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Russland spielt groß auf, Slowenien zittert

Mazedonien bleibt bei der EM in Litauen das Überraschungsteam schlechthin.

Mit einem 68:59 (39:31) gegen Slowenien am Samstag in der Zwischenrunde feierten die Mazedonier den bereits sechsten Sieg in Serie.

Während Bo McCalebb, der mit 19 Punkten einmal mehr Topscorer seines Teams war, und Co. vom Gruppensieg träumen, kommt es für Slowenien am Montag zu einem Entscheidungsspiel gegen Finnland um den Viertelfinal-Einzug.

Die Suomi fuhren mit einem 87:73 (36:33) gegen das ersatzgeschwächte Georgien den ersten Sieg in der Zwischenrunde ein.

Russland blieb auch auch im siebenten Spiel unbesiegt und setzte sich gegen Griechenland mit 83:67 (42:39) durch.

Die Griechen beenden die Gruppe F auf Platz drei und treffen daher im Viertelfinale auf Frankreich oder Spanien.

Ratlose Slowenen

Bei den Slowenen, die in den ersten drei Vierteln nur 42 Punkte erzielten, herrscht Ratlosigkeit.

"Ich weiß nicht, was mit uns los ist. Wir haben gegen Russland in der letzten Sekunde verloren und seither spielen wir nicht das, was wir können", meinte Samo Udrih.

Goran Dragic war mit 20 Zählern der einzige Slowene, der zweistellig punktete.

Finnland kann dagegen mit Optimismus in den Showdown gehen: 13 von 26 Dreipunkter-Versuchen fanden gegen Georgien ihr Ziel.

Mikko Koivisto führte sechs zweistellige Scorer mit 14 Punkten an. Georgien musste auf die verletzten Zaza Pachulia und George Tsintsadze verzichten.

Russland beeindruckend

Der Schlager Russland gegen Griechenland verlief lange ausgeglichen, beide Teams trafen lange hochprozentig.

Restlicher Zwischenrunden-Spielplan:

Sonntag, Gruppe E:

Serbien - Türkei 14.30 Uhr

Frankreich - Spanien 17 Uhr

Litauen - Deutschland 20 Uhr

Montag, Gruppe F:

Slowenien - Finnland 14.30 Uhr

Griechenland - Georgien 17 Uhr

Russland - Mazedonien 20 Uhr

 

Gegen Ende des Spiels legten die Russen defensiv einen Zahn zu. Die Griechen versenkten zwar ihre ersten fünf Dreier-Versuche, danach aber nur noch einen der restlichen 16.

Kostas Koufos erzielte 16 Punkte für Griechenland, Timofey Mozgov (19) und Alexey Shved (15) waren Topscorer der Russen.

Stellvertretend für das beeindruckende Team-Play des Europameisters von 2007 (20 Assists) stehen die Stats von Andrei Kirilenko (13 Punkte, 8 Rebounds, 5 Assists, 2 Steals) und Victor Khryapa (11 Punkte, 7 Rebounds, 5 Assists).

 

Zwischenrunde, Gruppe F, Samstag:

Finnland - Georgien 87:73 (36:33)

Koivisto 14, Kotti, Koponen je 12 bzw. Sanikidze 16, Shermadini 13

Mazedonien - Slowenien 68:59 (39:31)

McCalebb 19, Ilievski 14 bzw. G. Dragic 20, Lakovic 9

Russland - Griechenland 83:67 (42:39)

Mozgov 19, Shved 15 bzw. Koufos 15, Zisis, Fotsis je 10

 

Pos. Team Sp S N
1. Russland 4 4 0
2. Mazedonien 4 4 0
3. Griechenland 4 2 2
4. Slowenien 4 1 3
-- ------------ -- -- --
5. Finnland 4 1 3
6. Georgien 4 0 3
Pos. Team Sp S N
1. Frankreich 4 4 0
2. Spanien 4 3 1
3. Litauen 4 2 2
4. Türkei 4 1 3
-- ---------- -- -- --
5. Serbien 4 1 3
6. Deutschland 4 1 3
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