Wer muss um die Playoffs zittern?

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Die Boston Celtics scheinen die Kurve gekratzt schon zu haben.

Andere Teams wie die New York Knicks haben ihr Playoff-Ticket alles andere als sicher.

Selbst der Titelverteidiger muss bangen: Die Dallas Mavericks befinden sich in einer veritablen Krise und dürfen im äußerst kompetitiven Westen nicht lange in ihrem Tief verweilen.

Fast zwei Drittel der verkürzten Saison sind absolviert - LAOLA1 checkt die Ausgangslage:

Legende: Rest H bzw. Rest A = verbleibende Heim- bzw. Auswärtsspiele

Team

Siege

Niederl

zurück

Rest H

Rest A

1.

Chicago Bulls

34

9

-

14

9

2.

Miami Heat

31

9

13

13

3.

Orlando Magic

27

15

12

12

4.

Philadelphia 76ers

25

17

9

15

5.

Indiana Pacers

23

16

9

17

10

6.

Atlanta Hawks

24

17

9

15

10

7.

Boston Celtics

21

19

11½

9

17

8.

New York Knicks

18

23

15

12

13

--


--

--

--

--

--

9.

Milwaukee Bucks

17

24

16

14

11

10.

Cleveland Cavaliers

16

23

16

12

15

11.

Detroit Pistons

15

26

18

10

15

12.

New Jersey Nets

14

28

19½

15

9

13.

Toronto Raptors

13

28

20

12

13

14.

Washington Wizards

9

30

23

11

16

15.

Charlotte Bobcats

5

34

27

15

12

Ersanity (r.) > Linsanity (M.)

EASTERN CONFERENCE: 

 

DIE FIX-STARTER:

Die CHICAGO BULLS und die MIAMI HEAT rittern um die Top-Position - nicht nur im Osten, sondern in der gesamten Liga.

Bei vier weiteren Teams (ORLANDO MAGIC, PHILADELPHIA 76ERS, INDIANA PACERS und ATLANTA HAWKS) ist es undenkbar, dass sie noch aus den Playoff-Plätzen fallen könnten.

Die BOSTON CELTICS haben viereinhalb Spiele Vorsprung auf Platz neun - ihnen kann wohl nur noch etwas passieren, sollte sich das Management vor der Trade-Deadline zu einem Neuaufbau entschließen.

 

MITTEN IM PLAY-OFF-KAMPF:

"Linsanity" wurde durch "Ersanity" abgelöst: Die NEW YORK KNICKS befinden sich im freien Fall. Ab dem Spiel, in dem sich Carmelo Anthony verletzte, legten die Knickerbockers einen 7:1-Run hin, seit seinem Comeback gewann New York nur zwei von neun Partien. Die letzten fünf Spiele gingen verloren. Auch Jeremy Lin spielt mittlerweile nicht mehr wie ein MVP-Anwärter.

Aufwärts geht es dafür für die Verfolger MILWAUKEE BUCKS und CLEVELAND CAVALIERS. Beide Teams liegen nur noch ein Spiel hinter den Knicks, obwohl beide ihren Starting Center (Andrew Bogut bzw. Anderson Varejao) verloren.

Sind es bei den Cavs Rookie Kyrie Irving und Antawn Jamison, die herausragen, sorgt Ersan Ilyasova bei den Bucks für Furore - besser gesagt für "Ersanity". Der Türke schaffte in den letzten 13 Partien Schnitte von 20,0 Punkten und 10,9 Rebounds. In den letzten drei Spielen legte der Power Forward sogar 29,7 Zähler auf. Zum Vergleich: Im Dezember und Jänner waren seine Werte 8,1 Punkte und 7,2 Rebounds.

Für die Bucks spricht in diesem Dreikampf, dass sie nur noch elf Auswärtsspiele zu bestreiten haben.

 

DIE HOFFNUNG LEBT:

Still und heimlich haben sich die DETROIT PISTONS bis auf drei Spiele Rückstand auf einen Playoff-Platz heran gearbeitet. Der Trend spricht sogar dafür, dass es das Team aus Mo-Town tatsächlich noch schaffen könnte. Denn nach einem desaströsen 4:20-Start haben die Pistons elf der letzten 17 Partien gewonnen! Allerdings finden neun ihrer nächsten zehn Spiele in fremder Halle statt.

 

AUSSICHTSLOS ZURÜCK:

Von der Bilanz her liegen die NEW JERSEY NETS und die TORONTO RAPTORS noch in Reichweite, doch an eine realistische Playoff-Chance glaubt wohl kaum jemand.

