Vier Favoriten im ABL-Viertelfinale

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28 bis 30 Grunddurchgang- und Hauptrundenspiele haben die ABL-Teams hinter sich, ab nun geht es in den Playoffs so richtig zur Sache.

Im Viertelfinale stehen exakt dieselben acht Teams wie im Vorjahr.

Am Donnerstag steigen die ersten Spiele der Best-of-five-Serien. In Kapfenberg geht es um 19 Uhr los, die anderen drei Partien beginnen um 19:30 Uhr.

Spannung ist wie schon in den letzten Jahren garantiert, ein "Über-Team" gibt es auch heuer nicht.

Die ersten fünf Teams der Hauptrunde 1 waren nach 30 Spielen nur durch drei Siege getrennt.

LAOLA1 beleuchtet die vier Viertelfinal-Paarungen:

Paul Radakovics (l./Panthers) gegen Curtis Bobb

XION DUKES KLOSTERNEUBURG (1) - RAIFFEISEN FÜRSTENFELD PANTHERS (8)


Bisherige Saisonduelle:

2:0 (83:57 H, 80:73 A)

 

Stats-Anführer:

Effizienz: Ramiz Suljanovic 15,8 - Samo Grum 14,3

Punkte: Ramiz Suljanovic 16,1 - Samo Grum 19,1

Rebounds: Momo Lanegger 6,2 - Blaz Cresnar 7,1

Assists: Momo Lanegger 4,5 - Janou Rubin 3,0

 

Weitere Spieler in der Rotation:

Dukes: Lukas Sallomon, Damir Zeleznik, Matt Rachar, Christoph Nagler, Christoph Greimeister, Curtis Bobb, Jason Chappell, Kevin Payton

Panthers: Paul Radakovics, Cor-J Cox, David Hasenburger, Tyrone Sally

 

LAOLA1-Analyse:

Die Ausgangsposition vor dieser Serie ist eindeutig. Der Meister konnte mit einem Schlussspurt Platz eins erobern. Die Dukes zeigten vor allem mit dem Cupsieg, dass sie in großen Spielen derzeit ein Erfahrungsplus haben - in erster Linie als Mannschaft. Zwar fällt Jason Chappell weiterhin aus, doch durch ihre Ausgeglichenheit konnte die Truppe von Werner Sallomon schon während der gesamten Saison immer wieder Ausfälle eindrucksvoll kompensieren - auch den des eigentlichen Topscorers Christoph Nagler.

Auf der anderen Seite stehen die Panthers, die erst im allerletzten Moment den Playoff-Einzug fixierten. Der ohnehin nicht gerade tief besetzte Kader wurde die Ausmusterung von Lorenzo O'Neal weiter dezimiert.


LAOLA1-Tipp:

Grundsätzlich haben die Steirer um Samo Grum und Tyrone Sally die Qualität, in einem Spiel für eine Überraschung zu sorgen. Die Niederösterreicher sind aber durch die knappe 3:2-Viertelfinal-Serie im Vorjahr gewarnt und scheinen als Mannschaft zu gefestigt, um etwas anbrennen zu lassen - 3:0 Klosterneuburg


Tipp der ABL-Coaches:

3:1 Klosterneuburg

 

Forward-Duell: Richard Poiger (l./Swans) gegen Richard Chaney

REDWELL GUNNERS OBERWART (4) - ALLIANZ SWANS GMUNDEN (5)


Bisherige Saisonduelle:

3:1 (71:85 A, 93:91 H, 71:68 H, 81:72 A)

 

Stats-Anführer:

Effizienz: Seamus Boxley 21,8 - Dan Oppland 16,1

Punkte: Darnell Hinson 20,4 - Robert Arnold 15,2

Rebounds: Jason Johnson 7,3 - Dan Oppland 6,4

Assists: Darnell Hinson 2,8 - Joshua Brown 3,3

 

Weitere Spieler in der Rotation:

Gunners: Darnell Gant, David Jandl, Hannes Artner, Lukas Linzer, Richard Chaney, Hannes Ochsenhofer

Swans: Enis Murati, Daniel Friedrich, Carlos Novas Mateo, Peter Hütter, Richard Poiger, Matthias Mayer, Mike Oppland

 

LAOLA1-Analyse:

Die Gunners sind seit der Umstrukturierung ihres Kaders das - laut Bilanz - beste Team der Liga. Die Legionäre sind zwar allesamt neu in der Liga, dafür bis auf Gant aber sehr erfahren und von hoher Qualität. Der Kader ist bis auf die Small-Forward-Position ausreichend tief besetzt, um auch in den Playoffs erfolgreich zu sein.

Von einer langen Niederlagen-Serie haben sich die Swans zwar erfangen, aber ob diese Krise sich nicht doch im Hinterkopf festgesetzt hat, bleibt abzuwarten. Dennoch: Gmunden ist Gmunden, kann einen Spieler wie Richard Poiger von der Bank bringen und ist daher für keinen Gegner zu unterschätzen.

