Russland und Mazedonien im EM-Viertelfinale

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Russland und Mazedonien haben bei der EM in Litauen bereits zwei Spieltage vor Ende der Zwischenrunden-Gruppe F den Einzug in das Viertelfinale fixiert.

Die Russen fertigten am Donnerstag Finnland mit 79:60 (33:20) ab und sind wie Frankreich weiter ungeschlagen.

Mazedonien bleibt das Team der Stunde. die Ex-Jugoslawen fuhren mit einem 65:63 (29:26) gegen Georgien den fünften Sieg in Folge ein.

Einen großen Schritt in Richtung Viertelfinale tat auch Griechenland mit einem 69:60 (37:25) gegen Slowenien.

Die Griechen halten bei einer 2:1-, die Slowenen bei einer 1:2-Bilanz.

Finnlands und Georgiens (je 0:3) Chancen auf das Weiterkommen sind noch intakt. Besonders Finnland könnte mit einem Sieg gegen Slowenien die Sensation schaffen.

Pachulia, Tsintsadze verletzt

Georgien lieferte Mazedonien einen heroischen Kampf, fehlte doch NBA-Center Zaza Pachulia wegen einer Wadenverletzung. Zudem fiel während der Partie Starting Point Guard George Tsintsadze aus.

Mazedonien setzte sich Ende des dritten Viertels mit einem 15:1-Run auf 14 Punkte ab und führte nach 30 Minuten mit 54:44.

McCalebb überragend

Im Schlussabschnitt führten Ex-NBA-Forward Nikoloz Tskitishivili und U20-B-EM-MVP Tornike Shengelia immer näher heran. Tskitishvili war es auch, der 16 Sekunden vor Ende mit zwei Freiwürfen auf 63:63 ausglich.

Im letzten Angriff nahm Bo McCalebb das Heft in der Hand: Der Point Guard, der acht der elf Mazedonien-Punkte im vierten Viertel und insgesamt 27 erzielte, war mit seiner Schnelligkeit nicht zu stoppen und versenkte zwei Sekunden vor Ende den entscheidenden Korbleger.

Duell zweier Ex-ABL-Spieler

Bei den Georgiern ragten Tskitishvili (20 Punkte, 10 Rebounds) und Viktor Sanikidze (15) heraus.

Der Ex-Fürstenfelder Georgi Gamqrelidze kam in 14 Minuten auf vier Rebounds und einen Punkt. Manuchar Markoishvili, Teamkollege von Benjamin Ortner bei Bennet Cantù, erzielte acht Zähler.

Bei den Mazedoniern kam der Ex-Traiskirchner Marko Simonovski nicht zum Einsatz.

Russland rührt Beton an

Russland zeigte einmal mehr eine herausragende Defensiv-Leistung. Nach einem ausgeglichenen Beginn ließen Andrei Kirilenko und Co. im zweiten Viertel ganze sechs finnische Punkte zu.

Im dritten Abschnitt wuchs der Vorsprung bis auf 22 Zähler an.

Andrei Kirilenko (14), Alexey Shved (12) bzw. Shawn Huff (14) waren Topscorer der Partie. Power Forward Viktor Khryapa verteilte für die Russen elf Assists - um zwei mehr als das gesamte finnische Team.

Ein Hin und Her im Schlager

Im Schlager des Tages zwischen Griechenland und Slowenien verloren die Hellenen nach einer dominanten ersten Hälfte im dritten Viertel gegen die Zonenverteidigung der Slowenen völlig den Faden (7:21).

Im Schlussviertel ging es hin und her, ehe die Griechen beim Stand von 56:57 in den letzten zweieinhalb Minuten einen 13:3-Run hinlegten.

Vor allem Topscorer Nikos Zisis (19 Punkte) war es, der den Sieg mit zwei Dreiern sicherte.

Jaka Lakovic führte die Slowenen mit 14 Zählern an.

 

Zwischenrunde, Gruppe F, Donnerstag:

Mazedonien - Georgien 65:63 (29:26)

McCalebb 27, V. Stojanovski, Antic je 8 bzw. Tskitishvili 20, Sanikidze 15

Russland - Finnland 79:60 (33:20)

Kirilenko 14, Shved 14 bzw. Huff 14, Lee, Rannikko je 11

Griechenland - Slowenien 69:60 (37:25)

Zisis 19, Bourousis 8 bzw. Lakovic 14, Z. Dragic, Lorbek je 10

 

Pos. Team Sp S N
1. Russland 3 3 0
2. Mazedonien 3 3 0
3. Griechenland 3 2 1
4. Slowenien 3 1 2
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5. Georgien 3 0 3
6. Finnland 3 0 3
Pos. Team Sp S N
1. Frankreich 3 3 0
2. Spanien 3 2 1
3. Litauen 3 2 1
4. Serbien 3 1 2
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5. Türkei 3 1 2
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