Fastbreak: Die "Award Show"

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Thank God it's ... Thursday!

Eine weitere Woche in der besten Basketball-Liga der Welt ist Geschichte. Es war die letzte in der Regular Season 2014/2015. Noch einmal lässt für die LAOLA1-Redaktion die jüngsten Ereignisse in der NBA Revue passieren.

Wie gewohnt blicken wir dabei nicht etwa (nur) auf die Ergebnisse, sondern beleuchten unter anderem die Tops und Flop und räumen die Statistik-Ecke auf. Wir beschließen die zehnte und letzte Fastbreak-Ausgabe mit der großen Award Show!

Einsteigen, anschnallen! LAOLA1 startet den Fastbreak. Sei dabei und diskutiere mit!

 

 Das Warten hat ein Ende! Nach 1.230 Regular-Season-Spielen in den vergangenen 169 Tagen stehen nun die Playoffs vor der Tür. Für 16 Teams beginnt ab Samstag die Postseason, nur noch 16 Siege fehlen zum Titel. Bevor die Spiele noch packender und die Nächte für uns Fans noch länger werden, honorieren wir ein letztes Mal eine spannende und unterhaltsame Regular Season. Die Mannschaften leisteten Historisches (Warriors), präsentierten sich überraschend stark (Rockets, Bucks), erwartet schwach (Philly), manchmal peinlich (Knicks), glänzten trotz Stolperstart (Spurs, Cavs) oder starteten gar nie (Timberwolves). Das MVP-Race war knapp wie selten zuvor, dabei aber noch nicht einmal das spannendste, denn am Dienstag stand noch keine einzige Erstrunden-Begegnung fest! Die Spurs fielen am letzten Spieltag noch vom zweiten auf den sechsten Platz. Auch der Titel des Topscorers entschied sich erst in der vergangenen Nacht zugunsten von Russell Westbrook (28,1 PPG). 

 Die NBA gilt als eine der schnelllebigsten Ligen, was Rahmenbedingungen und Regelwerk betrifft. Das Büro von Commissioner Adam Silver arbeitet im Grunde ständig an der Verbesserung und Vereinfachung des Spiels zugunsten der Besitzer, Sponsoren, Spieler, Trainer und Fans. Dafür wird die Liga zu Recht oft über den grünen Klee gelobt, aber: Warum garantiert das Reglement dem Divison-Sieger auch im Jahr 2015 noch immer einen Top-4-Seed? Die Portland Trail Blazers gewannen in diesem Jahr die Northwest Divison der Western Conference vor den verletzungsgeplagten Oklahoma City Thunder mit 51:31 Siegen. Sie gehen deshalb als Vierter der Setzliste in die Postseason, obwohl der Record – hätten die Blazers in der Division das Nachsehen gehabt – gerade einmal für Platz sieben gereicht hätte. Nun bekommen es die Memphis Grizzlies (55:27) zum Auftakt also mit Portland zu tun, obwohl sie in der Regular Season "deutlich" mehr Spiele gewonnen haben. Heimrecht haben, um die Verwirrung perfekt zu machen, die schlechter gesetzten Grizzlies aufgrund des besseren Records. Lieber Commissioner, wie erklären Sie das dem Durchschnittsfan?

 Wer hätte das gedacht. Vor genau einem Jahr waren die Milwaukee Bucks das schlechteste Team der NBA. Während der gesamten Saison 2013/2014 brachte es die damals von Umsiedlungsgerüchten umgebene Franchise auf 15 Siege (18,3%). Ein Jahr später sind die Mannen aus Wisconsin die Überraschung der Saison. Unter Neo-Coach Jason Kidd verbesserten sich Giannis Antetokounmpo und Kollegen auf 41 Siege und erreichten als Sechster der Eastern Conference souverän die Playoffs, wo sie in der ersten Runde gegen Chicago sicher nicht völlig chancenlos sein werden. Längst hat der Klub auch Investoren gefunden, die das Team nicht nur in Milwaukee halten wollen, sondern kürzlich auch Pläne für eine neue Arena präsentierten. Apropos präsentieren: Um den Schwung, den der klug zusammengestellte, entwicklungsfähige Kader ermöglichte, auch marketing- und markentechnisch nutzen zu können, stellten die Bucks in dieser Woche ihre neuen Logos vor.

