Und vor allem, weil er noch einmal auf besondere Weise unterstrichen hat, dass er zu den besten Spielern der NBA gehört. Durant besticht durch seine Vielseitigkeit, eben auch von überall punkten zu können - und dabei aber auch nie die Kollegen zu vergessen.

"Er ist wahrscheinlich einer der unegoistischsten Superstars, die ich je spielen gesehen habe. Er kann so viel punkten, aber vergisst dabei nie auf seine Teamkollegen. So ist sein Spiel gewachsen", hält Caron Butler fest und bringt es damit wohl auf den Punkt.

Nicht mehr nur Zweiter

Plus: Durant hat sich über die Jahre in der Defensive verbessert. "Er hat Einfluss auf beiden Seiten des Courts", schildert etwa Erik Spoelstra, Head Coach der Miami Heat. "Das war nur eine Frage der Zeit."

Die Zeit ist gekommen, dass der fünffache All-Star in wenigen Wochen von den Journalisten zur Nummer 1 des Grunddurchgangs gekürt wird.

Das fühlte Durant übrigens scheinbar schon vor einem Jahr, als "Sports Illustrated" ihn mit einer seiner Aussagen auf dem Cover platzierte.

"Ich war mein Leben lang Zweiter. Ich war der zweitbeste Highschool-Spieler, ich war der zweite Draft-Pick, ich war drei Mal Zweiter im MVP-Voting, ich war Zweiter in den MVP-Finals. Ich habe genug davon, Zweiter zu sein...es reicht mir", so der Olympiasieger von 2012.

Hinsichtlich des Rekords ist Durant nun Erster - und damit wohl auch im MVP-Rennen.

 

Bernhard Kastler

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