LAOLA1-NBA-Vorschau: Eastern Conference

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In der Nacht auf Mittwoch wird die NBA-Saison 2015/16 mit drei Spielen eröffnet.

Das vergangene Spieljahr brachte mit den Golden State Warriors einen Dominator, mit dem man vor der Saison nicht in dieser Form gerechnet hatte.

Stephen Curry und Co. gelten auch heuer als Mitfavorit, doch als erste Titelanwärter gehen für viele die Cleveland Cavaliers und die San Antonio Spurs ins Rennen.

Während sich die Texaner mit LaMarcus Aldridge einen Superstar geangelt haben, hat auch das zuletzt von Verletzungen gebeutelte Team um LeBron James Verstärkung bekommen.

LAOLA1 schätzt die Chancen aller 30 Teams ein. Den Beginn macht die Eastern Conference.

Cleveland und Atlanta, das in der letzten Saison die Regular Season im Osten auf Rang eins abschloss, sind hier die Mannschaften, die es zu schlagen gilt. Doch auch dahinter sind einige Clubs bereit, den nächsten Schritt zu machen.

ATLANTA HAWKS (60-22): Können die Hawks an 2014/15 anschließen?

Die Hawks waren bis zu den Conference Finals das Maß aller Dinge im Osten. Während die Cavaliers noch die richtige Mischung suchten, hatte das Team von Head Coach Mike Budenholzer diese längst gefunden. Point Guard Jeff Teague, Scharfschütze Kyle Korver und die beiden Big Men Paul Millsap und Al Horford schafften es allesamt ins All-Star-Team. Auch Defensivspezialist DeMarre Carroll und Sixth Man Dennis Schröder spielten groß auf. Am Ende verbuchten die Hawks mit 60 Siegen die beste Regular-Season-Bilanz der Franchise-Geschichte.

In den Playoffs riss aber der Faden. Von Verletzungen geplagt schaffte es Atlanta zwar bis in die Eastern Conference Finals, dort musste man sich den Cleveland Cavaliers aber letztlich mit 0:4 geschlagen geben. Sobald Kyle Korver, der sich noch von einer Knöchelverletzung erholt, alle Leistungsträger wieder fit sind, sollten die Hawks auch diese Saison zu den besten Teams im Osten zählen.

Dennoch wird es nicht leicht, den nach Toronto abgewanderten Carroll zu ersetzen. Nicht nur seine Defense gegen Flügelspieler, sondern auch seine Dreier werden den Hawks sicher fehlen. Die Neuzugänge Tiago Splitter, Tim Hardaway Jr. und Justin Holiday werden die Lücke, die Carroll hinterlässt, nicht ausfüllen können.

Trotzdem könnten die Hawks am Ende wieder gegen Cleveland oder Chicago um den Platz in den NBA-Finals kämpfen.

LAOLA1-Tipp (Position im Osten):

CLEVELAND CAVALIERS (53-29): Reif für den Titel?

Nach seiner Rückkehr nach Cleveland im Sommer 2014 meinte LeBron James, dass die Cavs in der ersten Saison noch nicht bereit für den Titel wären. Am Ende kamen sie diesem dennoch sehr nahe und mussten sich erst in den Finals dem späteren Champion aus Golden State geschlagen geben. Natürlich lag dies auch an der mangelnden Gegenwehr in den drei Playoff-Runden im Osten, allerdings fehlte Power Forward Kevin Love in der entscheidenden Phase, nachdem er endlich in Tritt gekommen war. Mit Love hätte man wohl auch die Warriors mehr fordern können.

Sind die Cavs diese Saison also bereit für den Titel? Die nötigen Einzelteile sind jedenfalls vorhanden. LeBron James, Kyrie Irving und Kevin Love können jeden Gegner vor gewaltige Probleme stellen. Rollenspieler wie J.R Smith, Neuzugang Mo Williams, Iman Shumpert und James Jones sollten die von den "Big Three" aufgerissenen Räume nützen. Zudem sorgen Timofey Mozgov, Anderson Varejao und der zu einem hohen Preis gehaltene Tristan Thompson für eine sehr solide und energische Low-Post-Rotation.

