin Gentry, der mit den Warriors als Assistant Coach Meister wurde, wird daher voll auf seinen Superstar setzen. Und auf Defense: Der Mangel an selbiger war nämlich der Hauptgrund, warum sein Vorgänger Monty Williams gefeuert wurde.

Die Inside-Riege der Pelicans ist neben Davis stark besetzt: Mit Shooter Ryan Anderson, Defensiv-Ass Ömer Asik, Athlet Alexis Ajinca und Routinier Kendrick Perkins braucht man sich unter dem Korb vor niemandem verstecken. Jrue Holiday, Eric Gordon, Tyreke Evans, Norris Cole, Quincy Pondexter, Alonzo Gee und Co. bringen auch Qualität auf den Außenpositionen. Doch wegen Verletzungssorgen musste man noch vor Saisonbeginn mit Nate Robinson und Bo McCalebb nachrüsten.

Im Vorjahr fixierte man am letzten Spieltag mit einem Sieg gegen die Spurs den ersten Playoff-Einzug, in dieser Saison soll dieser weit früher gesichert werden und mehr herausschauen als ein 0:4 in der ersten Runde. Die Zutaten sind vorhanden, rund um "AD" könnte Großes entstehen.

LAOLA1-Tipp:

Preusser Schauhuber Schmidt
8. 9. 9.

OKLAHOMA CITY THUNDER (45-37): Unter Druck

Der Vertrag von Ex-MVP Kevin Durant läuft im kommenden Sommer aus. In der vergangenen, vom Ausfall (u.a.) des Superstars geprägten Saison verpassten die Thunder die Playoffs. Die kommende Spielzeit ist definitiv eine, in der man gewinnen muss. Der Druck, Durant davon zu überzeugen, dass er in OKC wirklich Chancen auf den Titel hat, ist hoch. Läuft diese Saison nicht gut, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass KD 2016 woanders unterschreibt.

Seitens der Vereinsführung versucht man alles. Der bei den Spielern beliebte Coach Scott Brooks wurde von College-Routinier Billy Donavan abgelöst. Der Kern um Durant, Russell Westbrook und Serge Ibaka lässt die Thunder wie jedes Jahr mit Titelhoffnungen in die Meisterschaft gehen. Neben dem Trio wird der aufstrebende Center Steven Adams starten, als Shooting Guard wohl Andre Roberson.

Mit Spielern wie Enes Kanter, Dion Waiters oder D.J. Augustin verfügen die Thunder auch über eine solide Bank, wenn auch nicht die defensivstärkste. Sollte das Verletzungspech ausbleiben und es mit Coach Donavan "klicken", ist für OKC alles möglich. Die Thunder sind definitiv ein Team, das im Scheinwerferlicht steht.

LAOLA1-Tipp:

Preusser Schauhuber Schmidt
5. 6. 6.

PHOENIX SUNS (39-43): Nicht Fisch, nicht Fleisch

Vor zwei Jahren machten die Suns einen tollen Eindruck, der sich in der abgelaufenen Saison komplett verflüchtigte. Die zuvor so erfolgreiche Formel mit zwei Point Guards auf dem Feld funktionierte nicht mehr, als man neben Goran Dragic und Eric Bledsoe auch noch Isaiah Thomas holte. Vom Trio ist nur noch Bledsoe übrig (mit Brandon Knight kam stattdessen ein weiterer Point Guard), in der Offseason trennte man sich u.a. von einem der Morris-Twins, nämlich Marcus.

Die Hoffnung, mit LaMarcus Aldridge einen großen Sprung nach vorne zu machen, zerschlug sich mit dessen Entscheidung für San Antonio. Mit Tyson Chandler gelang dennoch eine hochkarätige Verpflichtung. Der Center soll mit seiner Persönlichkeit nicht nur auf dem Platz für Stabilität und Disziplin sorgen. Der Roster läuft jedoch erneut Gefahr, im so kompetitiven Westen zu schwach für die Playoffs, aber zu stark für einen Neuaufbau zu sein.