Innerhalb eines Jahres von der langweiligsten Franchise der NBA zu einem Top-10-League-Pass-Team und Playoff-Teilnehmer. Mehr davon!

 

  • 1 - Wir bleiben in Milwaukee. Jason Kidd ist der erste Head Coach, der in seinen ersten beiden Jahren auf der Trainerbank mit zwei unterschiedlichen Teams (Nets, Bucks) die Playoffs erreicht.
  • 3 - Und weil es so schön war... Die Bucks sind erst das dritte Team der NBA-Geschichte, das nur ein Jahr, nachdem es die schlechteste Bilanz der Liga aufgewiesen hatte, den Playoff-Einzug schaffte.
  • 15 - Wie hätte die Knicks-Saison anders enden sollen als mit einem zweifelhaften Rekord? Bei der Begegnung zwischen den Orlando Magic und den "Knickerbockers" brachten es die Teams im zweiten Viertel gerade einmal auf 15 Punkte. Nein, nicht jeweils, sondern zusammen. 8:7 gewannen die Knicks die zweiten zwölf Minuten des Spiels. Die Zuschauer durften sich dennoch glücklich schätzen, in der Halle gesessen zu haben, denn seit der Einführung der Shotclock (1954) fielen nie weniger Punkte in einem NBA-Viertel.
  • 21 - Die 99:122-Niederlage gegen die Kings besiegelte für die LA Lakers die schlechteste Saison der Franchise-Geschichte. Es reichte gerade einmal für 21 Siege und damit für eine Win-Percentage von 25,6 Prozent.
  • +25 - Klay Thompson erinnerte in dieser Woche noch einmal an seine 37-Punkte-Performance aus dem legendären dritten Viertel gegen Sacramento im Jänner. Der Shooting Guard brachte es beim 111:107-Sieg gegen Memphis im zweiten Viertel auf 26 Zähler. Damit ist er der einzige Spieler der Saison mit mindestens zwei Vierteln von 25 oder mehr Punkten. Er folgt damit LeBron James nach, dem das in der Vorsaison gelang.
  • 35 - MVP-Kandidat James Harden erzielte in den 82 Saison-Spielen 35 mal 30 Punkte oder mehr. Der nächste in dieser Statistik ist Russell Westbrook mit 29 solcher Performances.
  • 50 - Jubiläum für LeBron James. Der "King" verbuchte beim 109:97-Sieg gegen die Detroit Pistons 21 Punkte, elf Assists und zehn Rebounds und erreichte sein 50. Karriere-Triple-Double (inklusive Playoffs).
  • 77 - Auch wenn es "nur" im Training ist - Stephen Curry lässt mit seinen Shooting-Fähigkeiten auch dort aufhorchen. Der Rekordhalter für die meisten dreier in einer NBA-Saison (siehe unten), versenkte vor den Augen seiner Teamkollegen 77 Dreier in Folge - laut eigenen Aussagen persönlicher Rekord - und insgesamt 94 von 100 Distanzwürfen. Der Rekord von Teamkollege Klay Thompson liegt übrigens bei 36 aufeinanderfolgenden Dreiern. 
  • 286 - Pulverisiert hat Curry nicht nur einen persönlichen Rekord, sondern auch jenen für die meisten erfolgreichen Dreier in einer Saison. Gleich 286 Mal schickte der Point Guard der Warriors den Spalding 2014/2015 durch die Reuse. Dabei hatte er erst vor zwei Jahren (272) eine neue Bestmarke aufgestellt. 
  • 287 - Der Offensiv-Motor der Mavericks lief zuletzt wieder wie geschmiert, allerdings sind auch die Löcher im Käse noch deutlich sichtbar. Das 144:143 in Denver – nach doppelter Overtime – war mit 287 Zählern das punktreichste NBA-Spiel seit dem 23. März 2012 (OKC-MIN, 289 Punkte).

