King James wieder ganz oben

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James holt sich die Krone zurück, Chaos im Mittelfeld

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Schon vier Monate lang gehen die Stars der NBA wieder auf Körbejagd.

LeBron James dominierte im Februar das Rampenlicht, doch in seinem Schatten machten die Indiana Pacers oder die Houston Rockets große Sprünge. Die Chicago Bulls und Golden State Warriors mussten indes harte Rückschläge einstecken.

Wer kämpft um die Spitze? Wer hat die Rote Laterne? Das POWERRANKING von LAOLA1:

1. (3.) MIAMI HEAT (42-14): LeBron James hat einen historischen Februar hinter sich, in dem er von Rekord zu Rekord eilte und sein Team dabei zu zwölf Siegen und einer Niederlage - diese kam bereits am 1. des Monats gegen Indiana - führte. 29,5 Punkte pro Spiel bei 64% Wurfquote - eigentlich utopische Zahlen, darüber hinaus ist LeBron auf einem guten Weg, die nach Effizienz zahlenmäßig beste Saison aller Zeiten abzuliefern. Da geht Dwyane Wades exzellenter Februar (23,9 PPG bei 53,2% aus dem Feld) zu Unrecht unter. Zur Belohnung gibt's den ersten Platz im Powerranking!

2. (1.) SAN ANTONIO SPURS (46-14): Nach zwei Monaten am Platz an der Sonne müssen die Spurs den ersten Rang trotz ordentlicher Leistungen im Februar verlassen. Tony Parker spielt heimlich, still und leise eine MVP-reife Saison, muss jetzt aber wegen einer Knöchelverletzung pausieren. Tim Duncan wirkt frisch wie eh und je. Schwer ordentliche Leistungen der Bankspieler erlauben es Gregg Popovich, seine Superstars regelmäßig aussetzen zu lassen - ein Luxus, den sich nur wenige Coaches erlauben können. Die Erinnerung an die vergangenen Playoffs ist aber noch frisch, und so sind die Augen schon auf die Postseason gerichtet.

3. (2.) OKLAHOMA CITY THUNDER (42-16): Der Februar war nicht nur angenehm für die Thunder. Drei Niederlagen in Folge, die letzte gegen die Houston Rockets, bei denen Ex-Teamkollege James Harden für 46 Punkte explodierte, waren eine bittere Pille. Zu viel Kopfzerbrechen macht sich aber niemand, gibt es doch immer wieder Spiele, in denen neben dem gewohnt Maschinen-artig präzisen Kevin Durant auch die gute Variante von Russell Westbrook auftaucht. Diese trifft ihre Jumpshots, was den Point Guard zu einem fast unmöglich zu verteidigenden Akteur macht.

4. (4.) LOS ANGELES CLIPPERS (43-18): Eigentlich scheinen die Clippers ja auf einem guten Weg zu sein, wäre da nicht diese 90:116-Niederlage gegen die Spurs. Just nach der Trade Deadline, an dem sich die Nummer eins in L.A. gegen einen Trade entschied und damit das aktuelle Team als Titel-reif definierte, hatten sie einem der zwei größten Konkurrenten im Westen gar nichts entgegenzusetzen. Noch Furcht einflößender ist die Abhängigkeit von All-Star-Game-MVP Chris Paul: In neun Spielen in Abwesenheit des Point Guards Ende Januar/Anfang Februar verloren die Clips sieben Mal.

5. (9.) INDIANA PACERS (37-22): Stetig steigen die Pacers in unserem Powerranking, diesmal sind es vier Plätze. Seit dem All-Star-Game sind Paul George und Co. schier unbezwingbar, zwei Ausrufezeichen gegen Bobcats und Knicks folgten Siege gegen Detroit (2x) und Golden State. Zum Drüberstreuen feierte auch noch Danny Granger sein Verletzungs-Comeback. Durch die Patzer der Konkurrenz festigen sich die Pacers immer mehr als Nummer zwei und einziger ernstzunehmender Herausforderer der Heat im Osten.

