Güssing kommt gegen Le Mans unter die Räder

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Die Güssing Knights kommen in der zweiten Gruppenphase der EuroChallenge gehörig unter die Räder.

Im letzten Auswärtsspiel setzt es für den österreichischen Vertreter gegen Le Mans eine 60:93 (32:45)-Niederlage.

Im Hinspiel ging es noch in die andere Richtung, als die Franzosen mit 82:65 besiegt werden konnten. Damit rücken die Chancen auf den Viertelfinal-Einzug in weite Ferne.

Die Burgenländer müssten in den verbleibenden Heimspielen nicht nur Usak Sportif (TUR) und JSF Nanterre (FRA) schlagen, sondern zusätzlich auf fremde Hilfe hoffen.

Le Mans sorgt für klare Verhältnisse

Marcus Heard erzielt zwar den ersten Korb der Partie, es sollte allerdings die einzige Führung der Gäste an diesem Abend bleiben.

Le Mans startet wie aus der Pistole geschossen und legt mit einem 20:8 den Grundstein für den klaren Erfolg bereits im ersten Viertel.

Nur im zweiten Abschnitt (25:24) kann der amtierende Meister Paroli bieten und das Spiel offen gestalten.

Im dritten (21:16) und vierten Viertel (27:12) stellt Le Mans klar, dass es für die Knights diesmal nichts zu ernten gibt.

Katastrophale Wurfquote

Gleich fünf Franzosen scoren zweistellig, Shyron Ely avanciert mit 15 Punkten zum Topscorer der Gastgeber.

Auf Seiten der Güssinger sticht Travis Taylor mit 20 Punkten und acht Rebounds hervor.

Die Österreicher treffen allerdings nur 19 ihrer 52 Würfe und weisen bei Zwei-Punkt-Würfen (36,8%) und Dreiern (35,7%) miserable Quoten auf.

Aufgrund des starken Gegners und den eigenen Schwächen nahm man das negative Ergebnis gelassen zur Kenntnis.

"Le Mans hat mit mehr Intensität gespielt"

"Gratulation an Le Mans. Sie haben exzellent gespielt und gezeigt, dass sie ihre beste Performance bringen können. Sie haben die Rebounds kontrolliert und unser Spiel gebrochen. Sie haben den Sieg verdient", meint Head Coach Mattias Zollner.

Travis Taylor, bester Scorer auf Seiten der Güssinger konnte seinem Trainer nur zustimmen.

"Sie haben mit mehr Intensität gespielt als im ersten Spiel gegen uns im Jänner. Das ist ein Team, das zu Hause noch stärker ist."

Die nächste Aufgabe steht am 18. Februar im heimischen Aktivpark gegen Usak Sportif am Programm.

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