 

"Raymond Felton is still in the league?", fragten sich sicher nicht wenige NBA-Fans bis zum vergangenen Freitag. Beim 144:143-Erfolg seiner Dallas Mavericks nach zweifacher Overtime zeigte der ehemalige New York "Knickerbocker", dass er es noch nicht verlernt hat. 1,5 Sekunden vor Ablauf der zweiten Verlängerung "floatete" er das Leder in hohem Bogen über Kenneth Farried in den Korb, um im Gegenangriff die "Retourkutsche" des Big Man zu blocken! Wow. Die Overtime hatte übrigens Richard Jefferson (Dallas) durch einen Korbleger kurz vor Ende ermöglicht. Ja, auch er ist noch in der Liga!

Doppelt Nachsitzen hieß es auch für die Indiana Pacers im Heimspiel gegen die Washington Wizards am Dienstag. Dass es überhaupt so lang ging, war dem "Comebacker des Jahres", Paul George, zu verdanken, der 22,6 Sekunden vor Ende der ersten Overtime per Jumper auf 85:85 stellte. Die letzten fünf Minuten gehörten dann den Pacers, die einen Tag später den Playoffeinzug im letzten Moment verpassten.

Ein Wechselbad der Gefühle erlebten die Orlando Magic. Die junge, unerfahrene Truppe kassierte zwei Niederlagen mit einem Score unterschied, gewann aber auch einmal knapp. Gegen die Chicago Bulls (105:103) reichte es dank eines sehenswerten Layups von Victor Oladipo, während die Magic gegen Toronto (99:101) und die New York Knicks (79:80) jeweils in den Schlusssenkunden das Nachsehen hatten.

Und zu guter Letzt: Ehre, wem Ehre gebührt! Die Boston Celtics beendeten die Saison mit sechs Siegen en suite und zogen verdient in den Playoffs ein. Den vielzitierten "Exclamation Point" hinter die Achterbahn-Saison Bostons setzte Jae Crowder. Der im Rondo-Trade aus Dallas gekommene Flügel tütete im 41. und letzten Saisonheimspiel gegen Toronto (95:93) im letzten Augenblick per langem Zweier den Sieg ein.

 

Die unschönsten Szenen der Saison ließ bis zur letzten NBA-Woche auf sich warten. Am Mittwoch vor einer Woche wurde Indiana-Pacers-Akteur Chris Copeland gegen 04:00 Uhr morgens vor dem New Yorker Nachtclub "1 OAK" mit einem Messer attackiert und am linken Ellenbogen sowie am Bauch verletzt. Zum gleichen Zeitpunkt befanden sich auch die Spieler der Atlanta Hawks, Pero Antic und Thabo Sefolosha im Etablissement. Der Mazedonier und der Schweizer, die nicht an der Auseinandersetzung beteiligt gewesen sein sollen, wurden später wegen Behinderung der Ermittlungen festgenommen. Die Polizei ging dabei gegen Sefolosha so hart vor, dass dieser sich einen Wadenbeinbruch sowie eine Bänderverletzung im rechten Knie zuzog. So viel zu den Fakten.

