Meistertitel 2014 "emotionaler", aber "gleich schön"

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Meister, Cupsieger, "Top16" in der Basketball-EuroChallenge: Die Güssing Knights haben in der Nacht auf Donnerstag die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte gefeiert. Der Jubel bei den Südburgenländern kannte keine Grenzen.

Gekrönt wurde das Spieljahr am Mittwoch durch ein 73:66 gegen den BC Vienna. Mit dem 3:1 in der "Best of Five"-Finalserie der Admiral Basketball Bundesliga (ABL) wurde der 2014 erstmals errungene Meistertitel verteidigt.

"Bärenstarke" Defensive

Erfolgscoach Matthias Zollner sah einmal mehr die Defensive seines Teams, die "bärenstark" gewesen sei, als Schlüssel zum Erfolg. "Wir haben lange nichts getroffen, aber nur 66 Punkte zugelassen." Der Meistertitel 2014 sei "emotionaler" gewesen, "weil wir in der Serie bereits 0:2 zurücklagen". Aber der neuerliche Erfolg sei jedenfalls "gleich schön".

Kapitän Manuel Jandrasits dachte im Jubel auch an die "besten Fans der Liga", die es verdient hätten, den Titel in eigener Halle zu feiern. Schwer sei es gewesen, keine Frage. "In einer Finalserie wird einem nichts geschenkt."

Die Feierlichkeiten in der nur 4.000 Einwohner zählenden Gemeinde im Südburgenland begannen noch an der Stätte des Erfolgs, im Aktivpark.

Offizielle Meisterfeier am Sonntag

Später zogen Mannschaft, Funktionäre und Fans in die Stadt weiter. Mit dem Hinweis, dass es im vergangenen Jahr 9.30 Uhr geworden sei, kündigte Coach Zollner an, diesmal "10.00 Uhr schaffen" zu wollen. Die offizielle Meisterfeier des Klubs, der erst seit 2006 der ABL angehört, steigt am Sonntag um 16.00 Uhr auf dem Güssinger Hauptplatz.

Da könnte der als bester Spieler der Saison (MVP) ausgezeichnete Travis Taylor zum letzten Mal dabei sein. An dem US-Amerikaner sollen nicht nur die vom früheren Gmunden-Coach Mathias Fischer betreuten Baskets Bonn Interesse zeigen.

Mit Amin Stevens könnte auch ein Schlüsselspieler des Vizemeisters nach Deutschland wechseln. Der US-Legionär ist auf dem Radar des Wieners Raoul Korner, der als Sportdirektor und Coach bei den Löwen Braunschweig tätig ist.

Stazic im Großen und Ganzen zufrieden

Stjepan Stazic, Meister 1997 und 2013, verlor erstmals eine Finalserie in Österreich. Im Großen und Ganzen könne man mit der Saison zufrieden sein, resümierte der Vienna-Akteur.

Das Team, das den Grunddurchgang (36 Runden) an der Spitze beendet hatte, habe er im Play-off freilich nicht auf dem Feld gesehen. Somit darf weiterhin Gmunden für sich in Anspruch nehmen, 2007 als bisher letzte"Nummer eins" auch den Titel geholt zu haben.

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