6. (6.) MEMPHIS GRIZZLIES (38-19): Vorbei sind die Zeiten, als die Grizzlies von der Spitze unseres Powerrankings lachen durften. Die jüngsten Leistungen machen aber wieder Hoffnung auf mehr. Zwar kamen die Februar-Siege nicht gegen besonders starke Gegner - Golden State und Brooklyn waren die einzigen Teams, die derzeit in den Playoffs wären, aber eine Bilanz von 9-2 mitsamt acht Spiele währender Siegesserie zum Abschluss spricht für sich. Das große Plus: Die Abwesenheit von Rudy Gay, der nunmehr für die Raptors auf Punktejagd geht, macht sich nicht bemerkbar.

7. (5.) DENVER NUGGETS (38-22): Die Nuggets halten sich weiterhin stabil im Playoff-Mittelfeld des Westens und haben ihren Fehlstart inzwischen vergessen lassen. Was von diesem erhalten blieb, ist eine Tatsache: Den "Goldklumpen" fehlt ein echter Scorer. Solange das Kollektiv aber dermaßen gut funktioniert, ist das kein Problem. Die herausragende Transition-Offense kaschiert die schwache Halfcourt-Effizienz, in den Playoffs gibt es durch den gesteigerten Einsatz der Teams aber traditionell weniger Punkte aus Gegenstößen. So bleibt die Frage: Reicht es für einen Angriff auf den Titel?

8. (10.) NEW YORK KNICKS (35-20): Dass die astronomischen Wurfquoten des Traumstarts kein Dauerzustand sein können, war auch den größten Optimisten im "Big Apple" klar. Die zu Saisonbeginn ebenfalls bärenstarke Defense ist in Sachen Effizienz seit Dezember praktisch unverändert nur hauchdünn über dem Durchschnitt - zu wenig für ein Team, das einen der Top-4-Seeds will. Streckenweise scheint Tyson Chandler der einzige Knick zu sein, der auch ohne Ball mit Nachdruck agiert. Die jüngsten Nachrichten, wonach Rasheed Wallace für den Rest der Regular Season ausfällt, sind Salz in dieser Wunde.

9. (7.) BROOKLYN NETS (34-25): Die Nets brachten den harten Februar - nur ein Spiel gegen ein Team, das im Powerranking schlechter als an 22. Stelle angesiedelt ist - mit sieben Siegen und fünf Niederlagen ordentlich über die Bühne. Nun muss für das Team von Interimscoach P.J. Carlesimo ein ebenso guter März gegen leichtere Gegner folgen, um sich das Heimrecht in einer Playoff-Serie zu sichern. Dabei helfen wird Brook Lopez, der mit einer Effizienz-Wertung von 24,47 NBA-weit an der 5. Stelle rangiert. Und wer weiß, vielleicht kehrt ja auch Deron Williams zu seiner früheren Form zurück.

 10. (15.) HOUSTON ROCKETS (32-28): 28,7 Punkte, 6,8 Assists, 6,4 Rebounds pro Spiel, Wurfquote 52,9% - nein, es geht nicht um LeBron James. Der Einzige, der im Februar an die Zahlen des besten Spielers der Welt kratzen konnte, war James Harden. Deshalb - oder trotzdem - liegen die Texaner auf dem unsicheren achten Platz der Western Conference - dahinter scharren vor allem die Lakers in den Startlöchern. Die Zeit zum Durchatmen ist also noch nicht gekommen, vor dem Horror-Ende des März (vs. Spurs, Pacers, Grizzlies und Clippers) sollte ein gewisser Polster aufgebaut werden. Mit ihrem extrem schnellen Spielstil kristallisieren sich Jeremy Lin und Co. aber schon als brandgefährlicher und unbeliebter Gegner in der ersten Playoff-Runde heraus.

11. (14.) ATLANTA HAWKS (33-24): Josh Smith ist auch nach der Trade-Deadline noch ein Hawk, was für die kurzfristigen Bemühungen der Franchise natürlich gut ist. Noch wichtiger ist aber die exzellente Form von Frontcourt-Kollege Al Horford, der unter dem Radar verlässlich wie die Sonnenuhr Topspiel um Topspiel herunterspult. Von vielen Experten vor der Saison abgeschrieben, beweisen die Hawks auch nach der bitteren Verletzung von Lou Williams Stärke. Die vorletzte Niederlage gegen ein Team, das sich nach heutigem Stand nicht für die Playoffs qualifizieren würde, datiert vom 12. Januar - sonst unterlag man aus dieser Kategorie nur den Hornets (8. Februar).

