"Vinsanity" kommt! Dallas bastelt am Dream-Team

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Die Dallas Mavericks rüsten weiter für die „Mission Titelverteidigung“ auf.

Nach Lamar Odom kommt mit Vince Carter der zweite „big name“ nach Texas. Der Forward unterschreibt beim amtierenden NBA-Champion einen Drei-Jahres-Vertrag mit einer sogenannten Mid-Level-Exception.

Das bedeutet, dass Carter in seiner ersten Saison 3 Mio. Dollar verdient.

Viel Erfahrung, noch mehr Punkte

Dem 34-Jährigen geht es aber weniger ums Geld, als vielmehr um eine realistische Titelchance.

Der achtmalige All-Star wurde vergangene Woche von den Phoenix Suns entlassen, die Mavericks schlugen umgehend zu.

Kein Wunder, bei mehr als 20.000 Punkten und einer Erfahrung von 925 NBA-Spielen.

"Air Canada" will noch einmal abheben

„Vinsanity“, der mit zweitem Vornamen übrigens Lamar heißt, wurde 1998 an fünfter Stelle von den Golden State Warriors gedraftet, die ihn aber sofort und im Tausch für Antawn Jamison an die Toronto Raptors tradeten.

Carter machte sich schnell einen Namen, begeisterte die Fans mit spektakulären Slam-Dunks und starken Statistiken. Der Titel „Rookie of the Year“ war die logische Folge.

Weitere Highlights folgten: zwei Mal schaffte Carter, der auch für die New Jersey Nets und die Orlando Magic auf Korbjagd ging, ins All-NBA-Team, 2000 wurde „Air Canada“ Slam-Dunk-Champion.

Nur ein Championship-Ring fehlt dem Routinier noch in seiner Trophäensammlung.

Nowitzki freut sich auf Neuzugänge

Mavs-Coach Rick Carlisle ist von den Qualitäten seins Teams bereits jetzt begeistert: „Wir werden ein sehr gutes und ein sehr gefährliches Team sein. Ziel ist es, dass wir uns wieder zu einem Championship-Team entwickeln.“

Auch Dirk Nowitzki, der wie Carter 1998 gepickt wurde, ist begeistert und freut sich auf die Neuzugänge.

Auch und vor allem auf Lamar Odom: „Einen so großartigen Spieler für eine Trade-Exception zu bekommen – und ich weiß nicht einmal, was das ist – ist aufregend."

"Ich war schon immer ein Fan von ihm, weil er ein super Allrounder ist. Es macht Spaß, ihm zuzuschauen und er wird super bei uns reinpassen“, glaubt der Deutsche, dass der „Best Sixth Man“ eine wichtige Rolle im Titelkampf spielen wird.

"Um ehrlich zu sein, es gefällt mir nicht"

Bei den Los Angeles Lakers ist man wegen des Trades dagegen immer noch verstimmt. Vor allem Superstar Kobe Bryant versteht die gelb-violette Welt nicht mehr.

„Um ehrlich zu sein, es gefällt mir nicht. Wir sprechen hier über den Sixth-Man-of-the-Year“, so Bryant, der nicht begreifen kann, warum Odom ausgerechnet an einen direkten Konkurrenten abgegeben wurde.

Und zwar an den Konkurrenten, der die Lakers in den Playoffs vom Parkett gesweept hat.

Geht Williams, wenn Howard nicht kommt?

Die Lakers intensivieren jetzt ihre Bemühungen um Magic-Center Dwight Howard – und könnten damit indirekt auch wieder den Mavs in die Karten spielen.

Denn sollte „Superman“ ein Laker werden, würde das auch bedeuten, dass er nicht zu den New Jersey Nets wechselt.

Und die brauchen dringend einen Superstar, um Point Guard Deron Williams zu besänftigen, der vom Management um Rapper Jay-Z namhafte Verstärkungen fordert.

Sonst könnte er womöglich mit den Dallas Mavericks um den Titel spielen …

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