Oppland Garant für den Ausgleich

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Oppland führt Gmunden zum Ausgleich

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Gmunden hat in der Best-of-five-Finalserie der ABL am Mittwochabend auf 1:1 gestellt.

Die Oberösterreicher setzten sich vor eigenem Publikum gegen Klosterneuburg verdient mit 77:68 (31:31) durch und revanchierten sich damit für die 77:78-Heimniederlage am Sonntag.

Spiel drei geht am Sonntag (19.30 Uhr/live Sky) in Niederösterreich über die Bühne.

7:0-Run entscheidet

Die Oberösterreicher erarbeiteten sich im ersten Viertel einen 17:14-Vorsprung, die Niederösterreicher glichen aber bis zur Pause auf 31:31 aus.

Nach der Pause gingen die Gastgeber in Führung und gaben diese auch nicht mehr aus der Hand.

Ein 7:0-Run auf 65:57 brachte im Schlussabschnitt die Vorentscheidung zugunsten der Swans.

Monster-Triple-Double von Dan Oppland

Matchwinner in einer von Kampf und Nervosität geprägten Partie, in der es sowohl auf Gmunder (18) als auch Klosterneuburger (21) Seite zahlreiche Ballverluste gab, war Dan Oppland, dem mit 22 Punkten, 20 Rebounds und 10 Ballgewinnen ein Triple-Double gelang.

"Riesenkompliment an ihn, so etwas habe ich von ihm noch nicht gesehen", lobte Gmunden-Trainer Mathias Fischer Oppland. Bester Werfer war Morris Curry mit 26 Punkten.

"Hervorragend gearbeitet"

Für Fischer war es eine sehr emotionale Partie. "Ich bin sehr erleichtert, weil es ein Sieg unter erschwerten Bedingungen war. Es gab viele Fouls", sagte der Gmunden-Coach.

Den "Game-Plan", die letzten beiden Vierteln für sich zu entscheiden, habe seine Truppe erfüllt. "Ich bin zufrieden, wir hatten sehr viele Assists, Steals und haben beim Rebound hervorragend gearbeitet", fasste Fischer zusammen.

Bobb lässt aus

Die Niederlage der Gäste war eng mit einer schlechten Leistung von Curtis Bobb verbunden, der es nur auf vier Punkte bei einer Quote von 1/13 aus dem Feld brachte.

Der US-Amerikaner war allerdings angeschlagen in die Partie gegangen.

"Curtis hat keinen guten Tag gehabt, aber er hatte Knieschmerzen", erinnerte Klosterneuburg-Trainer Werner Sallomon.

Die Leistung seiner Mannschaft sei absolut nicht zufriedenstellend gewesen. "Ich dachte schon beim letzten Spiel, dass es nicht mehr schlechter geht, aber von der heutigen Leistung bin ich nicht angetan. Das Spiel war nicht schön anzuschauen", resümierte der Dukes-Trainer.

"Selber gehemmt"

Die Niederösterreicher seien nie in den Rhythmus gekommen. "Wir waren ein bisschen übermotiviert und haben uns selber gehemmt", ärgerte sich Sallomon.

In der Finalserie ist aber weiter alles offen. Mit dem 1:1 können auch die Niederösterreicher gut leben. "Vorher hätte ich ein 1:1 gerne genommen", betonte Sallomon.

Die Dukes haben nun am Sonntag erstmals Heimrecht, die mit Zusatztribünen ausgestattete Halle ist bereits ausverkauft. Spiel vier findet am Donnerstag darauf ebenfalls im Happyland statt.


ABL-Finale (best of five), Spiel 2, Mittwoch:

Allianz Swans Gmunden - Xion Dukes Klosterneuburg 77:68 (31:31)

Gmunden: Curry 26 (5 Assists, 4 Turnovers), D. Oppland 22 (20 Rebounds, 10 Steals, 5 Assists, 48 Effizienz), Schöninger 11 (5 Assists, 4 Steals, 4 Turnovers), Murati 7 (4 Turnovers), Hütter 5 (6 Rebounds), Mayer 2 (7 Rebounds, 4 Assists, 4 Turnovers), M. Oppland 2, Stelzer 2; Brkic, Egelkraut

Klosterneuburg: Nagler 17 (8 Rebounds, 25 Effizienz), Chappell 10 (9 Rebounds), Zeleznik 10, Suljanovic 9, Lanegger 9 (4 Steals, 7 Turnovers), Hamidovic 5, Bobb 4 (0/8 3er, 4 Assists, 3 Steals, 4 Turnovers), Sallomon 2, Rachar 2; Bauer, Greimeister

Stand in der Serie: 1:1 - 1. Spiel: 78:77 für Klosterneuburg (in Gmunden)

Nächstes Spiel am Sonntag (19.30 Uhr/live Sky) in Klosterneuburg. Weitere Termine: 24. Mai in Klosterneuburg sowie 27. Mai in Gmunden.

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