Wels erteilt Oberwart die Höchststrafe

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Der WBC Wels hat am Sonntag als erstes Team das Halbfinale der Basketball-Bundesliga erreicht.

Die Oberösterreicher feierten in einer packenden Partie bei den Oberwart Gunners einen 83:80 (42:40)-Erfolg, gewannen die "best of five"-Viertelfinalserie souverän mit 3:0 und entthronten damit die Burgenländer.

Indes gingen die favorisierten Teams von Kapfenberg und Klosterneuburg in ihren Serien jeweils mit 2:1 in Führung.

Zum Abschluss des dritten Spieltags steht am Montag (19:30 Uhr) das Duell zwischen BC Vienna und den Allianz Swans Gmunden (1:1) an.

Revanche geglückt

Der erste Welser Sieg in Oberwart seit 28. November 2009 war hart erkämpft. Die Entscheidung in einem stets offenen Spiel fiel erst in den Schlusssekunden.

Die Oberwarter Johnson und Shaw produzierten einen Turnover, und Wels nutzte die verbleibenden 10,8 Sekunden nach Time-out perfekt: Farokhmanesh warf die Gäste mit einem satten Dreier (Quote 5/8) zum Erfolg.

Damit gelang dem Meister des Jahres 2009 auch die Revanche für das Vorjahr, als man Oberwart im Viertelfinale mit 0:3 unterlegen war.

Asceric teilt aus

"Schade, dass wir so wenig Glück hatten", meinte Oberwarts Coach Neno Asceric, der freilich auch die Schiedsrichter in der Pflicht nahm.

"Schade, dass einige Leute diesen Abend komplett verdorben haben." Asceric attestierte aber auch seinem eigenen Team Schwächen:

"Wir hätten alle drei Spiele auch gewinnen können. Aber wir haben keine mentale Stärke und zu wenige Spieler, die in der Lage waren, das Spiel zu tragen, richtige Entscheidungen zu treffen oder Punkte zu machen."

Matchball für Kapfenberg

In Güssing verwandelte Kapfenberg einen 38:42-Halbzeitrückstand noch in einen 92:90-Erfolg, kann am Donnerstag neuerlich in Güssing alles klar machen.

Die Burgenländer waren zwar in der Schlussminute noch bis auf zwei Punkte herangekommen, konnten ihren letzten, nur drei Sekunden dauernden Angriff aber nicht mehr erfolgreich abschließen.

"Wir hatten am Ende mehr Glück", gestand Bulls-Trainer Ante Perica. "Es wird noch eine knappe, spannende Serie."

Fürstenfeld vor dem Aus

In Fürstenfeld war die Partie der Panthers gegen Klosterneuburg hingegen nur bis zur Pause spannend. Mit einem 23:8 im dritten Viertel konnten die Gäste aus Niederösterreich eine Vorentscheidung zu ihren Gunsten herbeiführen, die schließlich den Weg zu einem 79:72 (36:36)-Erfolg ebnete.

"Die Rebound-Leistung der Mannschaft war heute nicht gut genug", analysierte Panthers-Trainer Gerald Vogler, versprach aber auch:

"Wir haben nie aufgehört zu kämpfen und werden das auch nicht." Sein Team muss sich am Donnerstag vor eigenem Publikum gegen das Aus stemmen.

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