NBA verschiebt Trainingsstart

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Der Saisonstart in der NBA am 1. November bleibt weiter ungewiss.

Der seit dem 1. Juli verhängte Lockout für die von den Klubbesitzern ausgesperrten Profis wird nach ergebnislosen Verhandlungen in der Nacht zum Freitag in einem New Yorker Hotel vorerst nicht beendet.

Die Fronten zwischen den Parteien sind seit 84 Tagen verhärtet.

"Kalender ist nicht unser Freund"

"Ich kann keine Ergebnisse verkünden. Aber der Kalender ist nicht unser Freund", bekannte ommissioner David Stern nach fünfstündigen Gesprächen mit der Spielergewerkschaft.

Damit sind auch die für den 3. Oktober angesetzten Trainingscamps der Vereine sowie geplante Vorbereitungsspiele abgesagt worden.

 "Habe keine Antwort darauf"

Ob die Liga am 1. November tatsächlich in die neue Saison startet, konnte Stern nicht sagen. "Ich habe keine Antwort darauf. Ich weiß es einfach nicht."

Der Spielergewerkschaftsboss Derek Fisher von den Los Angeles Lakers schloss sich den Worten von Stern an. "Die Zeit läuft uns davon. Aber wir suchen nach Wegen, um zusammenzufinden."

Streit um Tarifvertrag

Im NBA-Machtkampf geht es um die Einigung auf einen neuen Tarifvertrag für die Profis.

Die Teambesitzer fordern eine feste Gehaltsobergrenze von 45 Millionen Dollar pro Verein. Damit würden die Spieler rund 800 Millionen Dollar weniger von den jährlich erwirtschafteten 4,3 Milliarden Dollar bekommen.

 

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