Keine klaren Favoriten vor ABL-Semifinal-Start

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Die Playoff-Bärte der Spieler wachsen, was ein untrügliches Zeichen dafür ist, dass in der Admiral Basketball Bundesliga (ABL) das Semifinale ansteht.

Am Donnerstag ist es so weit: Zwischen den Allianz Swans Gmunden und dem WBC Raiffeisen Wels bzw. den Xion Dukes Klosterneuburg und den ece bulls Kapfenberg (jeweils 19.30 Uhr) stehen die ersten Partien in den Best-of-five-Serien an.

Klare Favoriten sind vor dem Auftakt der Duelle nicht auszumachen.

38:12 für Gmunden

Am Traunsee wird am Donnerstag (Sky Sport Austria live) zum 51. oberösterreichischen Meisterschaftsderby gebeten.

Bei einer Gesamtbilanz von 38:12 und auf dem heimischen Parkett von 22:3 wären die Swans der logische Anwärter auf den Endspieleinzug, hätten sie nicht mit Richard Poiger und Robert Arnold zwei verletzungsbedingte Ausfälle zu beklagen.

In Gmunden wird daher tiefgestapelt und der Gegner zum Favoriten gestempelt.

Wels komplett

Der WBC darf personell aus dem Vollen schöpfen. Die Welser sind das Team mit der längsten Spielpause, haben sie im Viertelfinale doch den noch amtierenden Meister Oberwart Gunners in nur drei Partien ausgeschaltet.

Im Head-to-Head der laufenden Saison steht es zwischen Swans und WBC 2:2, wobei jeweils ein Heim- und Auswärtssieg zu Buche stehen.

Dukes erstmals seit neun Jahren im Halbfinale

Klosterneuburg hat erstmals seit 2003 wieder die Runde der besten vier Teams in der ABL erreicht. Meister sind die Niederösterreicher zuletzt 1990 gewesen - zum damals neunten Mal.

Wollen sie 22 Jahre später das "Jubiläum" schaffen und darüber hinaus Kapitän Damir Hamidovic (40) nach 20 Saisonen als Spieler in ihren Diensten mit dem Titel in den Basketball-Ruhestand verabschieden, müssen sie zunächst einmal Kapfenberg eliminieren.

Den bisherigen Playoff-Bilanzen zufolge wird das keine leichte Aufgabe.

Bulls hoffen auf Fears-Comeback während der Serie

Geradezu "geschichtsträchtig" ist das Duell der beiden Teams vor zwei Jahren im Viertelfinale. Damals setzten sich die Bulls im alles entscheidenden fünften Spiel auswärts mit dem "Rekord-low score" von 44:43 durch.

2003 (Semifinale) lautete der Endstand im Best-of-five 3:1, weitere vier Jahre zuvor ebenfalls in der Runde der besten vier Teams sogar 3:0.

Für Klosterneuburg sprechen 2012 der Heimvorteil in einem allfälligen fünften Spiel, die ohnedies längere Ersatzbank und die Tatsache, dass der Gegner mit Jeremy Fears (Adduktoren-Teilabriss) auch noch seinen Topscorer und besten Assistgeber zumindest für den Auftakt der Serie vorgeben muss.

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