12. (12.) UTAH JAZZ (32-27): Für die Entscheidung, sowohl Al Jefferson als auch Paul Millsap über die Trade-Deadline hinaus zu behalten, handelte sich die Jazz-Führungsriege viel Kritik ein. Die Aufmerksamkeit gilt aber offensichtlich der heurigen Saison, und in dieser könnte der Kampf um die Playoffs noch ein harter werden - wie hart, hängt vom Erfolg der unberechenbaren Lakers ab. Der herausragende Frontcourt könnte kleinen Teams auch in den Playoffs Bauchweh bereiten.

13. (18.) BOSTON CELTICS (31-27): Nach Rajon Rondos Kreuzbandriss dachten nicht nur wir, dass eine ganz schwere Zeit auf die Celtics zukommen würde. Doch erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt: Nach der Verletzung des Spielmachers zündete die Traditions-Franchise eine Sieben-Spiele-Siegesserie, auch nach vier Auswärtsniederlagen Mitte Februar sind Kevin-Garnett und Co. in einer guten Position im Kampf um die Playoff-Plätze. Die wiedergefundene klassische Celtics-Kampfmentalität ist der wichtigste Pluspunkt.

14. (8.) CHICAGO BULLS (33-25): Reggie Rose, Bruder und Manager des verletzten Superstars Darren Rose, sorgte nach der Trade-Deadline mit Kritik an der Passivität des Bulls-Managements für Aufsehen - und hatte inhaltlich Recht. Der knüppelharte Schedule des Februars forderte ihren Tribut, die Bulls konnten von 13 Spielen nur fünf gewinnen - dazu werden die Spieler, denen Coach Tom Thibodeau traditionell alles abverlangt, langsam müde. Das große Fragezeichen bleibt weiterhin der Zeitpunkt des Comebacks von Rose.

15. (11.) GOLDEN STATE WARRIORS (33-26): Ein Februar zum Vergessen für die Warriors. Nach einem Sieg gegen die Suns setzte es sechs Niederlagen en suite, in Summe lautete die Bilanz 4-8. Stephen Curry arbeitet weiterhin daran, sich den Status als bester Werfer der Liga zu sichern, David Lee betätigt sich wie gewohnt als Double-Double-Maschine und auch Klay Thompson scheint seinen Wurf wieder einigermaßen gefunden zu haben. Nur schade, dass Andrew Bogut nur zwölf Spiele nach seinem Comeback wieder ausfällt.

16. (17.) LOS ANGELES LAKERS (29-30): Wenn Kobe Bryant persönlich den Einzug in die Playoffs garantiert, was soll da noch schiefgehen? Vieles. Worte haben noch niemanden in die Playoffs gebracht, aber verglichen mit dem Januar verlief der zweite Monat des Jahres deutlich besser für die Lakers. Die "Black Mamba" als Ballhandler scheint zu funktionieren - die Frage ist nur, ob sich die Lakers Niederlagen wie jüngst gegen Denver noch leisten können. 23 Spiele vor dem Ende der Regular Season ist die Luft 2,5 Siege hinter den Rockets schon sehr dünn. Am Horizont winkt im letzten Spiel vor den Playoffs aber ein möglicher Showdown gegen Houston.

17. (13.) MILWAUKEE BUCKS (28-28): Die Bucks haben Glück, dass die Eastern Conference heuer derart desolat ist. Trotz einer negativen Bilanz liegt die Franchise aus Wisconsin noch mit einem ordentlichen Polster auf dem letzten Playoff-Rang. Der Trade für J.J. Redick bringt noch mehr Feuerkraft in den ohnehin schon kapital wurflastigen Backcourt, der die Offense nun vielleicht endlich auch in Effizienz in die Top 20 befördert.

18. (25.) TORONTO RAPTORS (23-36): Der Trade für Rudy Gay mag auf langfristige Sicht kein Geniestreich von GM Bryan Colangelo gewesen sein, kurzfristig hilft er den Raptors aber immens. Seit der Verpflichtung des Star-Forwards fuhren die "Raps" sieben Siege in den ersten zehn Spielen ein und starteten damit einen zunächst ernstzunehmenden Angriff auf die schwankenden Bucks. Am Ende könnte den Kanadiern der schreckliche 4:19-Start den Garaus machen. Zudem setzte es zuletzt drei Niederlagen en suite.