Der Fall löste in den Medien auch aufgrund der Hintergründe große Diskussionen aus. Immer wieder wurde dabei die Frage aufgeworfen, was NBA-Stars während der Saison um diese Uhrzeit noch in einem Club zu suchen haben. Zumal die Atlanta-Akteure nach ihrem Heimsieg gegen Phoenix am Vorabend erst gegen Mitternacht im "Big Apple" gelandet waren, weil wenige Stunden später das Duell mit den Brooklyn Nets anstand (Back-to-back!). Zeitgleich traten die Pacers übrigens im Madison Square Garden gegen die Knicks an. Andererseits sind sämtliche Beteiligte erwachsene Menschen, die für sich selbst entscheiden müssen, ob und wie sie sich vor NBA-Spielen ausruhen. Und auch wenn man nicht versteht, warum die Spieler gleich nach der Landung anstatt das Bett den Nachtclub aufsuchen, sollte man eines nicht vergessen: Sowohl Antic als auch Sefolosha, vor allem aber Copeland sind allem Anschein nach "nur" die Opfer und denen kann man nicht die alleinige Schuld zuschreiben.

Aber egal, welche Position man in dieser Diskussion einnimmt, für die Atlanta Hawks hat der Vorfall die verheerendsten Folgen. Während Copeland in dieser Saison nicht seinen besten Ball spielte und sein Ausfall aufgrund der Nicht-Qualifikation für die Playoffs nicht kompensiert werden muss, dürfte es Atlanta schwerer fallen, den Schweizer zu ersetzen. Klar, auch er trifft seinen Dreier (32,1%) nur unterdurchschnittlich. Allerdings gab Nummer 25 dem Team wichtige Impulse in der Defense. Obwohl Sefolosha nur rund 18 Minuten auf dem Parkett steht, übt er relativ großen Einfluss aus. Mit ihm gewannen die Hawks über 80 Prozent ihrer Spiele, ohne ihn gerade einmal 60 Prozent. Fakt ist: In einem möglichen Eastern-Conference-Finale gegen LeBron James hat man nun einen potenten Verteidiger weniger im Kader. 

Alle Beteiligten zeigten sich übrigens in offiziellen Statements einsichtig. Copeland entschuldigte sich "bei allen, vor allem aber bei der NBA und den Indiana Pacers für die schlechte Entscheidung, zu dieser Zeit noch im Club gewesen zu sein".


Wir geben es zu: Zum Abschluss der Regular Season sind uns auch die Thesen ausgegangen. Deshalb steht das letzte One-on-One ganz im Zeichen der Awards. Wir kühren unseren MVP, den Defensive Player of the Year, den Most Improved Player, den besten Rookie, Sixth Man, Coaches und Executives und stellen die All-NBA-Teams auf.

Kevin Bell: Ja, Curry ist der beste Spieler des besten Teams, aber Harden hielt die Rockets "ohne" Hilfe eines Co-Stars (Howard verpasste 41 Spiele) im Rennen um Platz zwei. Außerdem das Gedankenspiel: Was würde passieren, wenn man Harden mit einem durchschnittlichen NBA-Shooting-Guard ersetzt? Houston hätte Mühe in die Playoffs zu kommen. Ersetzt man Curry mit einem durchschnittlichen Point Guard, wären die Warriors dennoch Top 3. Somit ist Harden für mich etwas mehr "valuable".

Hubert Schmidt: Für mich bleibt LeBron James (noch) der beste Basketballer - sein Einfluss ist ja allein am Schicksal der Heat und Cavaliers gut ablesbar. Dennoch war der "King" über die Saison gesehen nicht gut genug, um den MVP-Titel zu rechtfertigen: Stephen Curry und James Harden waren einfach besser. Meine Wahl fällt auf Curry - den klaren Leader des klar besten Teams. Argumente für Harden, aber auch den effektiven Anthony Davis sind nachvollziehbar, doch diese Saison stand eindeutig im Zeichen der Warriors und eben Currys.

