Oberwart hat Lunte gerochen

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Oberwart hat Lunte gerochen und will Spiel 5

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Die Gunners Oberwart haben Lunte gerochen: Nach dem deutlichen 97:72 gegen den BC Vienna im dritten Spiel der "best-of-five"-Finalserie der Admiral Basketball-Bundesliga (ABL) liegen sie zwar noch immer 1:2 zurück, haben aber am Samstag (18.00 Uhr) neuerlich Heimvorteil.

Mit dem Publikum im Rücken soll der Ausgleich gelingen und ein Entscheidungsspiel am 29. Mai in Wien erzwungen werden.

Obwohl die Freude bei den Südburgenländern nach dem klaren Sieg groß war, trat Manager Andreas Leitner rasch auf die Euphoriebremse.

"Vienna wird anders auftreten"

"Am Samstag ist ein neues Spiel, das bei 0:0 beginnt. Vienna wird anders auftreten", zeigte er sich überzeugt. Leitner erwartet jedenfalls einen ganz harten Fight.

Dass sein Team nur knapp 45 Stunden nach dem Ende der dritten Finalbegegnung anders auftreten wird müssen, um vorzeitig den ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte sicherzustellen, weiß auch Andrea Maghelli, Coach der Wiener.

"Wir müssen am Samstag mental bereit sein, mehr Energie aufs Parkett bringen und vor allem viel besser verteidigen", kennt der Italiener das Rezept.

Verkehrte Rollen auf der Bank und am Rebound

Am Donnerstag hat bei Vienna von Beginn weg so gut wie gar nichts geklappt. Nicht nur, dass Spielmacher Benedikt Danek bereits in der 3. Minute drei Fouls begangen hatte, war Oberwart erstmals in der Finalserie - wenn auch knapp - am Rebound stärker (32:30).

Dazu verzeichneten die Gunners nur halb so viele Ballverluste (8:16) und durften sich nicht zuletzt auf ihre "Bank" verlassen.

Jene Spieler, die nicht der Startformation angehörten, erzielten 27 Punkte, die der Wiener hingegen nur 19. Auch das war ein Unterschied zu den Finalbegegnungen eins und zwei.

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