Einzig die Gesundheit macht dem Team von Head Coach David Blatt bereits vor dem Saisonbeginn Sorgen. James (Rücken) wird wohl rechtzeitig für das Eröffnungsspiel gegen die Bulls wieder fit, Irving (Knieverletzung) und Shumpert werden den Saisonstart aber verpassen.

Wenn die Verletzten bald zurückkehren und sich das Team noch vor den Playoffs einspielen kann und fit bleibt, ist der Titel ein realistisches Ziel. Andernfalls hängt der Erfolg wohl sehr stark von der Genialität von "King James" ab. Spätestens in den Finals wird diese alleine aber wohl nicht ausreichen.

LAOLA1-Tipp:

Preusser Schauhuber Schmidt
2. 2. 3.

CHICAGO BULLS (49-33): Bulls hoffen auf gesunden Rose

Bereits letztes Jahr prophezeiten viele (und auch wir) einen Zweikampf zwischen Chicago und Cleveland um den ersten Platz im Osten, doch der Verletzungsteufel machte dem Team aus der "Windy City" einmal mehr einen Strich durch die Rechnung. Mit einigen angeschlagenen Leistungsträgern war bereits in der zweiten Playoff-Runde gegen Cleveland Endstation.

Im Sommer sahen die Verantwortlichen dennoch keinen Grund für große personelle Veränderungen. Vor der neuen Saison sind die Vorzeichen also ähnlich wie vor einem Jahr, allerdings müssen nun auch die Hawks zu den größten Kontrahenten der Bulls im Osten gezählt werden.

Derrick Rose sollte halbwegs fit in die neue Saison starten und daher noch näher an seine Normalform kommen als in der vergangenen Spielzeit. Jimmy Butler gehört weiterhin zu den besten Verteidigern der NBA, letztes Jahr etablierte er sich auch offensiv in der Elite der Liga. Pau Gasol zeigt auch mit 35-Jahren keinerlei Alterserscheinungen, was man bei Spaniens EM-Triumph im Sommer bewundern konnte, als Gasol völlig zurecht zum MVP des Turniers gewählt wurde. Mit Joakim Noah, Nikola Mirotic, Taj Gibson und Tony Snell verfügen die Bulls zudem über einige solide Rollenspieler.

Fraglich ist, wie sich das Team auf das System von Neo-Head-Coach Fred Hoiberg einstellen kann. Auch davon wird der Erfolg der Bulls letztlich abhängen - und natürlich von der Fitness der Leistungsträger. Die zweite Playoff-Runde sollte jedenfalls erreicht werden. Wenn es gut läuft, ist noch viel mehr drin.

LAOLA1-Tipp:

Preusser Schauhuber Schmidt
1. 1. 1.

TORONTO RAPTORS (49-33): Stillstand oder der nächste Schritt?

Die Raptors etablierten sich in den letzten Jahren im Spitzenfeld der Eastern Conference. 2014/15 stellten sie mit 49 Siegen einen Franchise-Rekord auf. Auf den zweiten Atlantic-Division-Titel in Serie folgte in den Playoffs aber das zweite Erstrunden-Aus en suite. Die Wizards ließen dem Team von Dwane Casey mit 4:0 keine Chance.

Um die Probleme in der Defense in den Griff zu bekommen, wurde DeMarre Carroll von den Atlanta Hawks geholt. Luis Scola und Bismack Biyombo sollten den Abgang von Amir Johnson im Low Post wettmachen. Zudem dürfte Center Jonas Valanciunas in der neuen Saison eine noch wichtigere Rolle einnehmen.

Der Schlüssel zum Erfolg der Raptors liegt aber im Backcourt. Topscorer DeMar DeRozan und Strippenzieher Kyle Lowry werden dem Offensivspiel weiterhin ihren Stempel aufdrücken. Die Abgänge von Lou Williams und Greivis Vazquez reißen aber ein Loch in die Guard-Rotation. Ob Terrence Ross und Cory Joseph dieses stopfen können, wird sich erst zeigen.

Die dritte Playoff-Teilnahme in Folge sollte kein Problem darstellen. Ob diesmal die erste Runde überstanden werden kann, hängt erheblich von Lowrys Gesundheitszustand und von der Entwicklung der Rollenspieler ab.

