Sallomon von erstem Camp angetan

Aufmacherbild

Neuer Teamchef, neue Aufgaben, neues Ziel – Teamchef Werner Sallomon nahm von Donnerstag bis Sonntag erstmals seine Mannen in Augenschein.

Im ersten Trainingslager in Klosterneuburg standen vor allem zwei Dinge auf dem Programm: Zum einen sportmotorische Tests, zum anderen ein gegenseitiges „Beschnuppern“.

Soll heißen: Die Nationalmannschaft bekam einen ersten Einblick über die Arbeitsweise von Neo-Headcoach Werner Sallomon.

"Angetan von der Einsatzbereitschaft"

Der Cheftrainer war nach vier intensiven Tagen voll des Lobes: „Die Burschen waren sehr, sehr motiviert. Ich bin wirklich angetan von der Einsatzbereitschaft. Und das ist nicht nur so dahingesagt, das ist Tatsache.“

Noch am gestrigen Sonntag bekamen die Spieler die Auswertung der sportmotorischen Tests. Nun erhält jeder für die nächsten Wochen ein Individualprogramm, wie er sich fit zu halten hat.

„Ich war jetzt schon zufrieden, wie sehr die Burschen körperlich auf der Höhe sind. Und ich mache mir keine Sorgen, dass jemand in nächster Zeit die Zügel schleifen lässt. Schließlich warten große Aufgaben“, sagt Sallomon.

Eine kurze Verschnaufpause ist aber sehr wohl gestattet: „Es war eine sehr lange Saison. Ein paar Tage sollen die Spieler einen Gang zurückschalten.“

Start am 1. Juli

Der Teamchef und sein Trainerstab werden indes in den nächsten Tagen in sich gehen.

Es gilt den Kader für die am 1. August mit dem Heimspiel gegen Luxemburg in Schwechat beginnende EM-Qualifikation zusammenzustellen.

Ab 1. Juli wird die Mannschaft mehr oder weniger kaserniert – dann startet die intensive Phase der „Mission 2015“.

Kader wird reduziert

Im nächsten Teamcamp will Sallomon bereits mit seinem fixen EM-Quali-Kader arbeiten. Bis dahin muss geklärt werden, wer in Frage kommt, wer ins Sallomon’sche System passt und welche Legionäre zur Verfügung stehen.

„Die Kader-Zusammenstellung hat absolute Priorität“, stellt Sallomon klar.

Die richtige Mischung muss gefunden zu werden, um in der Gruppenphase gegen die Schweiz, Luxemburg und Dänemark und anschließend im Semifinale und Finale zu bestehen.

Nur der Sieger der Vor-Qualifikation erhält ein Ticket für die EURO 2015 in der Ukraine.

"Teamspirit hervorragend"

Der „Schnupperkurs“ in Klosterneuburg stimmt Sallomon zuversichtlich: „Von der Einstellung her gab es rein gar nichts zu kritisieren. Der Teamspirit ist hervorragend. Diesen Schwung müssen wir mitnehmen.“

Teil 1 der „Mission 2015“ wurde erfolgreich absolviert.

Zum Seitenanfang» 0 Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen