Keine NBA-Spiele im November

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Hatte es Mitte der Woche den Anschein gehabt, eine Einigung im NBA-Tarifstreit könnte bevorstehen, so herrscht seit Freitagabend wieder Ernüchterung.

Klubbesitzer und Spielervertreter sind einander bezüglich der Aufteilung der Gewinne weiter nicht einig geworden, die Gespräche liegen erneut auf Eis.

Commissioner David Stern musste daher auch die Spiele der letzten beiden November-Wochen absagen. Die Hoffnung auf eine volle NBA-Saison mit 82 Spielen pro Team ist somit endgültig zunichte gemacht.

Gewinn-Aufteilung als Knackpunkt

Streitpunkt war wieder die Aufteilung der Gewinne. Die Spieler, die bislang 57 Prozent einsackten, schlugen zuletzt einen Anteil von 52,5 Prozent vor.

Die Eigentümer bestanden laut Spielerunions-Direktor Billy Hunter am Freitag weiter auf einer 50:50-Lösung, was einen jährlichen Unterschied von 100 Millionen Dollar bedeutet.

Stern sagte bei der anschließenden Pressekonferenz, Hunter hätte den Raum einfach verlassen, anstatt über einen geringeren Anteil als 52 Prozent überhaupt zu verhandeln.

"Eine Menge Zugeständnisse gemacht"

Während die beiden Parteien also in erster Linie um eine Summe von 100 Millionen Dollar streiten, gehen den Spielern allein durch den Ausfall der November-Partien 350 Millionen verloren.

"Wir haben eine Menge Zugeständnisse gemacht, aber leider ist das zu diesem Zeitpunkt nicht genug und wir sind derzeit nicht in der Lage, weitere zu machen", erklärte Hunter.

Es gab aber auch gute Nachrichten zu verkünden: In den meisten anderen Diskussions-Punkten herrscht zwischen Liga und Spielern mittlerweile prinzipielle Einigkeit.

Einen Zeitplan für neue Gespräche gibt es noch nicht.

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