LAOLA1-Tipp:

Preusser Schauhuber Schmidt
3. 4. 2.

WASHINGTON WIZARDS (46-36): Auf dem Weg zum Titelkandidaten?

Mit einem fitten John Wall gehören die Wizards schon jetzt zu den besten Teams im Osten. Die Playoff-Teilnahme ist quasi vorprogrammiert, der erneute Einzug in die zweite Runde mit Wall, Bradley Beal, Nene und Marcin Gortat alles andere als unrealistisch.

Besonders in engen Playoff-Serien könnte sich der Abgang von Paul Pierce zwar schmerzlich auswirken, zu große Sorgen muss man sich um das Team von Randy Wittman aber nicht machen. Die Playoffs 2016 sind den Verantwortlichen in Washington aber ohnehin weniger wichtig als die Free Agency im kommenden Sommer.

Die Wizards wollen Kevin Durant, dessen Vertrag in Oklahoma City nach der Saison ausläuft. Die Tatsache, dass der MVP von 2014 in Washington geboren wurde und aufwuchs, und der enorme Platz unter dem Salary Cap der Hauptstädter verschaffen dem Team jedenfalls keine schlechte Ausgangsposition. Eine erfolgreiche Saison 2015/16 würde Durant einen weiteren Anreiz für die Heimkehr bieten. 

LAOLA1-Tipp:

Preusser Schauhuber Schmidt
6. 6. 6.

MILWAUKEE BUCKS (41-41): Bereit für die zweite Runde?

Die Milwaukee Bucks waren das Überraschungsteam der vergangenen Saison. Head Coach Jason Kidd verbesserte die Regular-Season-Bilanz im Vergleich zur Vorsaison um 26 Siege und führte das talentierte Team in die Playoffs, wo man in Runde eins sogar zwei Spiele gegen Chicago gewinnen konnte.

Der Kern der Mannschaft konnte im Sommer zusammengehalten werden. Die Starter Giannis Antetokounmpo, Khris Middelton, John Henson und Michael Carter-Williams könnten allesamt einen weiteren Entwicklungsschritt machen. Zudem wurde mit Big Man Greg Monroe ein potenzieller Leistungsträger von den Pistons geholt.

Greivis Vazquez soll die Point-Guard-Rotation verstärken, mit O.J. Mayo und Jerryd Bayless kommen zwei weitere solide Veteranen von der Bank. Außerdem hofft man in Milwaukee natürlich auf Jabari Parker. Der Nummer-2-Pick von 2014 soll langfristig das Gesicht der Franchise werden, aufgrund des talentierten Kaders kann er sich aber vorerst in Ruhe entwickeln und von der Bank kommen.

Mit etwas Glück könnten es die Bucks in die zweite Playoff-Runde schaffen. Aufgrund der fehlenden Routine könnten kleine Rückschläge die Saison aber auch in die andere Richtung kippen lassen. Unterschätzen wird die Bucks heuer jedenfalls niemand mehr.

LAOLA1-Tipp:

Preusser Schauhuber Schmidt
4. 3. 4.

BOSTON CELTICS (40-42): Neuanfang im Zeitraffer

Nach der Final-Niederlage gegen die Lakers 2012 fielen die Celtics langsam auseinander. Zunächst verließ Ray Allen das sinkende Schiff, eine Saison später suchten Franchise-Player Paul Pierce, Kevin Garnett und Head Coach Doc Rivers das Weite. Im Laufe der vergangenen Spielzeit wurde dann auch der verletzungsgeplagte Rajon Rondo abgegeben. Die Celtics begannen wieder fast bei Null.

Alle rechneten mit einem langsamen Wiederaufbau in Boston, doch es kam anders. Die Teamführung tradete, was das Zeug hielt, und hatte am Ende der Saison eine überraschend konkurrenzfähige Truppe beisammen. Geführt von Point Guard Isaiah Thomas gewannen die Cs 20 ihrer letzten 30 Spiele und schafften es sogar in die Playoffs, wo sie von den Cavs aber aus der ersten Runde gesweept wurden.