Bell

Schmidt

1. James Harden (Houston Rockets)

Stephen Curry (Golden State Warriors)

2. Stephen Curry (Golden State Warriors)

James Harden (Houston Rockets)

3. LeBron James (Cleveland Cavaliers)

LeBron James (Cleveland Cavaliers)

4. Chris Paul (LA Clippers)

Anthony Davis (New Orleans Pelicans)

5. Anthony Davis (New Orleans Pelicans)

Chris Paul (LA Clippers)

Bell: Green erhält knapp den Vorzug gegenüber Leonard, weil er mit seiner mit seiner Vielseitigkeit und Länge erst ermöglicht, wofür die Warriors-Defense steht (swichting!). Green verteidigt Center im Low-Post, Guards am Perimeter und rangiert bei den Defensive Win Shares auf Rang zwei (5.2).

Schmidt: Kawhi Leonard und Andrew Bogut sind ernsthafte Konkurrenten, aber Green sticht durch seine Vielseitigkeit heraus. Ein Verteidigungs-Spezialist, der ein "Blue Collar"-Star wie Dennis Rodman werden kann. Anthony Davis und Rudy Gobert sind ebenfalls Kandidaten, die Beachtung verdienen.

Bell

Schmidt

Draymond Green (Golden State Warriors)

Draymond Green (Golden State Warriors)

Bell: Ich gebe den Award keinem Sophomore, da "jeder" Spieler im zweiten Jahr einen Sprung macht. Schröder und Antetokounmpo fallen also weg. Bleiben noch Green, Whiteside und Butler. Green wird bekanntlich schon "DpoY", die Heat verpassten die Playoffs, Zuschlag: Butler, der den Sprung auf ein Star-Level à la Paul George machte.

Schmidt: Jimmy Butler hat eine beeindruckende Entwicklung hinter sich. Im Vorjahr als Athlet schon Fixpunkt im Bulls-Spiel, verbesserte er sein Offensivspiel enorm und wurde verdientermaßen All Star. Ein junger Mann, der seinen Vater nicht kennenlernte und den seine Mutter, als er 13 war, vor die Tür setzte, ist in der Weltelite des Basketballs eine Fixgröße.

Bell

Schmidt

Jimmy Butler (Chicago Bulls)

Jimmy Butler (Chicago Bulls)

Bell: Die zweitschwerste Wahl nach der für den MVP. Da ich im Zweifel immer Siege am ehesten honoriere, fällt meine Wahl auf Mirotic und nicht auf Payton, Wiggins oder Noel, deren Teams zusammen nur zehn Spiele mehr gewonnen haben als die Bulls, bei denen Mirotic zwar relativ wenig, dafür aber "Big Minutes" spielte.
 
Schmidt: Der 24-jährige Mirotic ist kein "Rookie" im eigentlichen Sinn, hat er doch bei Real Madrid schon eine große Rolle eingenommen. Sich bei Wenigwechsler Tom Thibodeau bei der Konkurrenz von Pau Gasol, Joakim Noah und Taj Gibson durchzusetzen, sagt einiges aus. Auch Wiggins oder Noel spielen beachtlich, doch Mirotic ist zumindest zum jetztigen Zeitpunkt der beste Liga-Neuling.

Bell

Schmidt

Nikola Mirotic (Chicago Bulls)

Nikola Mirotic (Chicago Bulls)

Bell: Der beste Bankspieler in dieser Saison muss Thomas (Suns, Celtics) sein. Der Guard dominierte die zweite Garde des Gegners nach Belieben und steht auch in der Crunch Time oftmals auf dem Feld. Die Quoten (42,2% FG, 37,3% 3PT, 86.8% FW) sind effizienter als die von Lou Williams und C.J. Miles.

Schmidt: Eine sehr schwierige Entscheidung. Kein Bankspieler stach wirklich heraus. Am beeindruckendsten waren die Bench-Kollektive von Spurs und Warriors. Isaiah Thomas mag der Favorit sein, meine Wahl lautet aber Lou Williams. Nach einem Zwischentief bei den Hawks fand er in Toronto zu seiner Form zurück und spielte bei den Raptors eine große Rolle.

