Bye, bye, Deutschland

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Aus und vorbei: Deutschland ist draußen

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Deutschland ist bei der Basketball-Europameisterschaft (EuroBasket) 2015 bereits nach der Vorrunde ausgeschieden.

Österreichs Gruppengegner in der Qualifikation verlor am Donnerstagabend im Showdown gegen Spanien in der Gruppe B in Berlin hauchdünn 76:77 (38:41). NBA-Jungstar Dennis Schröder vergab die Chance auf die Verlängerung.

Nur ein Sieg

Der EM-Co-Gastgeber verabschiedete sich mit nur einem Sieg (gegen Island) in fünf Begegnungen aus dem Turnier. Es handelt sich um das schlechteste Abschneiden in der Ära von Superstar Dirk Nowitzki. Die Partie gegen Spanien war ein "Finale" für beide Teams. Bei einer Niederlage hätte dem zweifachen Europameister von der iberischen Halbinsel das Aus gedroht.

Durch den Sieg gegen die DBB-Auswahl könnten es Sergio Rodriguez (19 Punkte), Pau Gasol (16 Punkte, elf Rebounds, sechs Assists) und Kollegen sogar noch auf den zweiten Gruppenplatz schaffen, abhängig vom Spiel Türkei - Island. Tragischer Held der Deutschen war Schröder, der mit 26 Zählern zwar Highscorer der Partie war, drei Sekunden vor Schluss jedoch nur zwei von drei ihm zugesprochenen Freiwürfen verwandelte.

Serbien makellos

Serbien erreichte bereits am Nachmittag ungeschlagen das Achtelfinale. Der Vize-Weltmeister landete ebenfalls in Berlin gegen Italien mit einem souveränen 101:82 (48:40) den fünften Sieg im Turnier und trifft zum Auftakt der K.o.-Phase auf Finnland. Point-Guard Milos Teodosic (26 Punkte, acht Assists) und der frühere Traiskirchen-Legionär Nemanja Bjelica (19 Punkte, acht Rebounds) führten die Serben an.

In Zagreb fixierte Slowenien durch ein 62:51 (31:24) gegen Mazedonien Platz drei im Pool C. Im Achtelfinale geht es für den EuroBasket-Ausrichter von 2013 damit gegen den noch zu ermittelnden Zweiten der in Riga ausgetragenen Gruppe D. Georgien sorgte anschließend mit einem 71:58 (25:28) gegen Co-Gastgeber Kroatien für eine Überraschung und steht damit aus eigener Kraft im Achtelfinale. Der EM-Vierte von 2013 war hingegen schon vor der Partie als Gruppenzweiter weiter.

Polen, ein weiterer Qualifikationsgegner Österreichs, erreichte nach einem 78:65 (42:41) gegen Finnland in Montpellier als Dritter im Pool A die nächste Turnierphase. Belgien (Gruppe D) stieg durch ein 79:71 (35:39) gegen die Ukraine auf, Lettland qualifizierte sich vor eigenem Publikum durch ein 75:64 (33:44) gegen Estland für das Achtelfinale.

Auch Frankreich und Griechenland ungeschlagen

Neben Serbien haben am Donnerstagabend auch Frankreich und Griechenland die Vorrunde der Basketball-Europameisterschaft ungeschlagen beendet. Der Titelverteidiger und Gastgeber setzte sich dabei in Montpellier (Gruppe A) gegen Israel souverän 86:61 (38:27) durch.

Griechenland, das seinen Star-Spielmacher Vassilis Spanoulis schonte, bezwang in Zagreb (Gruppe C) die Niederlande 68:65 (34:31), tat sich aber gegen den um die letzte Aufstiegschance kämpfenden Außenseiter sehr schwer. Mit Litauen beendete ein weiterer Titel-Mitfavorit die Gruppe D in Riga durch ein mühevolles 85:81 (69:69, 27:37) n.V. im direkten Duell mit Tschechien auf Platz eins.

Spanien erreichte durch das 111:102-Sieg der Türkei gegen Island nach Verlängerung tatsächlich noch Rang zwei in der Gruppe B und trifft somit zum Auftakt der K.o.-Phase auf Polen.

 

>> ÜBERSICHT ERGEBNISSE UND TABELLEN >>

Gruppe A (in Montpellier): Finnland - Polen 65:78, Bosnien-Herzegowina - Russland 61:81, Israel - Frankreich 61:86

Gruppe B (in Berlin): Serbien - Italien 101:82, Deutschland - Spanien 76:77, Türkei - Island 111:102 OT

Gruppe C (in Zagreb): Slowenien - Mazedonien 62:51, Georgien - Kroatien 71:58, Griechenland - Niederlande 68:65

Gruppe D (in Riga): Ukraine - Belgien 71:79, Lettland - Estland 75:64, Tschechien - Litauen 81:85 OT

 

Frankreich vs. Türkei
Lettland vs. Slowenien
Spanien vs. Polen
Griechenland vs. Belgien
Serbien vs. Finnland
Kroatien vs. Tschechien
Israel vs. Italien
Litauen vs. Georgien
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