Mahalbasic und der süße Geschmack der NBA

Aufmacherbild
 

Für Rasid Mahalbasic hat es vorerst keinen weiteren Einsatz in der NBA Summer League gegeben.

Der 22-jährige Österreicher erlebte die 71:85-Niederlage von Utah Jazz gegen die Houston Rockets am Dienstag in Orlando nur von der Bank aus.

Enttäuscht gab er sich dennoch nicht, sondern hat vielmehr Geschmack an der NBA gefunden.

Kontinentale Unterschiede

"Jetzt will ich Geschichte schreiben", sagte Mahalbasic in Florida. Ein Vertrag in der nordamerikanischen Profiliga als erster Österreicher sei sein Ziel.

Basketball in den USA sei zwar "der gleiche Sport (wie in Europa), aber ein anderes Spiel". Es werde weniger Wert auf Defensive und in der Offensive mehr auf "Eins gegen Eins"-Situationen gelegt.

Resümee des 22-Jährigen: "Das Kollektiv leidet darunter, das Niveau des Zusammenspiels ist dementsprechend niedrig."

Kein Duckmauser

Wenn auch vom individuellen Können durchaus "Kaliber" in der Summer League spielen, so könne er durchaus mithalten, zeigt Mahalbasic viel Selbstvertrauen.

Der Center hält sich bereits seit Anfang Juni in den USA auf. Vorbereitet auf den basketballerisch "intensivsten Sommer" seiner bisherigen Karriere hatte er sich zuvor in Belgrad.

Mehrere Angebote

Die Summer League in Orlando dauert noch bis Freitag. Mahalbasic steht dabei für Scouts aus der NBA ebenso wie von europäischen Spitzenclubs in der Auslage.

Er zeigte sich überzeugt, in den ausstehenden drei Spielen von Utah weitere Chancen zu erhalten, sein Können zu beweisen.

Wo der Center, zuletzt in Polen unter Vertrag, kommende Saison letztlich spielen wird, ist offen. Es lägen ihm jedenfalls mehrere Angebote vor, eine Entscheidung werde wohl in Bälde fallen, so Mahalbasic.

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen