ÖBV muss in EM-Vor-Quali auf Legionär verzichten

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Österreichs Top-Basketballer Rasid Mahalbasic (22) wechselt aus Polen zum tschechischen Serienmeister CEZ Nymburk.

Er wird mit seinem neuen Team nicht nur auf nationaler Ebene spielen, sondern vom 1. bis 4. Oktober auch die Euroleague-Qualifikation in Angriff nehmen und in der VTB-Liga mit führenden Clubs aus Osteuropa (u.a. Russland, Litauen, Ukraine) am Ball sein.

Pause statt ÖBV-Team

Ihn erwarte eine neue und überaus interessante Herausforderung, sagte der Center zur APA.

Sein Vertrag läuft ab 1. August. Der Klagenfurter kündigte am Mittwoch auch an, dass er in diesem Sommer dem ÖBV-Nationalteam nicht zur Verfügung stehen werde.

Er hatte zuletzt als erster Österreicher in der NBA Summer League in Orlando für Utah Jazz gespielt und bereits in Florida angedeutet, dass er wohl eine Pause brauchen werde.

Die ÖBV-Herren bestreiten ab 1. August die Vorqualifikation zur Europameisterschaft 2015 in der Ukraine.

Wissenswertes zu Nymburk

Nymburk hat seit 2004 inzwischen zehnmal in Serie den tschechischen Meistertitel geholt und ist damit die absolute Nummer eins im Land des EM-Teilnehmers 2013.

Mahalbasic wird in der etwa 40 Kilometer nordöstlich von Prag gelegenen 15.000-Einwohner-Stadt auch auf einen „Bekannten“ treffen. Kestutis Kemzura, sein Coach bei Prokom Gdynia in der vergangenen Saison, hat ebenfalls in Nymburk unterschrieben.

In der Saison 2000/01 spielte der inzwischen 43-jährige Litauer einige Monate für die Swans Gmunden.

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