Bell

Schmidt

Isaiah Thomas (Boston Celtics)

Lou Williams (Toronto Raptors)

Bell: Stevens, der die Celtics (!) in die Playoffs führte, sollte an dieser Stelle Erwähnung finden. Oder McHale, der, die Defensive (und demnach den Zenit) der Rockets ohne Kader-Updates auf ein neues Level hob. Realistisch betrachtet rittern aber Budenholzer und Kerr um diese Auszeichnung. Budenholzer! Sein Team ist die größere Überraschung.

Schmidt: Ohne Coaching-Erfahrung ein Team zur besten Bilanz zu führen, ist außergewöhnlich. Steve Kerr hat deswegen gute Chancen auf den Titel. Mehr verdient hat ihn aber Mike Budenholzer, der den Hawks seit seiner Übernahme den Stempel aufdrückt und sie in ungeahnte Höhen manövriert.

Bell

Schmidt

Mike Budenholzer (Atlanta Hawks)

Mike Budenholzer (Atlanta Hawks)

Bell: Ganz klar, Vivek Ranadive! Kleiner Scherz. Aber mein Executive of the Year ist David Griffin, was bis vor einem Jahr noch genau so lächerlich klang. Doch Griffin lotste erst LeBron, dann Love bzw. später noch Iman Shumpert und Timofey Mozgov nach Cleveland und verfügt nun über einen potenziellen Titelanwärter.

Schmidt: Es wird schon langweilig, aber wieder bin ich mit Kollege Bell einer Meinung. Zumindest, was den Verein betrifft. Denn in Wahrheit gehört der Titel LeBron James. Seine Heimkehr machte all die anderen Transfers erst möglich. Im Endeffekt war dieser Wechsel der entscheidende Move der Saison, also darf sich auch David Griffin gerne ein Stückchen vom Kuchen abschneiden.

Bell

Schmidt

David Griffin (Cleveland Cavaliers)

David Griffin (Cleveland Cavaliers)

#playoffsbaby!

Warriors (1) – Pelicans (8), ab 18. April
Rockets (2) – Mavericks (7), ab 18. April
Clippers (3) – Spurs (6), ab 19. April
Grizzlies (5) - Trail Blazers (4), ab 19. April

Hawks (1) – Nets (8), ab 19. April
Cavaliers (2) – Celtics (7), ab 19. April
Bulls (3) – Bucks (6), ab 18. April
Raptors (4) – Wizards (5), ab 18. April

 

Kevin Bell 

Bell

Schmidt

C - Marc Gasol (Memphis Grizzlies)

Marc Gasol (Memphis Grizzlies)

F - Anthony Davis (New Orleans Pelicans)

Anthony Davis (New Orleans Pelicans)

F - LeBron James (Cleveland Cavaliers)

LeBron James (Cleveland Cavaliers)

G - James Harden (Houston Rockets)

James Harden (Houston Rockets)

G - Stephen Curry (Golden State Warriors)

Stephen Curry (Golden State Warriors)

Bell

Schmidt

C - Andrew Bogut (Golden State Warriors)

Andrew Bogut (Golden State Warriors)

F - Anthony Davis (New Orleans Pelicans)

Rudy Gobert (Utah Jazz)

F - Kawhi Leonard (San Antonio Spurs)

Anthony Davis (New Orleans Pelicans)

G - Draymond Green (Golden State Warriors)

Kawhi Leonard (San Antonio Spurs)

G - Chris Paul (LA Clippers)

Draymond Green (Golden State Warriors)

Bell

Schmidt

C - Jusuf Nurkic (Denver Nuggets)

Jusuf Nurkic (Denver Nuggets)

F - Nerlens Noel (Philadelphia 76ers)

Nerlens Noel (Philadelphia 76ers)

F - Nikola Mirotic (Chicago Bulls)

Nikola Mirotic (Chicago Bulls)

G - Andrew Wiggins (Minnesota Timberwolves)

Andrew Wiggins (Minnesota Timberwolves)

G - Elfrid Payton (Orlando Magic)

Elfrid Payton (Orlando Magic)

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