Der Ernst des Lebens beginnt

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ÖBV-Team startet in die EM-Qualifikation

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Der Countdown der „Mission 20-15“ läuft!

Nach einem Monat intensiver Vorbereitung mit sieben Testspielen wird es ernst.

Am Donnerstag beginnt für Österreichs Basketball-Herren im Schwechater Multiversum gegen Luxemburg die Qualifikation für die EM-Endrunde 2015.

13 Nationen spielen in vier Gruppen in der Vor-Qualifikation um ein EM-Ticket.

Österreich zählt neben Bulgarien, Estland und Ungarn zu den Favoriten, diese vier Mannschaften werden als Gruppensieger im Semifinale erwartet.

Knappe Niederlagen in Testspielen

Teamchef Werner Sallomon freut sich auf die anstehenden Aufgaben und zieht eine durchwegs positive vorläufige Bilanz.

„Das Allerwichtigste war es, einen Eindruck von den Spielern zu gewinnen. Ich denke, dass wir die richtige Mischung gefunden haben.“

13 Akteure werden die Qualifikation in Angriff nehmen, auf Abruf stehen Sebastian Koch, Enis Murati, Hermann Opoku und Florian Trmal.

Dass die ÖBV-Auswahl sechs der sieben Testspiele zumeist knapp verloren hat, lässt Sallomon kalt.

„Es besteht kein Grund zur Panik. Natürlich gewinnt man gerne. Aber die Resultate waren für mich zweitrangig. Jetzt geht es ans Eingemachte. Ich habe nichts davon, wenn wir in der Testphase alles gewinnen und dann, wenn es darauf ankommt, scheitern.“

Assistant Coach hat Videos gesammelt

In der Gruppenphase mit der Schweiz, Luxemburg und Dänemark scheint nach der Papierform die Schweiz der härteste Gegner zu sein.

Allerdings haben die Eidgenossen mit einem Manko zu kämpfen: Thabo Sefolosha steht nicht zur Verfügung. Der Mann aus Vevey im Kanton Waadt stand mit Oklahoma City Thunder 2012 im NBA-Finale.

Assistant Coach Hubert Schmidt war fleißig und hat einige Videos der Gegner organisiert.

Sallomon: „Das ist natürlich hilfreich. Aber man weiß nie genau, wer dann wirklich auftaucht und wer fehlt. Daher haben diese Videos einen begrenzten Aussagewert.“

Favorit und auch wieder nicht

Mit einem Sieg gegen Luxemburg soll jedenfalls der Grundstein zur erfolgreichen Qualifikation gelegt werden.

„Dieses Spiel sollten wir schon gewinnen“, sagt Sallomon, „dann können wir in Ruhe die drei Auswärtsspiele in Folge in Angriff nehmen.“

Die Chancen, dass Österreich erstmals seit 1977 wieder eine EM-Endrunde erreicht, sind intakt. Von einem Selbstläufer kann für Werner Sallomon aber keine Rede sein.

„Jeder im Team ist extrem fokussiert und arbeitet mit ganzer Hingabe für das große Ziel. Wir müssen jedoch realistisch bleiben. Wir sind Favorit in der Gruppe, aber nicht Favorit auf den Finalsieg. Aber wir tun alles, um die ‚Mission 20-15‘ zu einem positiven Ende zu bringen.“

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