 

LAOLA1-Tipp:

Viele Experten sehen diese Serie aufgrund der Platzierungen 4 und 5 nach der Hauptrunde als die ausgeglichenste. Betrachtet man die Leistungen der letzten Wochen, sind die Gunners aber doch recht eindeutig zu favorisieren. Auch, weil Gmunden ein Point-Guard-Problem zu haben scheint. - 3:1 Oberwart

 

Tipp der ABL-Coaches:

3:2 Oberwart

 

Thomas Klepeisz (l./Knights) gegen Giovonne Woods

ECE BULLS KAPFENBERG (3) -
MAGNOFIT GÜSSINGER KNIGHTS (6)


Bisherige Saisonduelle:

3:1 (87:76 A, 74:81 H, 88:73 A, 81:72 H)


Stats-Anführer:

Effizienz: Mark Sanchez 20,5 - Marcus Heard 15,4

Punkte: Joey Shaw 17,0 - Marcus Heard 14,4

Rebounds: Mark Sanchez 7,9 - Dario Hunt 8,8

Assists: Giovonne Woods 5,1 - Thomas Klepeisz 4,7


Weitere Spieler in der Rotation:

Bulls: Quentin Pryor, Andreas Kuttnig, Filip Krämer, Deteri Mayes, Demetrius Nelson, Hermann Opoku, Armin Woschank

Knights: Christoph Astl, Sebastian Koch, Manuel Jandrasits, Mathias Klepeisz, Philipp Horvath/Claudio Vancura, Elvis Kadic


LAOLA1-Analyse:

Die Kapfenberger stehen zum stolzen 18. Mal in Serie in den Playoffs. Das starke Legionärsquintett Woods-Pryor-Shaw-Sanchez-Nelson, dazu Routiniers wie Mayes und Woschank sowie die Jungnationalspieler Opoku und Krämer bilden eine interessante Mischung, der viel zuzutrauen ist.

Unangenehm - dieses Prädikat wird Güssing zuteil. Die Titel-Chancen der Knights sind praktisch nicht vorhanden, dennoch können die Burgenländer jedes Team schlagen. Nervenstärke haben Thomas Klepeisz und Co. schon am letzten Grunddurchgang-Spieltag bewiesen, als sie den H1-Einzug mit einem Sieg in Kapfenberg fixiert haben.

 

LAOLA1-Tipp:

Die Bulls sind gewarnt: Die Knights sind längst kein Underdog mehr. Schon im Vorjahr verlief das Viertelfinalduell zwischen diesen beiden Teams äußerst spannend (3:1), diesmal könnte es noch enger werden. Die höhere Spielerqualität sollte dann aber doch knapp für Kapfenberg entscheiden - 3:2 Kapfenberg

 

Tipp der ABL-Coaches:

3:2 Kapfenberg

 

BC ZEPTER VIENNA (2) -
WBC RAIFFEISEN WELS (7)


Bisherige Saisonduelle:

1:1 (90:86 H, 65:78 A)


Stats-Anführer:

Effizienz: Shawn Ray 17,7 - Tyler Tiedeman 21,4

Punkte: Ryan Richards 19,2 - Tyler Tiedeman 19,5

Rebounds: Ryan Richards 6,3 - Devaughn Washington 7,7

Assists: Ian Boylan 5,7 - Tyler Tiedeman 4,2

 

Weitere Spieler in der Rotation:

Vienna: Jean Francois, Benedikt Danek, Florian Trmal, Stjepan Stazic, Tomislav Gaspar, Maurice Pearson

Wels: Ali Farokhmanesh, Davor Lamesic, David Gonzalvez, Erwin Zulic, Romed Vieider, Corey Hallett


LAOLA1-Analyse:

Die Wiener Star-Truppe hat ausgerechnet vor dem Playoff-Start Schwächen gezeigt, drei Spiele in Folge verloren und somit Platz eins noch verspielt. Ein gewisser Hang zum Schleudern von draußen hatte daran keinen kleinen Anteil. Dass die Klasse der Einzelspieler auch für den Titel reichen könnte, ist unbestritten. Wie schon zu Saisonbeginn vermutet, bleibt das große Fragezeichen, ob der BC sein Potenzial auch als Team umsetzen kann.

Wels hat nach dem enttäuschenden Verpassen der H1 die H2 wie erwartet dominiert. Der Kader ist unter dem Korb wohl nicht gut genug besetzt, um gegen ausgeglichenere Teams eine Serie gewinnen zu können.


LAOLA1-Tipp:

Eigentlich ist dieses Duell von der Papierform her eine klare Sache. Doch der Umstand, dass die Wiener in einer kleinen Krise stecken und das Aufeinandertreffen in Wels verloren haben, macht die Paarung doch recht interessant. Mehr als ein Sieg der Oberösterreicher wäre allerdings eine Überraschung - 3:1 Vienna

 

Tipp der ABL-Coaches:

3:2 Vienna

 

Hubert Schmidt

 

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