Mit Knight, Bledsoe, P.J. Tucker, Markieff Morris, der über den Trade seines Bruders alles andere als erfreut war, und Chandler als Starter und den Neuerwerbungen Mirza Teletovic, Ronnie Price und Sonny Weems sowie Alex Len als Bankspieler, verfügt Coach Jeff Hornacek über eine Truppe, die auf eine ähnliche Sieganzahl wie 2014/15 kommen kann.

LAOLA1-Tipp:

Preusser Schauhuber Schmidt
6. 4. 5.

UTAH JAZZ (38-44): Jung und bereit für die Playoffs?

Über die sieben Top-Teams im Westen herrscht weitgehend Einigkeit, die aufstrebenden Jazz gehören zu den aussichtsreichsten Anwärtern auf den achten Playoff-Platz. Hauptgrund für diesen Optimismus ist ein Abgang: Nachdem Enes Kanter, einer der defensiv schwächsten Innenspieler der Liga, weggetradet worden war, führten Rudy Gobert und Derrick Favors zu einer 19:10-Bilanz und zur besten Defensivstatistik der Liga.

Die Erwartungen wurden durch den im Sommer erlittenen Kreuzbandriss von Dante Exum gedämpft, mit Trey Burke, Alec Burks und Gordon Hayward stehen aber dennoch drei dynamische, junge Außenspieler in der ersten Fünf. Die Rookies Trey Lyles, Raul Neto und Tibor Pleiß bringen ebenso Potenzial mit. Trevor Booker und Joe Ingles sorgen für zumindest etwas Routine.

Auch falls es noch nicht für die Playoffs 2016 reichen sollte, muss man sich aus derzeitiger Sicht um die Zukunft der Mannen von Coach Quin Snyder keine Sorgen machen.

LAOLA1-Tipp:

Preusser Schauhuber Schmidt
10. 10. 10.

DENVER NUGGETS (30-52): Weichen für Zukunft gestellt

Nach neun Playoff-Erstrunden-Outs in zwölf Jahren und der durch Verletzungen verhauten Saison 2014/15 zogen die Nuggets im Sommer die Reißleine und gaben Ty Lawson nach Houston ab. Die Zeichen stehen unter Neo-Coach Mike Malone nun eindeutig auf Neuaufbau. Mit den Rookies Emmanuel Mudiay und Nikola Jokic sowie Jusuf Nurkic und Joffrey Lauvergne gibt es einige junge Hoffnungsträger, mit Kenneth Faried und Danilo Gallinari zwei Schlüsselspieler im besten Alter.

Das Nuggets-Büro hat die Weichen für die Zukunft richtig gestellt: Alle fünf voraussichtlichen Starter (Mudiay, Wilson Chandler, Gallinari, Faried, Nurkic) sowie vier weitere Spieler sind bis 2018 an den Club gebunden, Flexibilität für kommenden Sommer bleibt dennoch erhalten.

Randy Foye, Will Barton, Jameer Nelson, Darrell Arthur, J.J. Hickson und Mike Miller runden einen tiefen Kader ab. Die Playoffs sollten in dieser Saison außer Reichweite sein, doch die Nuggets dürften schon bald wieder dorthin zurückkehren.

LAOLA1-Tipp:

Preusser Schauhuber Schmidt
11. 8. 8.

SACRAMENTO KINGS (29-53): Zu hohe Erwartungen?

Die Club-Führung der Kings erwartet in dieser Saison den Playoff-Einzug. Eine Haltung, die nach einer 29:53-Saison jenseits der Stadtgrenzen für Verwunderung sorgt. Ja, man hat mit DeMarcus Cousins den offensiv besten Center der Liga und mit George Karl einen renommierten Coach.

Mit Rajon Rondo wurde ein Ex-Meister verpflichtet, dessen Persönlichkeit um nichts einfacher ist als die von Cousins. Marco Belinelli, Kosta Koufos und Rookie Willie Cauley-Stein sind weitere Neuzugänge, die die Kings besser machen können, auch wenn Nik Stauskas, Jason Thompson und Carl Landry sowie mehrere künftige Draft-Picks abgegeben wurden.