19. (19.) DALLAS MAVERICKS (26-32): Die Mavs sind ein klarer Fall von in der falschen Conference. Wäre mit dieser Bilanz im Osten noch alles möglich, sind die Playoff-Chancen im Westen bereits gering. Jede Niederlage lässt die Hoffnung signifikant schrumpfen - wenn die Saison nicht im April vorbei sein soll, muss schleunigst ein Lauf her. Dabei helfen soll Dirk Nowitzki, der immer besser in Form kommt. Die zwei Spiele gegen die Rockets am 3. und 5. März werden wegweisend sein.

20. (16.) PORTLAND TRAIL BLAZERS (26-31): Am 5. Februar sah die Welt für die Trail Blazers mit 25 Siegen und 23 Niederlagen hellrosa aus. Eine sieben Spiele währende Niederlagenserie später war man wieder ein Außenseiter im Kampf um die Playoffs. Damian Lillards Auszeichnung als Rookie of the Year wird der einzige Titel bleiben, der heuer nach Oregon geht, auch wenn LaMarcus Aldridge sein Potenzial oft aufblitzen lässt und mit J.J. Hickson einen grundsoliden Frontcourt bildet.

 21. (23.) WASHINGTON WIZARDS (18-39): Was wäre, wenn? Eine Frage, die sich Wizards-Fans dieser Tage wohl häufig stellen werden. Was wäre, wenn Verletzungen - allen voran John Walls Knieprobleme - die Saison der Wizards nicht schon beendet hätten, bevor sie so richtig beginnen konnte? Seit dem Comeback ihres Point Guards haben die Hauptstädter 13 ihrer 24 Spiele gewonnen, die Defense war im Februar nach Effizienz die drittbeste der NBA und Rookie Bradley Beal spielt besser denn je. Hätte dieses Team zu Beginn nicht auf Wall und Nene verzichten müssen, wäre es auf Kurs in die Playoffs.

22. (21.) DETROIT PISTONS (23-38): Die Pistons waren der stille Gewinner des Rudy-Gay-Trades. Jose Calderon statt Tayshaun Prince - ein Schritt in die richtige Richtung, die wenigen verbliebenen Zuseher im Palace of Auburn Hills reagierten wohl schon allergisch auf die monotonen Isolation-Spielzüge des leicht überbezahlten Forwards. Calderons auslaufender Kontrakt verschafft den Pistons in der kommenden Free Agency Flexibilität, bis dahin hofft man auf eine gute Weiterentwicklung der jungen Spieler - allen voran Andre Drummond - und Glück in der Draft-Lotterie.

23. (26.) MINNESOTA TIMBERWOLVES (20-35): Derrick Williams war der Wolves-Lichtblick in einem ansonsten düsteren Februar. Der Forward kam im Schnitt auf 14,3 Punkte und 8,2 Rebounds, konnte aber eine Bilanz von 3-10 nicht verhindern. Auch Ricky Rubio kommt nach seiner Verletzung wieder in Fahrt. Nikola Pekovic brilliert weiterhin und wird im Sommer eine deutliche Gehaltserhöhung verlangen oder ein Team finden, das ihm diese gewährt. Passend zum Saisonverlauf der Wolves, ist nun auch der Center verletzt. Die Playoffs sind in Minneapolis offiziell ad acta gelegt.

24. (22.) PHILADELPHIA 76ERS (22-34): Die Sixers befinden sich im freien Fall. Nach einer besonders bitteren Niederlage gegen Orlando sah sich Head Coach Doug Collins aus Angst um seinen Job jüngst angehalten, den anwesenden Medien die Probleme des Teams aufzulisten: "Ich denke nicht, dass sich unsere Spieler während der All-Star-Pause vorbereitet haben. Es gibt drei Punkte, die man bringen muss: Einsatz, Energie und Ausführung. Ich bin nur für letzteres verantwortlich. Manche Spieler schwitzen nicht mal, wenn das Spiel los geht. Es ist ein hartes Jahr. Wir haben Harkless, Vucevic und Iguodala für nichts aufgegeben (Andrew Bynum ist nach wie vor verletzt, Anm.)." - Noch Fragen?

