Der Beste steigt aus

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Heat-Star James steigt aus seinem Vertrag aus

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LeBron James ist aus seinem Vertrag mit den Miami Heat ausgestiegen.

Wie sein Agent Rich Paul am Montag bestätigte, hat der vierfache NBA-MVP die bis 30. Juni bestehende Möglichkeit genützt, auf die letzten beiden Saisonen seines Sechsjahres-Kontrakts zu verzichten.

Der 29-jährige Forward hätte in den kommenden beiden Jahren 42,7 Mio. Dollar verdient, ist nun aber Unrestricted Free Agent und kann zu jedem beliebigen Team wechseln.

Gehaltverzicht und Verbleib?

Ob James die Heat, mit denen er durch eine 1:4-Niederlage in den Finals den dritten Titel in Serie verpasste, tatsächlich verlässt, ist allerdings offen.

Vielmehr könnte er dem Beispiel anderer Topspieler folgen und eine Gehaltsreduktion in Kauf nehmen, um dem Klub die Chance zu geben, einen stärkeren Kader zusammenzustellen.

Dwyane Wade und Chris Bosh, der Rest der "Big Three" der Heat, hat ebenfalls bis Ende Juni Zeit, es James nachzutun. Die beiden haben sich bislang noch nicht öffentlich deklariert.

Einen Tag zuvor machte auch Knicks-Star Carmelo Anthony von seinem Ausstiegsrecht Gebrauch. Mit einem Wechsel des Forwards nach Miami wird spekuliert.

Schwächen der Heat in Finals aufgezeigt

Tim Duncan hingegen bleibt den San Antonio Spurs treu.

Die Chancenlosigkeit der Heat in der Final-Revanche gegen die Texaner zeigte die Schwächen im Kader von Coach Erik Spoelstra deutlich auf.

Nach dem Abgang von Mike Miller bekam James zu wenig Unterstützung von seinen Kollegen.

Oldies wie Ray Allen, Chris Andersen und Shane Battier, der seine Karriere mittlerweile beendete, konnten ihren Vorjahres-Level ebenso nicht halten wie Wade oder Mario Chalmers.

Ob dies nun für James ein Anlass zum Abgang in Richtung Chicago, Houston, Phoenix, Atlanta oder gar Cleveland ist oder zum Gehaltverzicht, darüber darf in den nächsten Tagen heftig spekuliert werden.

Hubert Schmidt

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