Ist der Roster wirklich so gut, dass mit Ben McLemore, Rudy Gay, Omri Casspi, Caron Butler und Darren Collison nach mageren Jahren der große Durchbruch folgen wird? Vizepräsident Vlade Divac glaubt daran. Talent, um um Platz acht mitzuspielen, ist definitiv vorhanden. Doch es muss schon sehr viel zusammenpassen, damit die Egos unter einen Hut gebracht und gewisse Defizite wettgemacht werden können. Ob es das wert war, auf jetzt und nicht auf die Zukunft zu setzen, ist fraglich.

LAOLA1-Tipp:

Preusser Schauhuber Schmidt
14. 13. 14.

LOS ANGELES LAKERS (21-61): Weiter schwere Zeiten

Kobe Bryant hat seinen Zenit schon lange überschritten, fordert und bekommt aber noch immer die zentrale Position in der Offense. Dieses Problem ist zwar offensichtlich, doch bei Weitem nicht das einzige in LaLaLand. Die Lakers sind einfach nicht mehr attraktiv für hochkarätige Free Agents, die gewinnen wollen.

Mit Rookie D'Angelo Russell und Julius Randle, der sich im Vorjahr in seinem ersten NBA-Spiel schwer verletzte, dürfen sich die Fans wenigstens auf zwei neue Hoffnungsträger freuen. Mit Roy Hibbert konnte zwar kein Kracher, aber immerhin ein defensiv solider Center geholt werden. Jordan Clarkson konnte schon in der letzten Saison überzeugen, Lou Williams und Brandon Bass werden auch ihren Teil beitragen können. Heimkehrer Metta World Peace wohl weniger.

Alles in allem kann man sich verbesserte Lakers erwarten, die aber dennoch weit von den Playoff-Plätzen entfernt landen sollten. Nur, falls ihr Erstrunden-Pick ein Top-3-Pick ist, behaltet ihn L.A., ansonsten wechselt er nach Philadelphia. Eine Verbesserung wäre in diesem Fall also langfristig vielleicht gar keine.

LAOLA1-Tipp:

Preusser Schauhuber Schmidt
9. 12. 12.

MINNESOTA TIMBERWOLVES (16-66): Geduld benötigt

Die Timberwolves starten um ihren langjährigen Coach und Leiter Flip Saunders trauernd in die Saison. In Minnesota häuft sich mehr und mehr junges Talent an, doch schon in den vergangenen Jahren war das für große Sprünge nicht genug. Seit dem Abgang von Kevin Love scheinen die Playoffs utopisch.

Im letzten Jahr hatten die Wolves große Verletzungssorgen und daher kaum Chancen auf Erfolg. Andrew Wiggins konnte sich austoben und den Rookie-of-the-Year-Titel einheimsen. Mit Karl-Anthony Towns wurde ein weiterer künftiger Star gedraftet. Ricky Rubio ist wieder fit, Nikola Pekovic noch nicht. Euroleague-MVP Nemanja Bjelica, Gorgui Dieng, Shabazz Muhammad, Tyus Jones und Zack LaVine komplettieren eine Gruppe mit viel Potenzial für die Zukunft. Kevin Martin, Kevin Garnett, Andre Miller und Tayshaun Prince runden den Kader, dem vor allem Shooting fehlt, ab.

Die Wolves-Fans und Interims-Coach Sam Mitchell werden Geduld brauchen.

LAOLA1-Tipp:

Preusser Schauhuber Schmidt
13. 14. 13.

LAOLA1-Tipps, Western Conference (Übersicht):

Preusser Schauhuber Schmidt
15. 15. 15.

Hubert Schmidt

Preusser Schauhuber Schmidt
1 Warriors Clippers Spurs
2 Spurs Warriors Warriors
3 Clippers Rockets Rockets
4 Rockets Thunder Clippers
5 Pelicans Spurs Thunder
6 Thunder Pelicans Pelicans
7 Grizzlies Grizzlies Grizzlies
8 Mavericks Jazz Jazz
9 Kings Mavericks Mavericks
10 Suns Suns Suns
11 Jazz Blazers Blazers
12 Blazers Kings Kings
13 Lakers Nuggets Lakers
14 Nuggets Lakers Nuggets
15 Timberwolves Timberwolves Timberwolves
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