Zittersieg in Dänemark

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ÖBV-Team zittert sich zu Sieg über Dänemark

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Österreichs Basketball-Nationalteam der Herren hat am Sonntagnachmittag auch das zweite Spiel im Rahmen der Vorqualifikation zur Europameisterschaft 2015 für sich entschieden.

Die ÖBV-Auswahl besiegte Dänemark in Horsens nach einigem Zittern im Schlussviertel mit 80:72 (46:30).

Rasid Mahalbasic (23 Punkte), Jason Detrick (18) und Davor Lamesic (17) führten die Offensivabteilung an.

Die Zügel schleifen gelassen

Das Team von Werner Sallomon dominierte die Partie zunächst vom Aufwurf weg. Nach knapp sechs Minuten lag Österreich bereits 17:3 voran.

Spätestens beim Stand von 42:21 (16.) schienen die Weichen für Österreich bereits voll auf Sieg gestellt. Weil das Team nach der Pause defensiv die Zügel schleifen und volle Konzentration vermissen ließ, wurden die Dänen noch einmal "stark gemacht".

Ein neuerlicher 21-Punkte-Vorsprung (64:43/27. Min.) schmolz auf 71:70 (35.) bzw. 73:72 (37.). Danach beendete die ÖBV-Auswahl die Partie mit einem 7:0-Run.

Mahalbasic sticht heraus

Rasid Mahalbsaic verzeichnete mit 23 Punkten und 10 Rebounds wie schon am Donnerstag gegen Luxemburg ein Double-Double.

Mit dem zweiten Sieg in der Qualifikation beging das Team auch den Geburtstag von Thomas Klepeisz. Der Güssinger im ÖBV-Dress wurde am Sonntag 22 Jahre jung.

Maximilian Hopfgartner wiederum gab sein Debüt für Österreich in einem Bewerbsspiel. Der 20-jährige Salzburger kam in Horsens statt Jozo Rados zum Zug.

Hauptsache gewonnen

Teamchef Werner Sallomon stellte fest, dass seine Mannschaft nach einer sehr guten ersten Spielhälfte "den Gegner mit unnötigen Fehlern stark gemacht" hätte.

"Die Dänen haben sich dann ein bisschen in einen Rausch gespielt und auch schwierigste Würfe getroffen. Aber das Wichtigste ist der Sieg."

Schweiz ohne NBA-Spieler

Am Mittwoch treffen Mahalbasic & Co. in Freiburg auf die Schweiz, die als härtester Rivale im Kampf um Platz eins in der Gruppe C gilt.

Die Eidgenossen müssen allerdings auf ihren NBA-Star Thabo Sefolosha (Oklahoma City Thunder) ebenso wie auf den routinierten Italien-Legionär Greg Brunner verzichten. Österreich reist direkt aus Dänemark in die Schweiz.

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