25. (24.) CLEVELAND CAVALIERS (20-39): Kyrie Irving war der Star des All-Star-Weekends, davon können sich die Cavs aber nichts kaufen. Die Defense ist in Sachen Effizienz weiter nur die Nummer 28, in jüngster Vergangenheit ging es aber bergauf: Die Cavs konnten auch in teilweiser Abwesenheit ihres Shooting Stars einige Spiele gewinnen. Der von den Grizzlies gekommene Marreese Speights macht sich als Ersatz von Anderson Varejao hervorragend, für das größte Rauschen im Blätterwald Ohios sorgte aber ein Gerücht, wonach die Cavs im Sommer 2014 eine Wiederverpflichtung von Megastar LeBron james anstreben.

 26. (20.) NEW ORLEANS HORNETS (21-39): Die Hornets konnten aus dem leichten Spielplan im Februar kaum Kapital schlagen und gewannen nur fünf von 13 Spielen. Auch nach der Trade-Deadline halten sich Gerüchte um einen Wechsel von Eric Gordon wacker, im Sommer soll es soweit sein. Unauffällig wird Anthony Davis, der erste Pick des vergangenen Drafts, besser und besser. Sein Spielverständnis steigert sich stet und als einziger Akteur der zukünftigen Pelicans hält er bei einer Effizienz-Wertung von über 20.

27. (28.) PHOENIX SUNS (21-39): Dass die Suns im Powerranking steigen, spricht erstens mehr gegen die Konkurrenz als für sie und ist zweitens ihrem starken Februar-Abschluss zu schulden. Nach einer Bilanz von 2:9 zeigte das Wüsten-Team mit zwei Overtime-Siegen gegen Minnesota und San Antonio nochmals auf. Die große Frage bleibt aber bestehen: Suns, quo vadis?

 28. (27.) SACRAMENTO KINGS (20-40): Trotz einer Vielzahl an Niederlagen kam die größte des Februars für die Kings am Schreibtisch. So ließ GM Geoff Petrie Power Forward Thomas Robinson, immerhin der fünfte Pick im letztjährigen Draft, zusammen mit Francisco Garcia und Tyler Honeycutt im Austausch für Patrick Patterson, Cole Aldrich und eine Million Dollar Richtung Houston ziehen. Patterson ist zwar ein zuverlässiger Rollenspieler, aus finanziellen Gründen ein athletisches Talent wie Robinson abzugeben, grenzt aber an Irrsinn. Für die Fans in Sacramento gibt es aber in all dem Trubel um einen Franchise-Verkauf an Seattle gute Nachrichten. Bürgermeister Kevin Johnson hat eine Investoren-Gruppe auf die Beine gestellt, die ebenfalls ein Angebot abgeben wird.

29. (29.) ORLANDO MAGIC (16-43): Lang, lang ist's her, als die Magic mit einer 12:13-Bilanz an den .500 kratzten und als Geheimtipp auf die Playoffs galten. Eine Unserie von vier Siegen und 30 Niederlagen später kann man nur mehr in die Zukunft schauen - und die sieht überraschend rosig aus. Für J.J. Redick und seinen im Sommer auslaufenden Vertrag bekam man von den Bucks Tobias Harris, Beno Udrih und Doron Lamb, womit wieder zwei junge Talente zu dem Team stießen. Zusammen mit einer Unmenge an zukünftigen Draftpicks und viel Platz unter dem Salary Cap, könnte der junge Kern die Magic zu einem der vielversprechendsten Teams des nächsten Jahrzehnts machen.

30. (30.) CHARLOTTE BOBCATS (13-45): Rookie Michael Kidd-Gilchrist ist ungebremst in die gefürchtete Rookie-Wall gerauscht. Nur 5,6 Punkte, 4,1 Rebounds und 1,5 Assists pro Spiel bei einer Wurfquote von 31% über den ganzen Februar - das ist einfach zu wenig, noch im Dezember waren die Werte deutlich besser. Drei hervorragende Spiele von Byron Mullens bescherten den Bobcats aber immerhin zwei Siege im vergangenen Monat. Trotzdem sieht alles nach einer weiteren Saison als schlechteste Franchise der NBA aus.

Martin Schauhuber

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