Schrittwieser: 700 Spiele und immer noch jung

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Die Teilnehmer am Play-off der ABL ab 26. April stehen längst fest, die Positionen hingegen noch immer nicht.

Ein ganz heißer Kampf tobt um Rang drei, in den zwei Runden vor Ende des Grunddurchgangs vier Teams involviert sind.

Michael Schrittwieser steht indes vor seinem 700sten Ligaspiel als Coach der Bulls Kapfenberg.

Verspielen Knights die Führung noch?

Die Güssing Knights können in den letzten zwei Runden vor dem Play-off dann von der Spitze verdrängt werden, wenn sie sich bei den Traiskirchen Lions oder gegen die Klosterneuburg Dukes einen Ausrutscher leisten und der aktuell punktgleiche BC Vienna (in Klosterneuburg, gegen WBC Wels) selbigen nützt.

Hochspannung verspricht jedenfalls der Fight um Platz drei. Drei der vier Anwärter - Kapfenberg, Klosterneuburg, Swans Gmunden - liegen gleichauf, der WBC Wels hat zwei Zähler Rückstand.

Die besten Karten haben die Obersteirer (gegen UBSC Graz, in Gmunden), die Klosterneuburger bekommen es noch mit beiden ABL-Spitzenteams zu tun. Gmunden muss vor dem Treffen mit Kapfenberg nach Wels, der WBC selbst gastiert in der Schlussrunde in Wien.

Schrittwieser vor Meilenstein

Nicht zuletzt geht es zwischen Traiskirchen und den Gunners Oberwart um Rang sieben. Die Konkurrenten treffen zum Abschluss des Grunddurchgangs noch einmal aufeinander.

Dass ein Coach 700 Meisterschaftsspiele bei ein und demselben Verein das Ruder in Händen hält, ist hierzulande eher selten.

Bulls-Ikone Schrittwieser erreicht diese Marke am Samstag gegen den Tabellenletzten aus Graz.

Der inzwischen 47-Jährige gibt - mit einer mehrmonatigen und einer gut zwei Jahre dauernden Unterbrechung - seit Herbst 1993 die Kommandos an der Seitenlinie der Obersteirer.

"Fühle mich immer noch als junger Coach"

Von 699 Ligaspielen hat er 438 gewonnen und 261 verloren. Das entspricht einer Erfolgsquote von 62,7 Prozent.

Selbstverständlich wurden auch alle wichtigen Kapfenberger Trophäen unter Schrittwiesers Regentschaft errungen: vier Meistertitel (2001 bis 2004) und zwei Cupsiege (2007, 2014).

Die Zahl 700 "bedeutet in jedem Fall, dass ich schon lang dabei bin. Dabei fühle ich mich noch immer als junger Coach", sagte der Jubilar zur APA.

Mit 47 würden andere oft erst anfangen, Teams zu trainieren. "Wer weiß", meinte Schrittwieser auf die Frage, wie viele Spiele es noch werden sollen, und verwies darauf, dass die Kapfenberger 2015/16 in ihre 25. Erstliga-Saison gehen.

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