Deutschland verliert, Türkei droht Aus

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Titelverteidiger Spanien sowie die Medaillen-Anwärter Frankreich, Serbien, Russland und Slowenien sind bei der Basketball-EM der Herren in Litauen auch nach der vierten Runde ohne Punkteverlust.

Deutschland mit NBA-Star Dirk Nowitzki hat trotz schwacher Leistung den Aufstieg in die Zwischenrunde geschafft, Vize-Weltmeister Türkei muss dagegen um den Aufstieg zittern.

Spanien fügte EM-Gastgeber Litauen die erste Niederlage zu. Zur Pause hatten die von Navarro (22 Punkte), Gasol (17) und Ibaka (15) angeführten Spanier schon mit 62:36 geführt, siegten schließlich mit 91:79.

Türkei muss Spanien schlagen

Die Türkei musste sich Polen mit 83:84 geschlagen geben. Sollte gegen Spanien am Montag keine Überraschung gelingen, wäre die WM für die Türken vorbei.

Frankreich setzte sich gegen Italien nach 41:48-Pausenrückstand noch mit 91:84 durch, Vize-Europameister Serbien besiegte Deutschland mit 75:64. Deutschland hat zwar damit den Aufstieg geschafft, nimmt aber keine Punkte gegen die Mitaufsteiger mit.

Damit ist das Viertelfinale und die Olympia-Qualifikation in weite Ferne gerückt. Bester Werfer in der DBB-Auswahl war wieder einmal Nowitzki mit 25 Punkten. Stark frustriert verließ er 43 Sekunden vor Ende der Partie das Feld.




EM-Vorrunde, 5. Tag, Sonntag:

Gruppe A:
Großbritannien-Portugal 85:73 (44:34)
Polen-Türkei 84:83 (39:35)
Litauen-Spanien 79:91 (36:62)

Gruppe B:
Israel-Lettland 91:88 (47:45)
Italien-Frankreich 84:91 (48:41)
Deutschland-Serbien 64:75 (28:38)

Gruppe C:
Mazedonien-Finnland 72:70 (38:40)
Montenegro-Griechenland 55:71 (31:32)
Bosnien-Kroatien 92:80 (43:36)

Gruppe D:
Georgien-Ukraine 69:53 (30:33)
Bulgarien-Russland 77:89 (38:42)
Belgien-Slowenien 61:70 (30:29)

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