Deadline verlängert, Verhandlungen gehen weiter

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So harsch das Ultimatum, das David Stern den Spielern im NBA-Tarifstreit gestellt hatte, geklungen hat, so aufgeweicht erscheint es seit Donnerstagfrüh.

Bis Mittwoch 17 Uhr New Yorker Zeit hätten die Spieler das Angebot, die Einnahmen im Verhältnis 50:50 aufzuteilen, annehmen müssen. Ansonsten hätte sich das Offert auf 47:53 verschlechtert.

Die Gewerkschaft hatte den Vorschlag abgelehnt, doch ihrem Wunsch, neue Verhandlungen vor der Deadline zu führen, wurde am Mittwoch stattgegeben.

Gleich zwölf Stunden lang saßen die beiden Parteien in einem New Yorker Hotel zusammen - bis eine Stunde nach Mitternacht, also acht Stunden über die ursprüngliche Deadline hinaus.

Keine Einigung

Einigung konnten Klub- und Spieler-Vertreter noch immer keine erzielen, jedoch bleibt das Angebot der Liga "bis zum Ende der aktuellen Verhandlungsrunde" aufrecht, verkündete Stern in der Nacht.

Bereits am (heutigen) Donnerstag wird ab 12 Uhr Ortszeit wieder konferiert.

Fisher sieht keine Fortschritte

Trotz der Aufschiebung des Ultimatums ist großer Optimismus wohl unangebracht, geht man nach den Aussagen der Gewerkschaft.

Präsident Derek Fisher meinte, es hätte offensichtlich noch nicht genug Flexibilität gegeben, sonst würde man schon einen Deal haben.

"Wir können nicht sagen, dass es signifikante Fortschritte gegeben hat", so der Lakers-Guard.

50:50 möglich

Eine Einigung mit der Aufteilung 50:50 scheint aus Sicht der Spieler mittlerweile durchaus möglich, doch nur, wenn die Klubbesitzer in anderen Bereichen wie der Luxussteuer Zugeständnisse machen.

Die Liga will die Ausnahmeregelungen für Teams, die über dem Luxussteuer-Niveau angelangt sind, stark einschränken, um die Gehaltsausgaben der verschiedenen Teams einheitlicher zu gestalten und für mehr Chancengleichheit zu sorgen.

Die Spieler sind strikt dagegen.

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