Auch in der neuen Saison könnten die jungen Wilden Thomas, Avery Bradley, Marcus Smart, Jared Sullinger und Tyler Zeller für einige Furore sorgen. Mit David Lee und Amir Johnson wurden die großen Positionen zusätzlich verstärkt. Es scheint aber klar, dass General Manager Danny Ainge den Kader noch weiter umbauen will. Die Playoffs sind möglich, die zweite Runde vermutlich nicht.

LAOLA1-Tipp:

Preusser Schauhuber Schmidt
5. 8. 5.

BROOKLYN NETS (38-44): Projekt gescheitert

Als die Nets vor der Saison 2012/13 nach Brooklyn übersiedelten, wollten sie sofort um die Finals mitspielen. All Star Deron Williams wurden Joe Johnson und im Sommer 2013 die beiden Altstars Paul Pierce und Kevin Garnett zur Seite gestellt. Die Erfolgsbilanz der folgenden Jahre ist aber mehr als durchwachsen.

Zwar schafften es die Nets drei Mal in Folge in die Playoffs, dort konnten sie aber lediglich eine einzige Serie gewinnen. Nach dem 2:4-Erstrundenaus gegen die Hawks ist das 2012 initiierte Projekt endgültig gescheitert. Nachdem Pierce bereits im Sommer 2014 nach Washington abwanderte und Garnett im Laufe der vergangenen Saison nach Minnesota zurückkehrte, kaufte sich das Nets-Management aus dem Vertrag mit Deron Williams.

Joe Johnson ist inzwischen 34 Jahre alt. Neben ihm werden wohl Jarrett Jack, Bojan Bogdanovic, Thaddeus Young und Brook Lopez starten. Namhaftester Neuzugang ist Rookie Rondae Hollis-Jefferson. Selbst im schwachen Osten können diese Nets wohl nur mit viel Glück um die Playoffs mitspielen. Der Neuaufbau ist voll im Gange, steht aber unter keinem guten Stern. Die Nets haben keinen Platz unter dem Salary Cap und viele Draft-Picks der nächsten Jahre weggetradet.

LAOLA1-Tipp:

Preusser Schauhuber Schmidt
8. 7. 8.

INDIANA PACERS (38-44): Alles neu in Indiana

Nach zwei Conference Finals in Serie, verpassten die Pacers 2014/15 erstmals seit 2010 wieder die Playoffs. Dies lag vor allem daran, dass Superstar Paul George aufgrund einer schweren Verletzung lediglich sechs Spiele absolvieren konnte. Auch der Abgang von Energizer Lance Stephenson machte sich bemerkbar. Dennoch schaffte es Indiana fast noch unter die besten Acht im Osten.

General Manager Larry Bird entschied sich dennoch im Sommer für einen radikalen Umbau. Center Roy Hibbert wurde ebenso abgegeben wie Routinier David West. Paul George ist zwar endlich wieder völlig fit, der 25-Jährige muss sich aber in ein neues System einfügen.

Das langsame Low-Post- und Defense-lastige Spiel der Pacers ist Geschichte. Ab sofort soll schneller gespielt werden. Die Verpflichtung von Shooting Guard Monta Ellis ist ein eindeutiges Zeichen dafür. George soll in der neuen Saison als Power Forward agieren, was den All Star nicht gerade freut. Auf der Suche nach einer neuen Identität werden die Pacers die Playoffs wohl klar verpassen.

LAOLA1-Tipp:

Preusser Schauhuber Schmidt
14. 12. 13.

MIAMI HEAT (37-45): Es geht auch ohne LeBron

Die erste Saison nach dem Abgang von LeBron James lief in Miami besser, als viele erwartet hatten. Die Playoffs wurden nur knapp verpasst, auch weil Chris Bosh fast die halbe Saison verletzt ausfiel. Die geplante Starting Five rund um Goran Dragic, Dwyane Wade, Luol Deng, Bosh und Neuentdeckung Hassan Whiteside gehört - wenn denn alle fit bleiben - zu den besten im Osten. Bislang spielten sie aber noch keine Minute zusammen.

Viel wird davon abhängen, ob Head Coach Erik Spoelstra die richtige Mischung finden kann. Keine einfache Aufgabe, wenn man schnelle Fast-Break-Spieler wie Dragic und Neuzugang Gerald Green, den bald 34-jährigen Wade und Low-Post-Monster Whiteside unter einen Hut bringen will.