Sein Vermögen darauf verwetten kann man bereits jetzt, dass es die WASHINGTON WIZARDS und die CHARLOTTE BOBCATS nicht schaffen werden.

 

Rubio (l.) und Lowry fehlen ihren Teams im Playoff-Kampf

WESTERN CONFERENCE: 

 

DIE FIX-STARTER:

Die OKLAHOMA CITY THUNDER um das Dreigestirn Kevin Durant, Russell Westbrook und James Harden werden sich Rang eins im Westen wohl nicht mehr nehmen lassen. Die SAN ANTONIO SPURS konnten sich allen Unkenrufen zum Trotz erneut als Spitzenteam etablieren und sind klarer Favorit auf Platz zwei.

Keine Sorgen müssen sich aus heutiger Sicht die LOS ANGELES LAKERS und die LOS ANGELES CLIPPERS machen - es sei denn, es würde zum Beispiel Kobe Bryant oder Chris Paul für längere Zeit ausfallen.

Überraschend stark haben sich bislang die MEMPHIS GRIZZLIES trotz der Verletzung ihres Stars Zach Randolph präsentiert. Passieren kann noch viel, doch derzeit deutet wenig darauf hin, dass die defensiv glänzenden Grizzlies von fünf Teams überholt werden.

 

MITTEN IM PLAYOFF-KAMPF:

Die DENVER NUGGETS halten sich trotz (großteils überstandener) Verletzungssorgen gut und müssen von den von Platz sechs abwärts klassierten Teams wohl am wenigsten um die Post-Season zittern.

Ernsthafte Sorgen müssen sich die DALLAS MAVERICKS machen. War der schwache Saisonbeginn als Startschwierigkeiten abgetan worden, so brennt nach zuletzt nur zwei Siegen aus den vergangenen zehn Spielen der Hut. Interner Zoff um Lamar Odom und Jason Terry sorgt zusätzlich für Unruhe.

Ein wenig entspannt hat sich die Situation für die Mavs durch das Pech der zwei schärfsten Verfolger: Die MINNESOTA TIMBERWOLVES verloren Ricky Rubio wegen eines Kreuzbandrisses für den Rest der Saison, die HOUSTON ROCKETS müssen für zwei bis vier Wochen auf Kyle Lowry wegen einer bakteriellen Infektion verzichten. Während die Wolves nun nur noch als Außenseiter gelten, kann man den Rockets eher zutrauen, den Ausfall zu ersetzen.

In Schlagdistanz liegen die PORTLAND TRAIL BLAZERS, die UTAH JAZZ und die PHOENIX SUNS. Während Blazers und Jazz nach starken Starts zurück fielen und ihre Hoffnung in erster Linie aus den Problemen der Konkurrenz schöpfen, herrscht bei den schon abgeschrieben gewesenen Suns ein deutlicher Aufwärtstrend. Sieben Siege aus den letzten neun Partien lassen Steve Nash, Marcin Gortat und Co. wieder träumen.

 

DIE HOFFNUNG LEBT:

Die GOLDEN STATE WARRIORS zeigten wie die Suns in den letzten Wochen auf und liegen nur drei Spiele hinter Rang acht, eine Playoff-Qualifikation wäre aber eine Sensation.

 

AUSSICHTSLOS ZURÜCK:

Keine realistische Chance mehr haben die SACRAMENTO KINGS und die NEW ORLEANS HORNETS.

 

Hubert Schmidt

Team

Siege

Niederl

zurück

Rest H

Rest A

1.

Oklahoma City Thunder

32

9

-

13

12

2.

San Antonio Spurs

26

13

5

14

13

3.

L.A. Lakers

25

16

7

13

12

4.

Memphis Grizzlies

24

16

13

13

5.

L.A. Clippers

23

16

8

15

12

6.

Denver Nuggets

23

19

11

13

7.

Dallas Mavericks

23

20

10

11

12

8.

Houston Rockets

22

20

10½

12

12

--


--

--

--

--

--

9.

Minnesota Timberwolves

21

21

11½

9

15

10.

Portland Trail Blazers

20

21

12

12

13

11.

Utah Jazz

19

21

12½

13

13

12.

Phoenix Suns

19

21

12½

12

14

13.

Golden State Warriors

17

21

13½

13

15

14.

Sacramento Kings

14

27

18

16

9

15.

New Orleans Hornets

10

31

22

13

12

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