Die Playoffs sind auf jeden Fall in Reichweite und auch dort sind die Heat, wenn alles gut läuft, für einige Überraschungen gut. Im Sommer 2016 könnte General Manager Pat Riley dann den Platz unter dem Salary Cap nützen, um einen Top-Free-Agent nach South Beach zu locken und die Heat wieder zu einem Topteam im Osten zu machen.

LAOLA1-Tipp:

Preusser Schauhuber Schmidt
11. 9. 9.

CHARLOTTE HORNETS (33-49): Stephenson war nicht der Heilsbringer

Nach der überraschenden Playoff-Teilnahme 2014 wollten die Hornets vergangene Saison den nächsten Schritt nach vorne machen. Mit Lance Stephenson wurde ein mitreißender Spieler verpflichtet, der die Hornets an beiden Enden des Feldes besser machen sollte. Dies schaffte er nicht, nicht mal ansatzweise.

Die Hornets gewannen 2014/15 zehn Spiele weniger als in der Saison davor, verpassten die Post Season und Stephenson wurde nach nur einem Jahr wieder abgeschoben. Mit Spencer Hawes, Jeremy Lin und Nicolas Batum wurde im Sommer solide aufgerüstet, ein echter Star fehlt dem Team von Head Coach Steve Clifford aber weiterhin - auch wenn Point Guard Kemba Walker immer mehr in diese Rolle wächst.

Insgesamt mangelt es an Qualität und Kader-Tiefe, um ganz oben mitzumischen. Wenn sich Walker weiterentwickelt, Center Al Jefferson an die Saison 2013/14 anschließt und sich die Neuen gut einfügen, sind die Playoffs dennoch möglich.

LAOLA1-Tipp:

Preusser Schauhuber Schmidt
7. 5. 7.

DETROIT PISTONS (32-50): Neuaufbau um Drummond

Seit der letzten Playoff-Teilnahme 2009 befinden sich die Pistons in einer schwierigen Phase des Wiederaufbaus. 2013 wurden Brandon Jennings und Josh Smith geholt, um den überfälligen Aufschwung in Detroit einzuleiten. Der Meister von 2004 blieb aber weit entfernt von einem Ausflug in die Post Season.

Ein weiterer Umbau blieb unausweichlich. Smith wurde noch im Laufe der letzten Saison nach Houston abgegeben. Gleichzeitig kristallisierte sich Andre Drummond immer mehr als zukünftiger Leistungsträger heraus. Der 22-Jährige soll im System von Head Coach Stan Van Gundy mittelfristig die Rolle einnehmen, die Dwight Howard in Orlando um 2010 innehatte.

Zu diesem Zweck modifizierten die Pistons ihren Kader im Sommer weiter. Greg Monroe musste gehen, stattdessen soll nun Ersan Ilyasova auf der Vier starten. Marcus Morris wurde aus Phoenix geholt und wird als Small Forward beginnen.

Brandon Jennings, der vergangene Saison immer besser wurde, kommt bald von seiner Verletzung zurück und wird sich mit Reggie Jackson, Altmeister Steve Blake, dem jungen Kentavious Caldwell-Pope und Jodie Meeks um die Spielzeit in der Rotation streiten. 

Die Playoffs 2016 wären eine Überraschung, ein Ende der Durststrecke ist aber langsam absehbar.

LAOLA1-Tipp:

Preusser Schauhuber Schmidt
10. 13. 14.

ORLANDO MAGIC (25-57): Langsamer Fortschritt

Seit dem Ende der Dwight-Howard-Ära verlor kein Team mehr Spiele als die Orlando Magic. Der Wiederaufbau ist noch immer voll im Gange, langsam ist aber ein Hoffnungsschimmer am Horizont zu erkennen.

Nikola Vucevic machte in seiner vierten NBA-Saison einen großen Sprung und lieferte in der vergangenen Spielzeit im Schnitt ein Double-Double ab (19,3 Punkte, 10,9 Rebounds). Dazu kommt eine enorm talentierte Guard-Kombo aus Elfried Payton und Victor Oladipo sowie ein solider Dreier (Tobias Harris). Power Forward Aaron Gordon enttäuschte in seiner Rookie-Saison zwar, sein Potenzial ist dennoch vorhanden.

Auch auf der Bank tummeln sich einige talentierte Youngsters. Neben Nummer-5-Pick Mario Hezonja ist vor allem der französische Shooting Guard Evan Fournier zu nennen. Die Magic werden - wie schon in den letzten beiden Jahren - wohl auch heuer mehr Spiele gewinnen als in der Vorsaison, die Playoffs sind aber (noch) außer Reichweite.

LAOLA1-Tipp:

Preusser Schauhuber Schmidt
9. 10. 10.

PHILADELPHIA 76ERS (18-64): Weiter auf der Suche

Die Sixers befinden sich weiterhin im Umbau. Der Kader ist voller Talent, es fehlt aber auch an allen Ecken und Enden. Die Team-Führung wartet weiter auf den Spieler, der die Franchise in der näheren Zukunft tragen soll. Bis dieser gefunden ist, werden weiter viele junge Spieler viele Spiele verlieren.

Der 21-jährige Center Nerlens Noel gilt als Hoffnungsträger in Philadelphia, allerdings wurden in den letzten beiden Drafts mit Joel Embiid und Jahlil Okafor zwei weitere Big Men jeweils an dritter Position gezogen - alle drei kann man langfristig wohl nicht behalten. Während der Low Post vor Talent übersprudelt, ist die Qualität im restlichen Kader überschaubar.

Kendall Marshall wird wohl neben Nik Stauskas und Robert Convington starten. Die jungen Sixers werden auch in der kommenden Saison für einige Lichtblicke sorgen und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft unter den Fans nähren. Am Ende werden sie aber wohl auch wieder zu den schlechtesten Teams der Liga zählen.

LAOLA1-Tipp:

Preusser Schauhuber Schmidt
12. 11. 11.

NEW YORK KNICKS (17-65): Anthony allein auf weiter Flur

Nach einer völlig verpatzten Saison blieb im Sommer - rund um Carmelo Anthony - kein Stein auf dem anderen. Amare Stoudemire, Andrea Bargnani, Tim Hardaway Jr. und viele andere wurden abgegeben. Auf der Suche nach qualitativ hochwertigem Ersatz bemühten sich die Knicks um LaMarcus Aldridge, DeAndre Jordan und Greg Monroe - alle drei unterschrieben schließlich woanders. Die Knicks mussten sich mit Robin Lopez, Routinier Aaron Afflalo und einigen weiteren Rollenspielern begnügen.

Große Hoffnungen lasten auf Kristaps Porzingis. Der 20-jährige Lette wurde an vierter Stelle aus dem Draft gezogen und soll nach Ansicht von Phil Jackson künftig einen wichtigen Platz in der bislang lauen Triangle Offense einnehmen. Die Knicks-Fans äußerten sich zunächst allerdings sehr kritisch über Jacksons Draft-Entscheidung.

Carmelo Anthony bleibt zwar auch mit 31 Jahren einer der besten Scorer der NBA, alleine wird er die New Yorker aber - wie auch schon in den letzten Jahren - nicht in die Playoffs führen können. Seine Gesundheit könnte den Unterschied zwischen einer passablen und einer miserablen Saison ausmachen.

LAOLA1-Tipp:

Preusser Schauhuber Schmidt
15. 15. 15.

LAOLA1-Tipps, Eastern Conference (Übersicht):

Preusser Schauhuber Schmidt
13. 14. 12.

Manuel Preusser

Preusser Schauhuber Schmidt
1 Cavaliers Cavaliers Cavaliers
2 Hawks Hawks Bulls
3 Bulls Wizards Hawks
4 Wizards Bulls Wizards
5 Bucks Heat Bucks
6 Raptors Raptors Raptors
7 Heat Celtics Heat
8 Celtics Bucks Celtics
9 Pistons Pacers Pacers
10 Hornets Pistons Pistons
11 Pacers Magic Magic
12 Magic Nets Knicks
13 Knicks Hornets Nets
14 Nets Knicks Hornets
15 76ers 76ers 76ers
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